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WTA

TAMIRA PASZEK: WEG FREI FÜR IHR COMEBACK. "JETZT KONZENTRIERE ICH MICH AUF DAS WESENTLICHSTE - TENNIS!"

Keine Dopingsperre für Tamira Paszek (Bild): Nach einer Anhörung am Donnerstag entschied die NADA, das Verfahren gegen die 18-Jährige für beendet zu erklären.

Voll im Training
(4.9.2009)
Paszek hatte am 21. Juli auf einer Pressekonferenz erzählt, dass sie sich im Zuge einer Therapie von einer Ärztin Blut abnehmen und mit homöopathischen Essenzen angereichert in die Bandscheibenregion wieder injizieren habe lassen. Diese Form von Eigenblut-Injektionen stellen laut Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine verbotene Methode dar und sind als Doping zu werten. Paszek drohte deshalb eine Sperre von bis zu vier Jahren. Umso erleichterter war die Vorarlbergerin, als sie vom Verfahrensende erfuhr. "Ich bin sehr froh, dass diese Sache endlich vom Tisch ist und ich mich wieder auf das Wesentliche - Tennis - konzentrieren kann", erklärte Paszek, die ebenso vor der Rechtskommission ausgesagt hatte wie ihr Anwalt, ÖTV-Präsident Ernst Wolner so wie jene Ärztin, welche die Therapie vornahm. Trotz ihrer Rückenprobleme kann Paszek schon einigermaßen voll trainieren, Probleme bereitet allerdings noch das Service. Eine Rückkehr ins Turniergeschehen ist im Moment jedoch nicht abschätzbar. Dass sie überhaupt mit einem baldigen Comeback auf der WTA-Tour spekulieren darf, war vor Donnerstagabend nicht fix. "Aber Tamira hat sehr glaubhaft geschildert, was sie in letzter Zeit mitgemacht hat, wie es um ihre Verletzung bestellt ist und dass sie deswegen mehrere Ärzte konsultiert hat. Diese Ärztin, die Tamira Eigenblut injizierte, war glaube ich ihre letzte Hoffnung", vermutete NADA-Geschäftsführer Schwab.

Quelle: APA (3.9.2009)

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