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SÜDSTADT: ÖSTERREICHISCHE HALLENMEISTERSCHAFTEN (12u) - DIE NEUEN MEISTER: JURIJ RODIONOV UND MELANIE PINKITZ

Ein einseitiges Mädchenfinale und ein hart umkämpftes Burschenfinale - danach stand fest, dass Jurij Rodionov und Melanie Pinkitz die neuen Titelträger der Österreichischen 12u-Hallenmeisterschaften sind.

ÖTV-Jugendhallenmeisterschaften 2011 (12u)
2. - 8. Jänner 2011, Tennis Point BSFZ Südstadt
Titelverteidiger/In: Matthias Haim, Caroline Ilowska

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Rodionov - Huber, Pinkitz - Neuwirth
(8.1.2011)

Jurij Rodionov (WTV) - Gabriel Huber (TTV):6:1, 4:6, 6:3
Melanie Pinkitz (VTV) - Anna-Lena Neuwirth (KTV):6:2, 6:2

ÖTV-Kidstennisreferent Michi Ebert über die neuen Meister Jurij Rodionov und Melanie Pinkitz:
Das Mädchenfinale war eher eine einseitige Angelegenheit, da Melanie Pinkitz v. a. läuferisch Anna-Lena Neuwirth überlegen war. Ihr Sieg geht daher in Ordnung. Im Burschenfinale hat Gabriel Huber im ersten Satz sehr nervös und fehleranfällig gespielt. Im zweiten Satz haben beide über weite Strecken hochklassiges Kids-Tennis gezeigt. Im dritten Satz war Rodionov sehr schnell 4:1 vorne, Huber ist dann noch auf 4:3 herangekommen, hat bei 5:3 zwei Matchbälle abgewehrt, dann aber doch noch 6:3 verloren. Insgesamt war Rodionov der konstantere Spieler, der als Linkshänder noch dazu ein sehr unangenehmer Gegner ist. Die beiden haben vor ca. eineinhalb Jahren das letzte Mal gegeneinander gespielt, und man hat gemerkt, dass Rodionov der Spieler war, der mit mehr Selbstbewusstsein in dieses Finale gegangen ist.


Rodionov - Huber, Pinkitz - Neuwirth
(7.1.2011)

Die Halbfinale (Burschen)
Jurij Rodionov (WTV) - Tobias Pürrer (BTV): 6:3, 6:1
Gabriel Huber (TTV) - Benjamin Graber (BTV): 6:3, 6:1

Die Finale
Jurij Rodionov (WTV) - Gabriel Huber (TTV): 6:1, 4:6, 6:3

ÖTV-Kidstennisreferent Michi Ebert über das morgige Finale (ab 10:00 Uhr):

Es werden morgen zwei sehr aggressive Grundlinien-Spieler aufeinander treffen, wodurch ein sehr spannendes Finale zu erwarten ist. Die Stärke von Rodionov ist mehr auf der Vorhand-Seite zu sehen, die Stärke von Huber eher auf der Rückhand-Seite. Läuferisch und athletisch hat Huber leichte Vorteile, er ist allerdings durch eine Rückenverletzung ein bißchen gehandicapt."


Die Halbfinale (Mädchen)
Melanie Pinkitz (VTV) - Fabienne Kompein (TTV): 6:2, 6:0
Anna-Lena Neuwirth (KTV) - Jana Weiss (KTV): 6:4, 7:6

Die Finale
Melanie Pinkitz (VTV) - Anna-Lena Neuwirth (KTV): 6:2, 6:2

ÖTV-Kidstennisreferent Michi Ebert über das morgige Finale (ab 10:00 Uhr):

Melanie Pinkitz ist im morgigen Finale zu favorisieren, da sie die erfahrenere, komplettere und routiniertere Spielerin ist und auch auf der läuferischen Ebene leichte Vorteile hat.


