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ST. PÖLTEN: U14-HALLENMEISTERSCHAFTEN - FAVORITENSIEGE MIT POWER UND EINEM HAUCH VON "FIEBERGLÜCK"

Sowohl im Burschen- als auch im Mädchenbewerb läuft für die FavoritenInnen bisher alles nach Plan. Mit einer einzigen Ausnahme: Der ungesetzte Niederösterreicher Lukas Schotola besiegte "mit einer tadellosen Leistung", so Turnierdirektor Ramin Madaini, den an Nummer 2 gesetzten Vorarlberger Tobias Wagner mit 6:4, 6:4. Im Bild: Anna-Lena Neuwirth, die in ihren beiden Partien ihren Gegnerinnen nicht mehr als insgesamt zwei Games gönnte.


13. Jänner 2013

TAG 2. Im Vorjahr hatte Gabriel Huber (TTV) bei den Österreichischen u14-Hallenmeisterschaften auf seinem Weg zum Titel den meisten seiner Gegner nicht mehr als vier Games überlassen. Ein "Trend", den der heute 13-jährige Tiroler auch 2013 fortsetzt: In der ersten Runde hatte der Oberösterreicher Manuel Lang (0:6, 1:6) daran "glauben" müssen, im Achtelfinale konnte Robert Steinhauser (NÖTV) zu seiner Partie gegen den Titelfavoriten aufgrund einer Fiebererkrankung nicht antreten. Im Viertelfinale trifft Huber nun auf Benjamin Graber (BTV), der der im Achtelfinale Marco Moises mit 6:2, 6:0 besiegte. In der unteren Rasterhälfte sorgte Lukas Schotola für die bisher größte Überraschung der Meisterschaften: Im Achtelfinale besiegte der ungesetzte Niederösterreicher "mit einer tadellosen Leistung", so Turnierdirektor Ramin Madaini, den an Nummer 2 gesetzten Vorarlberger Tobias Wagner mit 6:4, 6:4. "Schotola hat ein sehr gefährliches und schnelles Spiel", so ÖTV-Kadertrainer Matthias Schuck (u13/u14). "Er hat riskiert und sehr gut gespielt, während Tobias heute nicht unbedingt seinen besten Tag erwischt hat." Eine weitere Topleistung lieferte, so Schuck, auch der "kleine" Thiem-Bruder Moritz ab, der Neil Oberleitner mit 7:5, 6:2 besiegen konnte. "Beide haben ein sehr hohes Tempo und sehr attraktiv gespielt." Im Mädchenbewerb läuft bisher alles nach Plan, da sämtliche gesetzten Spielerinnen ohne Satzverlust das Viertelfinale erreichten. Schon vor Beginn der Titelkämpfe hatte Schuck prophezeit, "dass Anna-Lena Neuwirth (KTV) und Melanie Pinkitz (VTV) ein ordentliches Wort bei der Titelvergabe mitsprechen werden." Neuwirth, in St. Pölten topgesetzt, hatte sich zum Auftakt über Lisa Streißlberger (OÖTV) mit 6:0, 6:1 hinweggesetzt und im Achtelfinale die niederösterreichische Qualifikantin Veronika Bokor mit 6:1, 6:0 in die Schranken gewiesen. Mit noch weniger Widerstand erreichte die Nummer 2, Melanie Pinkitz, die Runde der letzten acht: Nach einem 6:0, 6:1 über das WTV-Talent Mia Cajkovsky in Runde 1 musste sie gegen Valentina Cavic (WTV / w.o. aufgrund von Fieber) im Achtelfinale nicht antreten.


Burschen - Viertelfinale

(1)Gabriel Huber (TTV) - Benjamin Graber (BTV)
(4)Moritz Thiem (NÖTV) - (7)Luka Mrsic (NÖTV)
(6)Tim Necina (WTV) - (3)Tobias Pürrer (BTV)
(8)Sandro Kopp (TTV) - Lukas Schotola (NÖTV)

Mädchen - Viertelfinale
(1)Anna-Lena Neuwirth (KTV) - (6)Hannah Hofreiter (TTV)
(3)Fabienne Kompein (TTV) - (5)Ema Vasic (TTV)
(8)Laura Fröch (BTV) - (4)Victoria Walter (WTV)
(2)Melanie Pinkitz (VTV) - (7)Arabelle Koller (STV)

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