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ATP

Thiem "krampft" sich ins Semifinale

Der Niederösterreicher gewinnt das Viertelfinal-Match der Generali Open in Kitzbühel gegen den starken Spanier Pablo Andujar 7:6 (4), 6:4. Philipp Oswald hält im Doppel die rotweißrote Fahne hoch.

©GEPA-Pictures / Matthias Hauer

Zum dritten Mal nach 2014 und 2015 erreichte Dominic Thiem das Semifinale beim mit 586.000 Euro dotierten ATP-250-Turnier in Kitzbühel. Die Nummer 1 des Generali Open besiegte am Donnerstag den starken Spanier Pablo Andujar vor ausverkauftem Haus mit 7:6 (4), 6:4. Gegner im Semifinale ist der Italiener Lorenzo Sonego, der in Runde eins acht Matchbälle und im Achtelfinale einen weiteren abgewehrt hat. Gestern schlug die Nummer 7 des Turniers den Spanier Fernando Verdasco ungefährdet 6:4, 6:4. Er hat noch nie gegen Thiem gespielt. Das zweite Semifinale bestreiten der Norweger Casper Ruud und der Spanier Albert Ramos-Vinolas.

„Ich habe sicher nicht mein bestes Tennis gespielt, mich durchgekrampft. Aber solche Matches sind immer dabei bei einem Turnier. Hauptsache gewonnen“, sagte Thiem auf dem Center Court ins ServusTV-Mikrofon von Barbara Schett. „Ich war einfach ein bisserl zu verhalten, zu defensiv. Wenn ich so bin, dann bin ich etwas zu weit hinter der Linie und habe nicht so einen Punch. Dann geht es nur über den Kampf.“

Philipp Oswald hält die Doppel-Fahne hoch
Oliver Marach und Jürgen Melzer, als Nummer 1 gesetzt, mussten sich im Viertelfinale aus Kitzbühel verabschieden. Das ÖTV-Daviscup-Doppel, das zuvor das 500er-Turnier in Hamburg gewonnen hatte, unterlag der dänisch-deutschen Paarung Frederik Nielsen/Tim Pütz 3:6, 6:7 (3). „Wenn der Tank leer ist, kann man probieren, aber ich war halt ‚flat‘. Wir haben heute unterirdisch retourniert“, sagte Marach. Melzer ergänzte: "Ich habe mit dem Return nur drei Punkte gemacht. An so etwas kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Es war ein rabenschwarzer Tag."

Philipp Oswald ist damit der letzte verbliebene Österreicher im Doppel-Bewerb. Der 33-jährige Vorarlberger, mit seinem slowakischen Partner Filip Polasek als Nummer 2 gesetzt, schaffte mit einem 6:3, 4:6, 10:2 gegen Pablo Cuevas (Uru) / Guillermo Duran (Arg) den Einzug ins Semifinale.

 

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