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TurniereKids & Jugend

Inklusive der WTV-Asse: Starkes ÖTV-U12-Team voller Selbstvertrauen zum European Summer Cup

Die Wiener Talente um Kara Fronek und Kian Kren sind diese Woche für Österreich beim European Summer Cup im Einsatz.

Voller Selbstvertrauen: Ferdinand Grasl, Kian Kren, Robert Maieritsch und Anton Kahlig. ©Robert Maieritsch

Fast Woche für Woche sorgt der ÖTV-Nachwuchs bei internationalen Jugendturnieren derzeit für Erfolgsmeldungen. Ganz besonders bei den Jüngsten in der Altersklasse U12 ist der heimische Tennissport mit mehreren Toptalenten gesegnet – die in dieser Woche bereits die nächsten Erfolgskapitel schreiben wollen: bei den European Summer Cups by Dunlop. Österreichs Burschen U12 sind am Mittwoch zur nächsten gemeinsamen Station als Team aufgebrochen, in der Besetzung Anton Kahlig, Kian Kren, Ferdinand Grasl und ÖTV-U12-Nationaltrainer Robert Maieritsch. Das Turnier der Zone C findet im deutschen Fürth statt. Am heutigen Donnerstag eröffnet die rot-weiß-rote Mannschaft dabei gegen die Türkei, die weiteren Gruppengegner sind an den darauffolgenden Tagen noch Ungarn und Polen. Das große Ziel ist die Qualifikation für das Finalturnier in Dijon (Frankreich) im August. Dazu muss zuerst der erste oder zweite Platz in Gruppe B erreicht werden, dann geht es in einem Kreuzspiel mit der Gruppe A direkt um die zwei Finalturnier-Tickets.

Europäische Topnationen bei Lampo Trophy geschlagen

Luca Lingfeld, Anton Kahlig und Kian Kren eroberten unter Coach Robert Maieritsch den Sieg bei der Lampo Trophy. ©Robert Maieritsch

Eines steht sicherlich fest: Die ÖTV-Jungs werden mit breiter Brust in die Länderkämpfe gehen, sind doch zumindest bei Kahlig, Kren und Maieritsch noch freudige Erinnerungen aus Rezzato in Italien im Hinterkopf vorhanden. Denn in der ersten Juliwoche hatte sich die heimische Auswahl dort sensationell den Sieg bei der Lampo Trophy, einem durchaus renommierten Einladungsturnier mit zahlreichen der Topnationen, geschnappt. Und dies eben fast in derselben Besetzung, nur mit Luca Lingfeld als drittem Spieler statt Grasl. Im ersten Gruppenspiel hatte man gleich England mit 3:0 abgefertigt, das 0:3 gegen die Südkoreaner durch ein 3:0 über Slowenien ausgemerzt und so den Einzug ins Halbfinale geschafft. Dort wurde gar eine Spitzennation wie Frankreich mit 2:1 besiegt – in einem absoluten Krimi, im Match Tiebreak des entscheidenden Doppels. Im Finale glückte dann eindrucksvoll die Revanche gegen Südkorea, bereits nach den Einzeln war mit einer 2:0-Führung alles entschieden.

Mädchen U12 mit Maruska und Topbesetzung angereist

Kara Fronek, Lea Haider-Maurer, Anna Pircher und Marion Maruska als Coach geben für die ÖTV-Mädchen U12 in Rakovnik Vollgas. ©Marion Maruska

Doch nicht nur Österreichs Burschen sind diese Woche im Einsatz, sondern auch die rot-weiß-roten Mädchen U12 in der Zone A – die gleichfalls ab Donnerstag im tschechischen Rakovnik ausgetragen wird. Das ÖTV-Team ist dabei in der absolut stärksten Besetzung angereist: Mit Anna Pircher, Lea Haider-Maurer und Kara Fronek, die alle zu den größten Nachwuchshoffnungen im Lande, über sämtliche Altersklassen hinweg, zählen. Das Trio kann außerdem auf großen, langjährigen Erfahrungsschatz auf höchster Ebene auf der Betreuerbank zählen: Niemand Geringerer als ÖTV-Sportkoordinatorin und -Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin Marion Maruska, frühere Nummer 50 der Welt, begleitet die Mädels durch das Turnier. In anderer Besetzung war man übrigens wie die Jungs ebenfalls bei der Lampo Trophy an den Start gegangen. Für Haider-Maurer, Aurelia Schober und Mia Neumüller (Coach: Stephanie Vock) war hierbei jedoch nach Niederlagen gegen England und Südkorea und einem Sieg über Slowenien in der Gruppenphase Endstation gewesen. In der Topbesetzung in Rakovnik sollten die Chancen auf eine Teilnahme am Finalturnier jedenfalls vorhanden sein. Gruppengegner sind zum Auftakt Bosnien-Herzegowina sowie die Ukraine und Slowenien.

Burschen U14 machten es vor

Coach Marco Zandomeneghi führte Thilo Behrmann, Maximilian Heidlmair und Constantin Neubauer zum Finalturnier des European Summer Cups. ©Marco Zandomeneghi

Während die Altersklasse U16 erst in der kommenden Woche an der Reihe ist, haben die österreichischen U14-Teams ihre Teilnahme am European Summer Cup übrigens bereits Ende Juni und Anfang Juli hinter sich gebracht. Und das durchaus erfolgreich: Die Jungs mit Maximilian Heidlmair, Constantin Neubauer und Thilo Behrmann gewannen sogar die Zone B in Veska (Tschechien), mit klaren 3:0-Siegen in der ersten Runde gegen Lettland, im Halbfinale gegen die Ukraine und einem 2:1 über die Schweiz im Finale. Damit durfte die von Marco Zandomeneghi betreute Auswahl zum Finalturnier nach Valencia reisen – wo es jedoch eine unglückliche Auftaktniederlage gegen Bulgarien setzte, mit 12:14 im Match Tiebreak des alles entscheidenden Doppels. Das anschließende Platzierungsspiel gegen Rumänien wurde mit 0:3 verloren, Großbritannien dafür am Ende mit 3:0 besiegt.

Unter Coach Franz Kresnik gelangen Lilli Tagger, Stella Horacek und Lea Sabadi drei Siege in vier Begegnungen. ©Franz Kresnik

Österreichs Mädchen U14 hatten so wie diese Woche die Unter-12-Jährigen in Rakovnik aufgeschlagen, mit Lilli Tagger, Stella Horacek, Lea Sabadi und Coach Franz Kresnik. Es gelangen immerhin drei Siege in vier Begegnungen: Nach einem 3:0 in der Vorrunde über Norwegen setzte es ein 0:3 gegen Serbien, in den Platzierungsspielen gab es dann aber noch ein 3:0 gegen Israel sowie ein 2:0 gegen Bulgarien, wodurch der Consolation-Draw letztlich gewonnen wurde.

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