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WTA

ST. MARTIN: TINA KANDLER IM SEMIFINALE. "EIN GANZ GROSSER ERFOLG FÜR MICH."

Beim 10.000-Dollar-Turnier in Saint Martin stand Tina Kandler (Bild) in ihrem zweiten Future-Semifinale ihrer Karriere und schrammte nur knapp an ihrem ersten Finaleinzug vorbei.

WTA-Ranking für Kandler
(11.1.2010)
Das erste Finale auf der WTA-Tour war zum Greifen nah, "meine Schläge waren aber nicht so kraftvoll wie bei den Matches davor und ich machte zu viele unnötige Fehler". Im Semifinale des 10.000-Dollar-Futures in Saint Martin musste Tina Kandler daher gegen die Französin Alize Lim mit 4:6, 2:6 den Kürzeren ziehen. Dennoch reist die 15-jährige Wienerin mit einer positiven Bilanz zurück in ihr Trainingscamp, die ITA Academy in Delray Beach. "Dieses Turnier war ein ganz großer Erfolg für mich, da ich nun in der WTA Rangliste ca. an der 870ten Stelle gereiht sein werde."

 "Großartiger Kampf"
(10.1.2010)
Seit fünf Jahren verlässt Tina Kandler Europas turnierfreie Zone in den Wochen vor Weihnachten, trainiert statt dessen mit US-Coach Mark Gellard in der ITA Academy in Delray Beach und spielt in den USA mehrere Jugendturniere. Beim 10.000-Dollar-ITF-Turnier in Saint Martin macht sich diese "Flucht über den großen Teich"-Vorbereitung jetzt bezahlt: Die 15-jährige Wienerin steht nach Wien 2009 bereits zum zweiten Mal im Semifinale eines Future-Turniers und trifft im Kampf um ihr erstes Future-Finale auf die Nummer vier Setzliste, die Französin Alize Lim. Im Viertelfinale hatte Kandler Oceane Adam (FRA) mit 5:7, 7:5, 6:3 aus dem Bewerb geworfen. Im ersten Satz war die Tochter von Ex-Profi Hans-Peter Kandler bereits mit 1:5 zurückgelegen, konnte sich dann aber noch auf 5:5 herankämpfen. "Leider verlor ich diesen Satz dann mit 5:7", berichtet sie auf ihrer Website www.tina-kandler.com.  "Der zweite Satz war ein großartiger Kampf, und diesen gewann ich mit 7:5. Im dritten Satz hatte ich bereits 4:0, dann kam meine Gegnerin auf 3:4 noch ran. Ich gewann diesen Satz mit 6:3. Nun bin ich im Semifinale!!!"

WEITERE INFORMATIONEN

 ßen Spaß gemacht, da wir unglaublich tolle und schnelle Ballwechsel hatten.

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