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COVID-19

Sport Austria setzt sich weiter für die Vereine ein

Österreichs Sport wartet weiter auf die von der Bundesregierung angekündigte finanzielle Coronavirus-Soforthilfe. Hans Niessl, Präsident der Bundes-Sportorganisation Sport Austria (BSO), appellierte am Mittwoch, den Weg für die Gelder endlich frei zu machen.

©GEPA-Pictures

Anfang April hatte die Bundesregierung angekündigt, finanzielle Coronavirus-Soforthilfe für Vereine leisten zu wollen. In einer Pressekonferenz appellierte Hans Niessl, der Präsident der Bundes-Sportorganisation Sport Austria (BSO), den Weg für die Gelder endlich frei zu machen. Mit einem offenen Brief an Österreichs rund zwei Millionen Vereinsmitglieder will er zusätzlich Druck machen.

In zwei Wochen soll das Schreiben an die Adressaten gehen, Niessl würde dann gerne schon Positives berichten können. „Ich hoffe, dass es in zwei Wochen so weit ist“, sagte Niessl im Hinblick auf die geforderte Sofortmaßnahme für die 15.000 österreichischen Sportvereine in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro. Um das möglich zu machen, habe Sport Austria mit den Dach- und Fachverbänden „die besten Unterlagen“ an das Sportministerium geliefert.

Der Sport sei durchaus in der Lage, das Geld mit Hilfe der staatlichen Förderorganisation, der Bundes-Sport GmbH, richtig zu verteilen. „Wenn man glaubt, dass man alle Sozialvereine, alle NGOs einbinden kann und das auf einmal macht, dann wird das sehr lange dauern.“

Niessl wies auch auf bisher Erreichtes hin: die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Kurzarbeit im gesamten Sport und die am Dienstag beschlossene Lösung im Zusammenhang mit der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE), die nun auch ohne Reisetätigkeit ausbezahlt werden kann. Und die Mitwirkung bei der Ausarbeitung jener Konzepte, die den einzelnen Sportarten die Teilöffnung ab 1. Mai möglich machen.

SPORT AUSTRIA

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