Zum Inhalt springen

ATP

Thiem gewinnt klar und scheidet aus

Der 25-jährige Niederösterreicher ließ dem Japaner Nishikori nur fünf Games, er beendet die ATP-Finals in London aber als Gruppendritter. Federer und Anderson stehen im Halbfinale.

©GEPA-Pictures
Nur 1:24 Stunden benötigte Dominic Thiem, um beim ATP-Finale in der Londoner O2-Arena im dritten Match den ersten Sieg zu feiern. Der Niederösterreicher war im Gegensatz zur Schlappe gegen Roger Federer blendend in Schuss und schlug den Japaner Kei Nishikori, gegen den er in der Wiener Stadthalle klar verloren hatte, noch klarer mit 6:1, 6:4. Um ins Halbfinale aufzusteigen, war Thiem auf die Schützenhilfe von Kevin Anderson angewiesen, der im Anschluss gegen Roger Federer gewinnen hätte müssen und dem Schweizer Superstar nicht mehr als fünf Games überlassen hätte dürfen. Es kam anders, Federer lief zur Bestform auf, gewann 6:4, 6:3 und eroberte den Gruppensieg. Anderson erreichte als Zweiter das Halbfinale.„Ich bin sehr glücklich. Heute habe ich mich gut gefühlt, und ich wollte es unbedingt viel besser machen. Vor zwei Tagen habe ich richtig schlecht gespielt und ich wollte es den Zuschauern heute noch einmal zeigen“, sagte Thiem, der zum dritten Mal in Folge ein Tennisjahr in den Top-Ten der Weltrangliste beenden wird.Den Titel in London eroberte Alexander Zverev. Der Deutsche, der im Halbfinale Roger Feder besiegt hatte, schlug im Endspiel den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic 6:4, 6:3.

Top Themen der Redaktion

Kooperationen

Wer ist der größte Winner-Typ?

Nach der erfolgreichen ersten Auflage von "Red Bull Thiem, Set, Match" geht die innovative und actiongeladene Turnierserie rund um Tennis-Ass Dominic Thiem ab August 2021 wieder los.

ATP

Drei Österreicher bei den Generali Open

Neben den Wildcard-Besitzern Dennis Novak und Alexander Erler wird auch Lukas Neumayer (Bild) in Kitzbühel mit von der Partie sein - der Salzburger meisterte die Qualifikation. Los geht's am Montag.

Turniere

Das Rennen um die Medaillen ist eröffnet

Oliver Marach (links) und Philipp Oswald meisterten bei den Olympischen Spielen in Tokio locker die Auftakthürde. Das zweite Match dürfte um einiges schwieriger werden.