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Bundesliga

Spannend wie noch nie!

Am Freitag (6.9.) biegt die Herren-Bundesliga mit dem ersten Teil des "Final Four" endgültig in die Zielgerade ein. Qualifiziert hatten sich in fünf Bundesliga-Runden zwischen 5. und 20. Mai TC Sparkasse Kirchdorf, TK IEV Tiroler Wasserkraft, 1. Klosterneuburger TV und Sportunion Klagenfurt. Im Bild: Andreas Haider-Maurer (Klosterneuburg).


Wenn am Freitag (6.9., 11:00 Uhr) auf der Anlage des 1. Klosterneuburger TV mit den Halbfinale der Simacek Tennis Liga Austria der erste Teil des Oberen Play-Offs über die Bühne geht, "sind wir uns sicher, dass viele Zuschauer den Spielern den nötigen Ansporn geben werden, ihre Höchstleistungen abzurufen", so KTV-Mannschaftsführer und Gastgeber Herbert Ehling. "Und am Ende soll der Beste gewinnen, jedoch alle mit einer wunderschönen Erinnerung nach Hause fahren." Qualifiziert hatten sich in fünf Bundesliga-Runden zwischen 5. und 20. Mai als Sieger der Gruppe A TC Sparkasse Kirchdorf und TK IEV Tiroler Wasserkraft bzw. als Sieger der Gruppe B 1. Klosterneuburger TV und Sportunion Klagenfurt für das "Final Four" im September.

Neuer oder "alter" Meister?
Kirchdorf (1. der Gruppe A) trifft am Freitag auf Sportunion Klagenfurt (2. der Gruppe B), Gastgeber Klosterneuburg (1. der Gruppe B) bekommt es mit den Tirolern (2. der Gruppe A) zu tun. Die Sieger dieses Halbfinales qualizieren sich dann für das Finale, das am Samstag (7.9., 11:00 Uhr) ausgetragen wird. Im Vorjahr hatte sich noch der TC Gleisdorf den Titel geholt, die Steirer hatten sich 2013 allerdings aus der Bundesliga zurückgezogen und damit den Weg für neue, vielleicht aber auch "alte" Meister freigegeben: Diesmal könnten sowohl Klosterneuburg als auch Kirchdorf den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewinnen, Union Klagenfurt hatte sich 2005 den bisher einzigen Meistertitel gesichert. Am erfolgreichsten in den 66 Jahren der österreichischen Mannschaftsmeisterschaft (erstmals: 1947) war TK IEV Innsbruck (heute: TK IEV Tiroler Wasserkraft): Die Tiroler gewannen 1988, 1986, 1980, 1972, 1960, 1957 und 1956 den Titel.

Spielt Österreichs Nummer 2?
Die Erwartungen, mit denen das Team von IEV-Mannschaftsführerin Claudia Linder das "Final Four" bestreiten wird, sind dennoch mehr realistisch als euphorisch: "Mit Klosterneuburg treffen wir auf eine sehr starke Mannschaft. Deshalb werden wir mit der bestmöglichen Aufstellung antreten." In das Duell mit 1. Klosterneuburger TV werden die Tiroler deshalb u. a. mit Marcel Zimmermann (GER), Bastian Trinker, Johannes Ager, Rainer Eitzinger, Armin Sandbichler, Thomas Schießling und Christoph Steiner gehen, die bereits im Grunddurchgang eingesetzt wurden. Linders "Pendant", Klosterneuburg-Mannschaftsführer Herbert Ehling, verspricht sowohl den Gegnern als auch dem Publikum "spannende Partien." Welche Spieler zum Einsatz kommen werden, kann Ehling drei Tage vor Beginn des Final Four "noch nicht fix sagen. Das Dumme aus unserer, aber sehr erfreulich aus seiner Sicht, ist nämlich, dass Andreas Haider-Maurer beim Challenger in Brasov (ROU) noch im Bewerb ist. Ich weiß jetzt nicht, ob ich hoffen soll, dass er am Freitag in Rumänien noch mitspielt oder ob er vielleicht schon verloren hat." In den Vorrunden setzte Ehling Haider-Maurer einmal, nämlich im Duell mit WAC, ein. Österreichs Nummer 2 könnte damit auch im Semifinale oder Finale spielen. Für Ehling wäre AHM als seine Nummer 1 "enorm wichtig, da ich die Tiroler sehr stark einschätze. Ich glaube, es wird zwischen den beiden Mannschaften ganz eng werden." Weitere KTV-Spieler, die eingesetzt werden können: Franco Skugor (CRO), Tihomir Grozdanov (BUL), Mario Haider-Maurer, Pascal Brunner, Gibril Diarra, Mario Tupy.

Highlight in der Vereinsgeschichte
Auch das zweite Halbfinal-Duell zwischen Kirchdorf und Klagenfurt "wird vermutlich sehr spannend werden", prophezeit Bundesliga-Vorsitzender Hans Sommer. Die Kirchdorfer, die letztes Jahr als Aufsteiger "die Liga einmal kennenlernen konnten" (Mannschaftsführer Florian Reinhart), werden "das Highlight in der Vereinsgeschichte absolut genießen." Zum Einsatz kommen "werden die gleichen Spieler wie im Grunddurchgang", so Reinhart. Nämlich Hans Podlipnik-Castillo (CHI), Steven Moneke (GER), Philipp Oswald, Bohdan Ulirach (CZE), Marco Mirnegg, Tomas Jecminek (CZE). Ausfallen wird hingegen der Deutsche Peter Heller (Meniskus). Reinhart: "Ziele haben wir für uns keine fixen definiert. Da wir das erste Mal in einem Final Four mit dabei sind, lassen wir alles ganz einfach auf uns zukommen und werden schon sehen, was dann herauskommt." Klagenfurt-Mannschaftsführer Markus Polessnig sieht seine Mannschaft in der Außenseiterrolle: "Kirchdorf hat durch die Bank sechs sehr gute Spieler. Deshalb sehe ich sie mit 60:40 in Front. Wir werden aber mit der bestmöglichen Besetzung anreisen und hoffen, dass wir damit gegen Kirchdorf eine Chance haben werden." Zum Einsatz kommen könnten Oliver Patience (FRA), Ante Pavic (CRO), Jeremy Jahn (GER), Patrick Ofner, Jiri Skoloudik (CZE), Stefan Koubek oder Marko Tkalec (SLO).

Simacek Tennis Liga Austria- oberes Play-off ("Final Four")

Halbfinale
FR, 6.9.2013, 11:00 Uhr: TC Sparkasse Kirchdorf - Sportunion Klagenfurt
FR, 6.9.2013, 11:00 Uhr: 1. Klosterneuburger TV - TK IEV Tiroler Wasserkraft

Finale
SA, 7.9.2013, 11:00 Uhr: Sieger 1. Halbfinale - Sieger 2. Halbfinale





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