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ATP

TOYOTA CITY: MARTIN FISCHER VERLIERT IM SEMIFINALE, ERKÄMPFT SICH ABER DAS TICKET FÜR DEN HAUPTBWERB IN SALZBURG

Nach dem Finale in Yokohama in der Vorwoche stand Martin Fischer (Bild) zum zweiten Mal hintereinander auch beim 35.000-Dollar-Challenger in Toyota City unter den besten vier, unterlag dort aber knapp Uladzimir Ignatik.

Unglückliche Niederlage
(28.11.2009)
Nur knapp schrammte Martin Fischer an seinem zweiten Finaleinzug in Folge vorbei: Der 23-jährige Vorarlberger unterlag dem Weißrussen Uladzimir Ignatik, den er in der Vorwoche noch geschlagen hatte, im Semifinale des mit 35.000 Dollar dotierten Challenger-Turniers in Toyota City mit 6:2, 6:7, 3:6. "Denkbar unglücklich musste ich heute in Toyota meine Segel streichen", bilanzierte er auf seiner Website www.martinfischer.at  "Der erste Satz dauerte gerade mal zwanzig Minuten. Ich spielte locker drauf los und das äußerst gefährlich. Ich servierte extrem stark und setzte ihn auch mit den Grundschlägen konsequent unter Druck! Auch in Satz zwei fand ich bei 2:1 drei Breakbälle vor, um eine kleine Vorentscheidung herbei zu führen. Doch nicht nur diese Chancen ließ ich ungenutzt! Auch jene zwei bei 5:4 und das 15:40 bei 6:5 wehrte er mit guten Punkten ab." In Satz drei nutzte Ignatik seinen einzigen Breakball im Match, um die Entscheidung herbeizuführen. Trotz der Niederlage kann Fischer mit seiner Asien-Tour zufrieden sein. "Mit der Halbfinal-Teilnahme habe ich mir ein Special Exempt erspielt. Dies berechtigt mich, in Salzburg im Hauptbewerb an den Start zu gehen."



Salzburg kann kommen!
(27.11.2009)
Vom Prinzip einer mißglückten Generalprobe als gutes Omen scheint Martin Fischer (ATP 218) nicht allzuviel zu halten, beim 2009 Dunlop World Challenge in Japan kommt der 23-jährige Vorarlberger nämlich immer besser in Schuß: Vor der Premiere des Challenger-Turniers Salzburg Indoors in der kommenden Woche steht Österreichs Nummer 6 beim 35.000-Dollar-Challenger in Toyota City  bereits im Semifinale und bekommt es dort mit dem in der Weltrangliste 40 Plätze hinter ihm rangierenden Weißrussen Uladzimir Ignatik (ATP 258) zu tun. Nach seinem ersten Challenger-Finale in der Vorwoche (Yokohama) steht Fischer damit zum zweiten Mal in Folge unter den besten vier. Im Viertelfinale gegen Greg Jones (AUS) "musste ich wieder über die volle Distanz gehen" (Fischer). Das Resultat: 6:3, 2:6, 6:4. Das Erfolgsrezept: "Er servierte zwar stark, doch hatte ich recht viele Returns im Feld." Sein nächster Gegner ist erneut Ignatik, gegen den er im Viertelfinale "letzte Woche bereits mit Satz und Break" (Fischer) hintenlag, ihn aber dennoch besiegte. Fischer: "Morgen im zweiten Match nach 10:30 Uhr gibts die Neuauflage. Ich werde alles geben, um im Head-to-Head auf 2:0 zu stellen."

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