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ATP

Thiem braust ins Viertelfinale

Der Weltranglisten-Fünfte besiegt erstmals den Spanier Verdasco. Nächster Gegner bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle ist Pablo Carreno Busta.

©GEPA-Pictures

Dominic Thiem ist durch ein 3:6, 6:3, 6:2 gegen Fernando Verdasco in das Viertelfinale der mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open eingezogen. Nach wackeligem Start und einem frühen Break zum 0:2 lief der von 9.400 Zuschauern in der Wiener Stadthalle frenetisch angefeuerte Niederösterreicher im weiteren Verlauf der Partie zur Bestform auf und feierte im fünften ATP-Duell mit Verdasco (ATP-Rang 40) den ersten Sieg. Nächster Gegner des aktuellen Weltranglisten-Fünften ist am Freitag (nicht vor 15.30 Uhr) mit Pablo Carreno Busta ein weiterer Spanier, der im Achtelfinale den Kasachen Mikhail Kukushkin 6:7 (3/7), 6:4, 6:1 bezwang. Auf ATP-Ebene hat Thiem gegen die Nummer 34 im ATP-Ranking mit 6:0-Siegen eine blütenweiße Weste. Das bisher letzte Match gewann der Österreicher erst vor zwei Wochen beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai.

Gegen Verdasco leitete nach dem Verlust des ersten Satzes ein Break von Thiem zum 3:1 im zweiten Durchgang die Wende ein. Danach retournierte der Lichtenwörther immer besser und war bei eigenem Aufschlag unantastbar. Im zweiten Satz gab er bei eigenem Service keinen einzigen Punkt ab, im dritten lediglich einen! Mit Breaks zum 1:0 und 3:0 im Entscheidungssatz bog Thiem endgültig auf die Siegerstraße ein und verwertete nach 1:47 Stunden gleich den ersten Matchball zum umjubelten Sieg. „Im ersten Satz hat man gesehen, dass ich noch nie gegen ihn gewonnen habe. Das einzig richtig schlechte Aufschlaggame von mir war gleich das erste, da habe ich auch noch zwei Doppelfehler serviert. Dann bin ich aber besser in das Match reingekommen, habe gut aufgeschlagen und auch bei den Returngames meine Schläge besser eingesetzt. Das war am Ende auch der Schlüssel zum Sieg“, resümierte Thiem, für den auch der Heimvorteil eine entscheidende Rolle spielte.

„Ich habe bisher in Rio, Rom, Paris und Wimbledon gegen ihn gespielt, dort aber nicht mit dieser unfassbaren Unterstützung wie hier. Es hat mir sicher geholfen, dass da heute mehr als 9.000 Leute hinter mir gestanden sind und ordentlich für Wirbel gesorgt haben“, meinte Thiem, der auch gegen Carreno Busta die volle Unterstützung des Publikums brauchen wird. „Seine Form ist derzeit sehr gut. Er ist wieder auf dem Weg zurück in die Top Ten (Carreno Busta war im September 2017 schon einmal Weltranglisten-Zehnter, Anm.). Er hat keine Schwankungen in seinem Spiel und fightet voll vom ersten bis zum letzten Punkt. Ich muss vom ersten Ballwechsel an voll da sein und mit derselben Aggressivität auf den Platz gehen wie in den ersten beiden Runden gegen Tsonga und Verdasco“, weiß Thiem.

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