Zum Inhalt springen

SCHALLER – GEDANKEN XVI

Ein wenig verspätet noch ein Rückblick auf die Österreichischen Titelkämpfen in der Halle, die der ÖTV-Sportdirektor natürlich beobachtet hat. Die nationalen Meister 06 in der Halle sind gekürt, die Arrivierten haben sich noch einmal durchgesetzt. Sowohl Barbara Hellwig als auch Thomas Schiessling waren im Finale die klar besseren Spieler, Glückwünsche an beide auch von Seiten des Sportverantwortlichen.

Natürlich habe ich mich über das Auftreten der Südstadtspieler und über einige andere Nachwuchshoffnungen bei diesen Meisterschaften sehr gefreut. Bei den Damen hat die 16-jährige Jeannine Prentner ein sehr gutes Turnier gespielt, das Semifinale erreicht und gegen die spätere Meisterin in 3 Sätzen verloren.

Bei den Herren hat sich die Südstadtgruppe sehr gut präsentiert. Vergleicht man mit den Ergebnissen der Hallenmeisterschaften vor einem Jahr, dann sieht man, dass die Entwicklung auf jeden Fall stimmt. Thomas Schiessling hat wieder einmal bewiesen, dass er auf nationaler Ebene kaum zu schlagen ist. Für mich als ehemaligen Spieler stellt sich aber die Frage, warum er nicht nach mehr strebt. Ich würde ihn auf jeden Fall gern auf internationaler Ebene sehen, körperlich machte er einen sehr guten Eindruck auf mich. Finanzielle Überlegungen sind vielleicht auch zu überdenken, wenn man sich nach der Karriere fragt, was vielleicht alles drinnen gewesen wäre. Aber das ist aus der Ferne schwer zu beurteilen; vielleicht hält sein Körper dieser ständigen Belastung auf der Tour nicht stand und dann ist seine Entscheidung auch nachzuvollziehen.

Im Doppel holten sich Martin Fischer und Phillip Oswald den Titel, meiner Meinung nach auch verdient. ÖTV-Trainer Thomas Weindorfer berichtet mir immer wieder, dass die beiden im Doppel auf Future-Niveau sicher schon zu den Besten gehören. Ich glaube auch, dass sie bei den Challenger-Turnieren schon Erfolge feiern würden; im Sommer haben sie hoffentlich die Chance es zu beweisen.

Ich habe mir schon am Qualifikationswochenende einige Matches angesehen: speziell bei den Herren war das Niveau gut. Man sah auch, dass die Jahrgänge 88 und 89 die arrivierten Spieler schon sehr fordern, manchmal sogar bezwingen.

Bei den Damen ist die Dichte leider nicht so groß; schade auch, dass etliche unserer Hoffnungen nicht teilgenommen haben und die Besetzung doch etwas enttäuschend war.

Meinem Vernehmen nach stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch im nächsten Jahr die Hallenmeisterschaften in Neusiedl am See ausgerichtet werden. Ich glaube, dass dieses Turnier auch heuer wieder sehr gut organisiert war und denke, dass eine neuerliche Vergabe der Titelkämpfe ins Burgenland durchaus verdient wäre.

Unsere jüngeren Spieler aus der Südstadt haben in den vergangenen zwei Wochen viele Sparrings gespielt. Bis zum Abflug zu zwei ITF-Jugendturnieren nach Tunesien am Donnerstag hatten sie auch immer wieder die Möglichkeit, mit der HSZ- bzw. Profigruppe Sätze zu spielen. Ich habe das Gefühl, dass sich auch die Jüngeren haben gut weiterentwickelt haben; im Moment fehlen ihnen sicher die Matches und das Selbstvertrauen, aber die Saison geht jetzt erst langsam los und wenn sie weiter so am Ball bleiben, werden sie dafür auch belohnt.

Top Themen der Redaktion

Verbands-Info

Alles Gute, Peter Feigl!

Der ehemalige Superstar der rotweißroten Tennis-Szene begeht heute den 70-er. Im Lockdown. Den Spaß will er sich trotzdem nicht vergehen lassen.

JURA Gewinnspiel

Kaffeeliebhaber aufgepasst! Jetzt hast du die Chance, Kaffeepakete deiner Wahl von JURA zu gewinnen.

Davis Cup

Österreich ist beim Finalturnier ausgeschieden

Nach dem 0:3 gegen Serbien unterlag das Generali Austria Davis Cup Team Deutschland mit 1:2. Den Punkt steuerte Jurij Rodionov bei. Das Viertelfinale in Innsbruck bestreiten die Deutschen am Dienstag gegen Großbritannien.