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ATP

TORONTO: NIKI MOSER SCHRAMMT KNAPP AM ZWEITEN TURNIERSIEG 2010 VORBEI

Im Semifinale konnte ihn der US-Amerikaner Philip Simmonds nicht stoppen. Erst im Finale kam für Niki Moser (Bild) gegen Nicholas Monroe das Aus.


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Niki Moser im Finale
(26.9.2010)
Zuerst der eine (Frank Dancevic), dann der andere (Philip Simmonds): Im Viertelfinale des 10.000-Dollar-Turniers in Toronto besiegte Niki Moser (ATP 428.) zuerst den Kanadier, im Semifinale dann den US-Amerikaner und zog damit nach Durban (RSA) im Mai in sein zweites Finale 2010 ein. Beeindruckend für Moser-Coach Michael Oberleitner war dabei v. a. der Sieg seines Schützlings in der Runde der letzten acht: In Frank Dancevics Biografie gibt es nämlich einige herausragende Eckpunkte wie z. B. der Sieg über Nikolai Davidenko gleich bei seinem ATP-Debüt 2002, der Sprung unter die Top 100 zwei Jahre später, Finale in Indianapolis 2007 nach Siegen über Juan-Martin Del Potro und Andy Roddick (damals die Nummer 1 der Welt), Career-High als 65. der Weltrangliste im September 2007, allerdings auch neun Monate Pause nach einem Bandscheibenvorfall im September 2009.

Knapp vorbei
Im Viertelfinale traf Niki Moser auf den ehemaligen Top 100-Mann (aktuell: ATP 380.) "und hat ihn mit 2:6, 7:5, 7:6(6) besiegen können", so Oberleitner. Der 20-jährige an Nummer 5 gesetzte Wiener stand damit nach Durban (RSA) im Mai und Chongqing (CHN) im April in seinem zweiten Future-Semifinale in dieser Saison. Und auch sein nächster Gegner, der ungesetzte Amerikaner Philip Simmonds (ATP 785.), der 2010 bisher nicht über die Achtelfinale diverser US-Futures hinausgekommen war, konnte den Musiker-Sohn nicht stoppen: Moser siegte glatt mit 6:3, 6:3 und traf im Finale auf den an Nummer 7 gesetzten US-Amerikaner Nicholas Monroe (ATP 521.). Dort musste sich Moser allerdings mit 3:6, 6:3, 4:6 geschlagen geben und muss damit nach Caracas (Venezuela) im Juli 2009 und Durban (Südafrika) diesen Mai weiter auf seinen dritten Future-Titel warten.

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