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ATP

Thiem verschiebt Comeback auf die Sandplatz-Saison

Österreichs Nummer eins wird auch bei den ATP-Masters-1000-Events in Indian Wells und Miami noch nicht an den Start gehen.

Dominic Thiem © | GEPA pictures/ Patrick Steiner

Schon seit einigen Wochen hält Dominic Thiem seine Fangemeinde in den sozialen Medien mit Fotos und Videos seiner Trainingseinheiten im US-Bundesstaat Florida auf dem Laufenden. Mit dem zuletzt geplanten Comeback in Übersee wird es aber – angesichts dessen überraschenderweise – erneut nichts: Der Niederösterreicher hat nunmehr auch seine Teilnahme an den ATP-Masters-1000-Hartplatzturnieren von Indian Wells und Miami abgesagt und seine Rückkehr damit zum wiederholten Mal verschoben. Der 28-Jährige möchte jetzt nach seiner langen Verletzungspause doch erst in der Sandplatz-Saison auf die ATP-Tour zurückkehren. Einen genauen Zeitplan gibt es dafür erst mal nicht, laut einer Nachfrage der „APA – Austria Presse Agentur“ beim Management des US-Open-Siegers von 2020.

Trotz der doppelten Turnierabsage konnte Thiem seine Fangemeinde gleichzeitig beruhigen: „Ich hatte wirklich gute Trainingswochen, das Handgelenk ist perfekt in Ordnung und die Hand wird immer besser. Ich habe mich trotzdem entschlossen, meine Nennung für Indian Wells und Miami zurückzuziehen, um auf Sandplatz zu starten.“ Trotz seines Hardcourt-Grand-Slam-Titels von New York und dem Indian-Wells-Triumph 2019 sei die rote Asche immer noch sein Wohlfühl-Belag Nummer eins. „Deshalb glaube ich, dass es der perfekte Zeitpunkt ist, dort zu beginnen. Ich hätte sehr gerne in den USA gespielt, es tut mir leid für meine Fans“ – zumal er bei seinem letzten Antritt in Indian Wells eben das Turnier gewonnen hatte. Die ersten Gelegenheiten, um auf Sand auf der ATP-Tour aufzuschlagen, gibt es Anfang April in Houston und Marrakesch, gefolgt vom ATP-Masters-1000-Event in Monte Carlo.

Thiem hatte im Juni 2021 bei einem ATP-World-Tour-250-Rasenevent auf Mallorca einen schmerzhaften Einriss der Sehnenscheide und der dazugehörigen Kapsel im rechten Handgelenk erlitten. Der Ex-Weltranglisten-Dritte bevorzugte den Weg der konservativen Behandlungsmethoden, doch hat seither kein einziges Turnierspiel mehr bestritten. Im ATP-Ranking ist er daher mittlerweile auf Platz 50 abgestürzt.

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