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Davis Cup

Ruhe vor dem Sturm im Davis Cup

Am Freitag greifen die Spieler zum Schläger, am Mittwoch gab es im Campa Tennis Club von Kiew ein geselliges Beisammensein. Gerald Melzer bekam zum 26. Geburtstag eine Torte.

Bevor die Tennisspieler aus der Ukraine und Österreich am Freitag in Kiew das Zweitrunden-Duell in der Europa/Afrika-Zone I beginnen, fand Mittwoch Abend das Official Dinner im Campa Tennis Club statt. Neben dem Präsidenten des ukrainischen Tennisverbandes war auch der ehemalige Weltklassespieler Andrej Medwedew als Ehrengast anwesend.

ÖTV-Geschäftsführer Thomas Hammerl bedankte sich im Namen des österreichischen Tennisverbandes für die hervorragende Organisation und die Gastfreundschaft der Ukrainer und unterstrich die Wichtigkeit des Davis Cups für alle Verbände. 81 Millionen Menschen sehen jährlich die Länderkämpfe im TV, 600.000 schauen live in den Stadien zu. Österreich nimmt seit 1905 am Davis Cup teil, war 17 Jahre in der Weltgruppe vertreten. „Der Davis Cup stellt das höchste Gut für den Verband dar", sagte Hammerl.

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Auch wenn dieser Termin eine besondere Herausforderung darstellt – zeitgleich finden drei  ATP-Turniere statt -, bedankte sich Hammerl bei der ganzen Mannschaft, im Besonderen bei Gerald Melzer, der direkt aus Hamburg angereist ist. Auch Jürgen Melzer wurde von Hammerl im Namen des ÖTV hervorgehoben.  Der Deutsch-Wagramer zeigt mit 18 Jahren Davis-Cup-Zugehörigkeit und 32 Länderkämpfen besondere Treue zum Verband und zum Land.

Auch Rookie Sebastian Ofner musste vor versammelter Menge beim Dinner  ein paar Worte sprechen - so will es die Tradition des Davis Cups. Der Steirer meisterte seine Sache souverän. Als nette Geste bekam Geburstagskind Gerald Melzer vom Ukrainischen Verband eine Geburtstagstorte zum 26-er überreicht.

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