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ATP

Thiem muss sich König Nadal beugen

Der beste Sandplatzspieler der Welt gewinnt auch sein zehntes Endspiel in Barcelona. Dem Österreicher bleibt der Trost, im Semifinale die Nr. 1 der Welt besiegt zu haben.

Dominic Thiem musste im Endspiel von Barcelona Nadals Übermacht anerkennen. ©GEPA-Pictures

Neun Mal war Rafael Nadal in das Endspiel des Sandplatzturniers von Barcelona gegangen, neun Mal hatte der Spanier ebendort gewonnen und dabei insgesamt nur drei Sätze abgegeben. Keine guten Vorzeichen also für Dominic Thiem, der diese imposante Serie am Sonntag brechen wollte.

Es blieb beim Versuch, denn Nadal war an diesem Tag zu stark für den achtfachen Turniersieger aus Niederösterreich, der sein zwölftes Finale auf der ATP-Tour bestritt. Nadal entschied das mit 2,373 Millionen dotierte ATP-500-Event also zum zehnten Mal für sich, die Nr. 5 der Welt schlug die Nr. 9 mit 6:4, 6:1. Den ersten Satz holte Nadal mit dem ersten Break im Match, im zweiten Durchgang war bei Thiem die Luft draußen. 

Im Halbfinale hatte der Österreicher das nächste Highlight seiner Karriere gesetzt: Der 23-jährige besiegte im dritten Aufeinandertreffen erstmals den Weltranglisten-Ersten Andy Murray, 6:2, 3:6, 6:4 hieß es nach 2:13 Stunden. Er ist damit der dritte Österreicher nach Thomas Muster (Pete Sampras) und Jürgen Melzer (Rafael Nadal), der eine aktuelle Nr. 1 der Welt schlug.

Dominic Thiem war am Sonntag nicht der einzige Österreicher, der in Barcelona zum finalen Showdown antreten durfte. Vor dem Einzel-Endspiel bestritt Alexander Peya mit seinem deutschen Partner Philipp Petzschner das Doppel-Finale, das Duo musste sich Florin Mergea und Aisam Ul Haq Qureshi (Rum/Pak) 4:6, 3:6 geschlagen geben.

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