Michi Eberts Bilanz
(5.1.2011)
"Ich habe schon am ersten Tag der Österreichischen Meisterschaften von vielen Eltern, aber auch von Petra Russegger und Patricia Wartusch das Feedback bekommen, dass viele der Meinung sind, dass sich bei unseren Kids das Niveau nach oben entwickelt hat. Erfreulich ist dabei u. a., dass sich viele Kids aus dem 2000er-Jahrgang durchgesetzt und eine ansprechende Leistung gezeigt haben. So hat z. B. Tobias Pürrer die Nummer 5 des Turniers (Tim Necina) geschlagen, Sandro Kopp hat mit Maxi Fellner die Nummer 5 besieg, Martin Vondrak hat gegen den oberösterreichischen Vize-Landesmeister Franz Hauser eine sehr gute Partie gespielt und Filip Misolic Neil Oberleitner geschlagen. Dass die Dichte bei den 2000er-Burschen ziemlich hoch ist, merkt man auch daran, dass sie sich mittlerweile schon selber aus dem Bewerb werfen. So hat z. B. Timo Scheucher Jonas Auer geschlagen. Auch bei den Mädels läuft bisher alles planmäßig, auch wenn man merkt, dass bei ihnen die Dichte noch nicht so hoch ist wie bei den Burschen und dass sie - was künftige Entsendungen zu internationalen Turnieren betrifft - noch einigen Aufholbedarf haben. Dass Melanie Pinkitz, Jana Weiss oder Anna-Lena Neuwirth den Einzug ins Achtelfinale geschafft haben, war für mich keine große Überraschung. Ich habe mich aber sehr darüber gefreut, dass es Emily Lossau geschafft hat, die über das 11er-Development-Programm die Wildcard für die Meisterschaften gewonnen hat, auch ins Achtelfinale einzuziehen."

Die Favoritinnen sind weiter
(4.1.2011)
Der erste Tag der ÖTV-Jugendhallenmeisterschaften (12u) endete im Mädchenbewerb mit nur wenigen Überraschungen: Von den acht gesetzten Mädchen setzten sich sechs größtenteil sehr souverän über ihre Gegnerinnen hinweg, lediglich Lucky Loser Sarah Pospischil (NÖTV, 2:6, 2:6 gegen Sarah Hassler/KTV) und Sarah Brunner (OÖTV, 4:6, 4:6 gegen Hristina Nisheva/VTV) konnten ihrer zumindest leichten Favoritenrolle nicht gerecht werden. Die an Nummer 1 gesetzte Melanie Pinkitz (VTV) hatte hingegen beim 6:3, 6:1 gegen Christina Koppenberger (OÖTV) ebensowenig Probleme wie die Tirolerin Fabienne Kompein (3/4) beim 6:1, 6:2 gegen Sarah Medik (VTV) oder die Wienerin Victoria Walter (5-8) beim 6:0, 6:2 gegen Kerstin Neumayr (OÖTV). Die an Nummer 2 gesetzte Jana Weiss (KTV) musste zu ihrer Partie überhaupt nicht auf den Platz, da ihre Gegnerin Nina Schmiedbauer, so Turnierdirektor Christian Roth, "zwei Stunden vor Spielbeginn angerufen und gesagt hat, dass sie zu krank zum spielen sei."

Die Favoriten sind weiter
Um einen Spieler "größer" war die Ausfallquote an gesetzten Spielern im Burschenbewerb: Mit Neil Oberleitner (WTV, 4:6, 4:6 gegen Filip Misolic/STTV), Tim Necina (WTV, 3:6, 2:6 gegen Tobias Pürrer/BTV) und Maxi Fellner (STV, 6:4, 4:6, 1:6 gegen Sandro Kopp/TTV) mussten sich drei zumindest am Papier zu favorisierende Spieler bereits in Runde 1 aus dem Turnier verabschieden. Ohne Probleme sind hingegen der an Nummer 1 gesetzte Wiener Jurij Rodionov (6:1, 6:0 gegen Arthur W. Schmidt/NÖTV) und die Nummer 2, Benjamin Graber (6:2, 6:1 gegen Julian Schubert/TTV) ins Achtelfinale eingezogen.

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