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WTA

SAINT DENIS: GLATTER SIEG IM FINALE

Österreichs Nummer vier sorgt weiter für positive Schlagzeilen. Auf Reunion sicherte sich Patricia Mayr (Bild) ihren bereits vierten Challenger-Triumph in diesem Jahr und nähert sich damit step by step der 110er-Grenze in der Weltrangliste an.

75 Siege, 25 Niederlagen
(30.11.2008)
Nächster großer Erfolg für Österreichs Nummer 4, der auf ihrer Website www.patriciamayr.at  so bejubelt wird: Patricia Mayr besiegte im Finale des 25.000 Dollar-Turniers von St. Denis die Spanierin Arantxa Parra-Santonja glatt mit 6:4 und 6:1 und sorgte damit für einen würdigen Ausklang ihrer so erfolgreichen Saison 2008: Nach dem Future-Titel in Hvar, den Erfolgen in Reggio Calabria, Grado und Dnipropetrowsk trug sie sich nun in St. Denis bereits zum fünften Mal in die Siegerliste eines internationalen Turniers ein. Mayr, die in St. Denis lediglich einen Satz (gegen Tamaryn Hendler, Halbfinale) abgeben musste, verbesserte damit ihre beeinruckende Win/Loss-Bilanz auf 75 zu 25 in diesem Jahr. Neben den obengenannten Erfolgen stand sie heuer auf Challenger-Ebene in Phoenix, Glasgow, Rom, Togliatti und Caserta auch noch jeweils im Finale. Die Folge: Eine Verbesserung vom 343. auf den 121. Weltranglisten-Platz innerhalb von nur elf Monaten. Nach dem St. Denis-Triumph wird sie jetzt ihre bislang beste Platzierung weiter verbessern. Die Seefelderin erhält nämlich nächste Woche 17 Punkte für das Finale in Phoenix, sowie eine Woche später 25 Punkte für den Turniersieg auf Reunion gutgeschrieben. Allerdings fallen ihr nach der Best-17-Regel mit Hvar und Minsk (zusammen elf Punkte) die zwei schwächsten Turnierergebnisse aus der Wertung. Somit gibt es netto 31 Punkte auf das Konto, was – abgesehen vom neuen Career High - eine Verbesserung um rund zehn Plätze im Ranking bedeutet. Ob sich für Patricia damit ein Hauptbewerbsplatz bei den Australian Open ausgeht, bleibt noch abzuwarten. 

Die Australian Open im Visier
(29.11.2008)
Sybille Bammer ist Österreichs Nummer 1, gefolgt von Tamira Paszek und Yvonne Meusburger. Erfolgsmeldungen kommen derzeit aber ausschließlich von Österreichs Nummer 4. In den letzten Monaten kletterte Patricia Mayr im WTA-Ranking stetig nach oben. Rangierte die 22-jährige Tirolerin zu Saisonbeginn noch auf dem 363. Weltranglistenplatz, kratzt sie nun als 121. bereits an der magischen Top-100-Marke. Für diesen Mega-Sprung hat Mayr, die unter dem schwedischen Coach Hakan Dahlbo in der Tennisakademie Seefeld trainiert, allerdings große Anstrengungen unternommen. “Ich habe heuer sehr viele Turniere gespielt" - bis Ende Dezember waren es insgesamt 29. Der Hintergedanke dabei ist ihre Grand Slam-Premiere: “Ich will unbedingt noch ein paar Punkte machen, damit ich im Jänner fix im Hauptbewerb der Australian Open stehe." Der Weg dorthin scheint zu stimmen: Auch beim 25.000-Dollar-Challenger in Saint Denis auf La Reunion steht sie nach einem 6:0, 2:6, 6:1 gegen die erst 16-jährige Belgierin Tamaryn Hendler bereits im Finale und trifft dort auf die ungesetzte Spanierin Arantxa Parra-Santonja.

wowo 

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