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ATP

STEFAN KOUBEK WILL ES NOCH EINMAL GANZ GENAU WISSEN

Nach der "größten Tennisparty der Welt" am Arlberg geht es über Weihnachten zum 25.000 Dollar Challenger und dem darauf folgenden ATP Turnier nach Doha.

Nach einem "Seuchenjahr, wie ich es meinem größtem Feind nicht wünsche" konnte der Kärntner zuletzt bei den Challengerturnieren in Pressburg, Helsinki und Luxemburg mit einem Semifinale und zwei Viertelfinali seine ansteigende Form bestätigen.

„Ich muss gestehen, ich habe die lange Pause in der ersten Saisonhälfte unterschätzt. Ich habe geglaubt, dass ich viel schneller wieder den Anschluss schaffe. Aber sechs Monate ohne Spielpraxis sind ein Wahnsinn. Meine körperliche Verfassung hat zwar dazu gereicht, hin und wieder ein Match zu gewinnen. Aber das war zu wenig, um den Platz unter den Top 100 zu halten“, erklärt Koubek seinen Rückfall, dem er mit intensiver Trainingseinheit gegensteuert. „Ich habe nach dem Turnier in Wien die Ärmel hochgekrempelt und hart trainiert. Es war mental sehr wichtig, dass sich erste kleine Erfolge eingestellt haben. Ich hoffe, dass sich dieser Trend in St. Anton fortsetzt und ich hier gute Leistungen zeige.“

Koubek ist sich bewusst, dass der Weg zurück steinig ist – aber er ist bereit, ihn zu gehen. „Ich spiele ab 26. Dezember einen 25.000-Dollar-Challenger in Doha und reise noch vor Weihnachten zu diesem Turnier an. Das macht keiner, der es nicht noch einmal ganz genau wissen will. Ich bleibe dann gleich in Doha und bestreite die Qualifikation für das ATP-Turnier, das unmittelbar nach dem Challenger stattfindet. Anschließend steht die Qualifikation für die Australian Open auf dem Programm, die ich unbedingt schaffen möchte.“

Nach Melbourne konzentriert sich Koubek auf den Daviscup gegen den regierenden Champion Kroatien. „Ich freue mich auf diese Partie. Ich gehe davon aus, dass die Halle voll sein wird. Die kroatischen Zuschauer werden einen Höllenlärm machen, aber ich bin überzeugt, dass unsere Fans dagegenhalten werden.“ Koubek spekuliert wie sein Teamkollege Jürgen Melzer damit, den Kroaten in Unterpremstätten ein Bein zu stellen: „Sand ist sicher nicht der beste Belag von Ivan Ljubicic und Mario Ancic. Außerdem habe ich gegen Ljubicic mit 3:2 eine positive Bilanz und ihn sowohl auf Sand in Paris als auch auf Hartplatz in Basel schon geschlagen. Gegen Ancic habe ich bisher noch nie gespielt.“

tp

 

 

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