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SCHALLER - GEDANKEN VII

Diesmal beschäftigt sich der ÖTV-Sportdirektor mit den Sichtungen für die neuen Kader im Jahr 2006.

Es herrscht Hochbetrieb in der Südstadt - bekanntlich ist jetzt die Zeit für alle Spieler gekommen, die Basis für die nächste Saison zu erarbeiten.

Auch unsere Kadertrainer absolvieren bzw. absolvierten bereits ihre Lehrgänge mit den besten Jugendlichen.

U12 und U14 männlich sowie U14 weiblich waren schon an den Wochenenden da und haben zum Teil erstmals in der Südstadt gewohnt und trainiert. Ich habe mir immer die Zeit genommen, zumindest eine der Trainingseinheiten zu beobachten, um ein klares Bild von den nächsten Generationen zu erhalten. Die Stimmung aller Beteiligten war gut und auch die Eltern zeigten durchwegs positive Reaktionen. Mit unseren Kadertrainern habe ich besprochen, dass wesentliche Informationen für das nächste Jahr an die Eltern weitergeleitet werden und auch die verpflichtende Dokumentation des Trainingsumfangs für unsere Kaderjugendlichen ab dem kommenden Jahr gilt.

In der ersten Novemberwoche haben wir, das ÖTV-Trainerteam, auch einen dreitägigen Lehrgang in der Südstadt abgehalten. Geladen waren 9 Burschen aus dem Jahrgang 91 und alle neun waren auch anwesend. Wir haben das sehr erfreut zur Kenntnis genommen, zeigt es doch das Interesse aller Beteiligten auf.

Von den vier Mädchen haben drei wegen Krankheit bzw. Turnieren abgesagt, sodass nur Isabella Reibmayr die Einladung annehmen konnte.

Warum wurde dieser Lehrgang abgehalten? Weil ich im nächsten Herbst je eine neue Mädchen- und Burschengruppe in der Südstadt installieren will und dies eine erste Sichtung für diesen Schritt sein sollte.

Wir haben uns dabei auf verschiedene Aspekte des Tennis sowie der Kondition konzentriert und den Jugendlichen gezeigt, was im Fall einer Einladung in die Südstadt auf sie zukommen wird. Ein für uns normales Dreitage-Programm mit Tennisschwerpunkten betreffend Intensität, genaue Ausführung, Taktik und Drilltraining sowie Einzel und Doppelpunkte, wurde absolviert.. Im Bereich der Kondition standen Ausdauertraining, Schnelligkeit, Koordination sowie Rumpfstabilisation auf dem Programm; natürlich auch die Regeneration. Die Jugendlichen versuchten, dieses Programm so gut es ging durchzuziehen, aber klarer Weise war eine Ermüdung nach den ersten beiden Tagen deutlich erkennbar.

Auch wir als Trainerteam hatten die Gelegenheit alle besser kennen zu lernen und auf die unterschiedlichen Charaktere einzugehen.

Meiner Meinung nach ist das Niveau und die Dichte in diesem Jahrgang 91 gut und lässt für die Zukunft hoffen.

Zum Abschluss des Lehrganges luden wir die Eltern bzw. Trainer der Jugendlichen zu einer Besprechung. Auch Raimund Stefanits, der Manager von Nikola Hofmanova, nahm diese Einladung wahr.

Ich wies in diesem Kreis noch einmal auf unsere Schwerpunkte und Ziele hin, erklärte was für uns wichtig ist, und bat die Eltern ebenso um Anregungen.

Es gab einige Vorschläge, betreffend die körperliche Ausbildung unserer Jugendlichen und auch die Bitte um mehr Information, welche Anforderungen in dieser Altersstufe sinnvoll sind. Unser Sportwissenschafter Dr. Ernst Köppel ist gerade dabei, genau dies zu erarbeiten, und wir werden diese Programmpunkte, sobald sie fertiggestellt sind, hier auf der ÖTV-Homepage zugänglich machen.

Die Vorlagen für die Trainingsdokumentation sind bereits für jeden zugänglich (unter „Leistungssport“ / „Spielerservice“ / „Informationen“). Bitte nutzen sie die Möglichkeit dieser Dokumentation schon jetzt, ab Jänner wird sie für alle Kaderjugendlichen eine Verpflichtung sein. Mit Hilfe dieses Leitfadens der sinnvollen Arbeits-Umfänge werden wir die Qualität der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen verbessern und vereinfachen.

Mit freundlichen Grüßen,

Gilbert Schaller

 

 

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