Zum Inhalt springen

Kids & Jugend

Tennis-Europe-Turniere: Neubauer, Heidlmair, Kahlig, Kren und Grasl zeigen auf

Die fünf jungen rot-weiß-roten Burschen gewinnen letzte Woche bei europäischen Nachwuchsturnieren allesamt Pokale.

Constantin Neubauer, Maximilian Heidlmair ©zvG

Am Montag wird in der Herren-Weltrangliste erstmalig seit jener vom 28. April 1986 kein Österreicher unter den Top 100 aufscheinen. Doch die nächsten heimischen Hoffnungen stehen bereits ante portas – so auch bei den noch Jüngsten, wie die vergangene Woche auf Tennis-Europe-Ebene eindrucksvoll demonstriert hat, in der gleich fünf rot-weiß-rote Burschen Pokale für Siege und Podestplätze mitnehmen konnten.

Schauplatz Zagreb: Beim Mladost Grill Open, einem Tennis-Europe-U14-Sandplatzturnier der Kategorie 2, kam’s gleich zu zwei Österreicher-Duellen im fortgeschrittenen Stadium des Events. Der viertgereihte Constantin Neubauer, der im Viertelfinale den Wiener Noah Alishaev (feierte zuvor seinerseits immerhin drei Hauptbewerbssiege) mit einem 6:3, 6:0 gestoppt hatte, und der auf zwei gesetzte Maximilian Heidlmair fixierten mit jeweils fünf klaren Zweisatz-Erfolgen ein Österreicher-Finale und zugleich auch eine Neuauflage des Endspiels der ÖTV-Jugend-Hallenmeisterschaften U14 in Wolfsberg vom März. Neubauer gab auf dem Weg zum Titelspiel in fünf Matches insgesamt 17 Games ab, lediglich zehn davon in den ersten vier Begegnungen. Heidlmair verlor gar nur elf Games, hatte aber im Finale, wie bereits bei den nationalen Titelkämpfen, in drei Sätzen das Nachsehen: Dank eines 6:3, 2:6, 6:0 sicherte sich der Burgenländer Neubauer den Turniersieg – und an der Seite seines oberösterreichischen Gegners zudem noch das Double. Neubauer/Heidlmair dominierten nämlich auch den Doppelbewerb, ließen in drei Partien lediglich zwölf Spiele liegen. Im Finale fertigte das Nummer-eins-Paar die zweitgereihten Franzosen Timothee Andriveau und Charles de Saint Laumer mit 6:4, 6:1 ab.

Schauplatz Rakovnik: Beim Neride Cup gab’s zwar keinen österreichischen Turniersieger zu bejubeln, dafür gleich drei rot-weiß-rote Pokalgewinner. Im Einzel des Tennis-Europe-U12-Sandplatzturniers der Kategorie 1 in Tschechien kamen Anton Kahlig und Kian Kren mit jeweils drei deutlichen Zweisatz-Erfolgen ins Halbfinale und trafen dort aufeinander. Kahlig setzte sich dabei gegen den Wiener, der hiermit den dritten Platz belegte, mit 6:3, 3:6, 6:3 durch. Das Endspiel verlor der hochtalentierte Burgenländer jedoch knapp – laut ÖTV-Betreuer Robert Maieritsch vor Ort nach drei Sätzen, zweieinhalb Stunden und zwei abgewehrten Matchbällen mit 1:6, 6:3, 4:6 gegen Blazej Krzysko (Polen). Im Doppel indes zogen Kahlig/Kren mit drei Siegen ins Titelspiel ein, ließen dabei dem Niederösterreicher Ferdinand Grasl und dem Deutschen Leo Distler durch ein 6:1, 6:1 im Halbfinale lediglich den dritten Platz über. Doch auch dieses Mal fehlte letztlich das Happy End: Kahlig/Kren mussten sich anschließend den Tschechen Vojtech Jezek und Kristian Simek hauchdünn mit 4:6, 6:4 und 5:10 im Match Tiebreak geschlagen geben. „Sehr gute Turnierwoche von den Jungs“, lobte Maieritsch seine jungen Schützlinge dennoch.

Hier alle Ergebnisse vom Tennis-Europe-U14-Turnier in Zagreb.

Hier alle Ergebnisse vom Tennis-Europe-U12-Turnier in Rakovnik.

Kian Kren, Ferdinand Grasl und Anton Kahlig hatten in Rakovnik viel Grund zum Jubeln. ©Robert Maieritsch
Grasl feierte am Mittwoch während des Turniers zudem seinen 12. Geburtstag. ©Robert Maieritsch
Kahlig/Kren und Grasl/Distler duellierten sich im Doppel-Halbfinale. ©Robert Maieritsch
©Robert Maieritsch
Grasl/Distler mussten letztlich mit dem 3. Platz vorliebnehmen. ©Robert Maieritsch
Zogen ins Finale ein: das Doppel Kren/Kahlig. ©Robert Maieritsch
Erst dort wurden die beiden gestoppt. ©Robert Maieritsch
Somit Platz 2 für das Duo Kahlig/Kren. ©Robert Maieritsch
Alle 3 rot-weiß-roten Pokalgewinner in Rakovnik auf einen Blick. ©Robert Maieritsch
©Robert Maieritsch
ÖTV-Trainer Robert Maieritsch (Mitte) war stolz auf seine jungen Schützlinge. ©Robert Maieritsch
©Robert Maieritsch
Im Einzel wurde es für Kahlig ebenfalls der 2. Platz. ©Robert Maieritsch
©Robert Maieritsch

Ähnliche Nachrichten

Top Themen der Redaktion