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TESSENDERLO / ALGIER / HO-CHI-MINH: KLEMENSCHITS IM SEMI, NEUWIRTH IM FINALE, GEIB IM SEMI

Trotz "einem Belag, auf dem ich noch nie gespielt habe", ist Sandra Klemenschits in Tessenderlo nicht ausgerutscht, sondern erst im Semifinale ausgeschieden. In Algier zog Yvonne Neuwirth in das zweites Finale ihrer Karriere ein, in Ho-Chi-Minh kam Daniel Geib (Bild) bis ins Semifinale.

7. April 2012

ÖSTERREICHER KNAPP AM TURNIERSIEG DRAN.Die Überraschung war groß, das Resultat dennoch zufriedenstellend. "Auf so einem Belag haben wir beide noch nie gespielt", hatte Sandra Klemenschits nach der ersten Runde des mit 25.000 Dollar dotierten WTA-Turniers im belgischen Tessenderlo noch gelächelt. "Das ist wie eine Laufbahn mit Granulat - eine Herausforderung." Gemeinsam mit ihrer Partnerin Mervana Jugic-Salkic (BIH) besiegte Österreichs beste Doppelspielerin im Viertelfinale zunächst India Maggen (BEL, WTA 770) / Milana Spremo (SRB, WTA 1137)  mit 6:4, 6:1, musste sich dann aber im Semifinale der an Nummer 3 gesetzten Paarung Tatjana Malek (GER, WTA 194) / Stephanie Vogt (LIE, WTA 261) mit 6:2, 2:6, 2:10 geschlagen geben. Einen Schritt weiter ist Yvonne Neuwirth beim 10.000-Dollar-Turnier in Algier gekommen: Die 19-jährige Niederösterreicherin musste erst im Halbfinale gegen die an Nummer 2 gesetzte Russin Alexandra Romanova den ersten Satzverlust des Turniers hinnehmen, ging letztlich aber dennoch als 7:6(4), 4:6, 6:1-Siegerin den Platz. Im zweiten internationalen Endspiel ihrer Karriere behielt allerdings die topgesetzte Schweizerin Conny Perrin mit 6:3, 6:0 die Oberhand Chancen auf den Turniersieg hat hingegen noch Daniel Geib beim 10.000-Dollar-Turnier in  Ho-Chi-Minh. Der Salzburger zog über die Qualifikation in den Hauptbewerb und dort im Viertelfinale mit einem 6:3, 6:1-Sieg über Robin Kern in das erste Future-Halbfinale seiner Karriere ein. Dort wartete mit dem an Nummer 2 gesetzten Neusseeländer Jose Stathman allerdings eine zu hohe Hürde - 1:6, 2:6.

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