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STEYR: ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFTEN (u16) - ALENA WEISS UND JASMIN BUCHTA AUF DER "RENNBAHN" DAS MASS ALLER DINGE?

Vor einem Jahr hatten sich Jasmin Buchta und Alena Weiß (Bild) bei den Österreichischen u14-Meisterschaften sowohl im Einzel (Weiß) als auch im Doppel sämtliche Titel geholt. Und auch heuer - diesmal bei den u16-Meisterschaften - sind die beiden bis jetzt noch nicht zu schlagen gewesen. Im Einzel stehen sie im Halbfinale, im Doppel bereits im Endspiel. Im Burschenbewerb stehen Topfavorit David Pichler, Alexander Erler, Lenny Hampel und Max Voglgruber ebenfalls bereits in der Runde der letzten vier.




21. Juni 2012

JUNGE POWER.
Die Tennisanlage "Rennbahn" des ATSV Staudinger Steyr macht in diesen Tagen ihrem Namen alle Ehre: Bei den Österreichischen u16-Meisterschaften rasten die beiden Top-Favoritinnen Jasmin Schuchta und Alena Weiß wie auf schiefer Ebene souverän ins Semifinale. Während Buchta kampflos in die Runde der letzten vier einziehen konnte, da Mira Antonitsch aufgrund von Kreislaufproblemen zu ihrem Viertelfinale nicht antreten konnte, besiegte Buchtas Doppelpartnerin Weiß in der unteren Rasterhälfte Vanessa Stiegner glatt mit 6/1 6/1. Sollten die Nummer 1 (Buchta) und Nummer 2 (Weiß) des Turniers auch ihre nächsten Partien (Buchta vs. Karoline Kurz, Weiß vs. Lisa Frieß) gewinnen, könnten die beiden dann im Finale etwas wiederholen, was ihnen bereits vor einem Jahr gelungen war: In Bad Waltersdorf war damals bei den u14-Meisterschaften die junge Osttirolerin Alena Weiß das Maß aller Dinge gewesen, da sie sich zur doppelten Staatsmeisterin gekrönt hatte. Das junge Tennistalent aus Nikolsdorf hatte 2011 weder im Einzel noch im Doppel einen Satz abgegeben und sich beide Titel geholt. Als Draufgabe zum Einzelerfolg hatte sie mit ihrer Partnerin Jasmin Buchta im Eiltempo dann auch noch den Doppelstaatsmeistertitel gewonnen. Insgesamt gaben die beiden Mädels in drei Spielen damals nur neun Games ab. Und auch heuer sieht es für das Power-Duo bis dato sehr gut aus: Nach einem Freilos in Runde 1 ließen sie zunächst im Viertelfinale Christina Koppenberger / Lisa Streisslberger keine Chance (6/1 6/0) und zogen, nachdem Antonia Paleczek / Lisa Hofbauer zu ihrem Halbfinale nicht antreten konnten, ins Endspiel ein.

HEISSE KÄMPFE. Auch im Burschenbewerb geben die Favoriten bisher beeindruckend souverän Gas: Max Voglgruber, in Steyr an Nummer 2 gesetzt, musste auf seinem Weg ins Semifinale niemals mehr als drei Games abgeben: Im Viertelfinale besiegte der Schützling von Hermann Fiala jr. Fabio Oberweger mit 6/0 6/2 und trifft nun auf den Wiener Lenny Hampel, der Can Paul Gueven mit 6/3 6/1 aus dem Raster "entfernte". In der oberen Rasterhälfte beweist Topfavorit David Pichler einmal mehr, dass er nach seiner langwierigen Verletzung, die er sich im Jänner bei den U16-Staatsmeisterschaften zugezogen hat (Bruch der Wachstumsfuge im rechten Ellbogen), wieder auf dem richtigen Weg ist: Mit seinem 6/4 6/3-Sieg über Patrick Pöstinger zog der Schützling der Simacek-HMK-Akademie ebenfalls in die Runde der letzten vier ein und bekommt es dort mit Alexander Erler zu tun, der Marco Prochazka bei mehr als 30 Grad Celsius Lufttemperatur mit 6/4 7/6 niederkämpfte. "Warm" gespielt haben für diese Österreichischen Meisterschaften dürfte sich Pichler Anfang Juni bei den diesjährigen burgenländischen Herren-Landesmeisterschaften in Schattendorf, wo der 16-jährige Osliper auf seinem Weg ins Finale seinen vier Gegnern insgesamt nur sechs Games überlassen hatte. Im Endspiel besiegte er den um zwei Jahre älteren Rudolf Kurz mit 6/3 3/6 7/5. International hatte Pichler gleich bei seinem zweiten Antreten nach der Wiedergenesung aufhorchen lassen, als er in Budapest (24.5. - 27.5.) sein erstes ITF Turnier gewann: Im Doppel hatte er mit Partner Alexander Zverev an seiner Seite das ungarische Duo Benjamin Karszas / Csongor Toth mit 6/3 6/0 deklassiert.

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