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ROSENAU: EUROPEAN WINTER CUP - KNAPPE NIEDERLAGE FÜR ÖSTERREICHS u12-BOYS GEGEN HOLLAND

Im ersten Spiel des Tennis Europe Winter Cup-Finales in Rosenau mussten sich Filip Misolic und Benedict Emesz Serbien glatt mit 0:3 geschlagen. Im Spiel um die Plätze 5 bis 8 verloren die ÖTV-Boys gegen Holland knapp mit 1:2. Das Fazit von ÖTV-Kadercoach Petra Russegger: "Alles in allem haben die Jungs hier Matches auf absolut höchstem europäischen u12-Niveau gezeigt." Im Bild von links: Petra Russegger, Marco Koppensteiner, knieend: Benedikt Emesz, Filip Misolic.


10. Februar 2013

GLATTE NIEDERLAGE.
Ende Jänner hatten sich Österreichs 12-Boys in Tallin für das Finale des Tennis Europe Winter Cups in Tschechien (8.2. - 10.2.2013 / Roznov pod Radhostem bzw. Rosenau) qualifiziert, im ersten Spiel trafen Filip Misolic, Benedikt Emesz und Marco Koppensteiner heute auf Serbien und mussten sich glatt mit 0:3 geschlagen geben. Nachdem zunächst Benedict Emesz Kristijan Juhas mit 1:6, 1:6 unterlegen war (ÖTV-Kadertrainer Petra Russegger: "Der Gegner agierte zu konstant auf dem schnellen Belag."), lieferte Filip Misolic, "der mit Abstand der beste Spieler, den wir derzeit im u12-Bereich haben" (Michi Ebert) Mihailo Popovic einen 1:55-Stunden-Kampf, musste sich letztendlich aber doch mit 6:2, 4:6, 3:6 geschlagen geben. Russegger: "Das war eine Partie, die ein wahres Auf und Ab mit sich brachte: Den ersten Satz domierte klar Misolic. Offensiv eingestellt diktierte er vom ersten Ballwechsel an das Spiel und gewann schnell den ersten Satz mit 6:2. Im zweiten Satz stellte der Gegner sein Spiel um, spielte clever mit weniger Tempo uns stellte sich immer besser auf das Spiel von Filip ein. In der entscheidenden Phase lieferten sich die beiden einen tollen Fight, der Serbe drückte dem Spiel immer mehr seinen Stempel auf und gewann den zweiten Satz mit 6:4. Spannend auch der Verlauf des dritten Satzes, der mit neuen Bällen begann. Ein Vorteil für den offensiv agierenden Misolic, der schnell mit 3:1 in Führung ging. Die Konstanz des Serben ließ Filip dann aber immer wieder ungeduldig und fehleranfällig werden und somit musste er den Platz nach 3:6 als Verlierer verlassen. Es war ein Spiel auf absolut höchstem u12-Niveau und ein toller Fight der beiden." Das Doppel verloren Misolic / Emesz gegen Kristijan Juhas / Dusan Obradovic mit 4:6, 2:6. Damit bekamen es Österreichs u12-Boys am Samstag gegen Holland um die Plätze 5 bis 8 tun.

1:2 GEGEN HOLLAND. "Es wird ein Kampf auf Augenhöhe", hatte Russegger im Vorfeld spekuliert und damit allerdings nichts recht behalten. "Es wurden zwei glatte Singlesiege für die Holländer." Im ersten Spiel traf Koppensteiner auf die Nummer zwei der Holländer, Van Eeuwen, "das er glatt verlor. Der Niederländer schenkte nichts her und schaffte es konstant Marco zu schweren Bällen aus der Defensive zu zwingen. Im zweiten Spiel der Nummer eins von Österreich und der Nummer eins der Niederländer handelte es sich um ein Spiel, in dem beide nervös begannen und offensiv agierten. Beiden versuchten die Ballwechsel zu diktierenden, um rasch die Initiative übernehmen zu können. " Dadurch, so Russegger, "entstand ein sehr schnelles, druckvolles Spiel. Der Holländer wirkte in spielentscheidenden Situationen abgeklärter und entschied die Partie im Grunde souverän mit 6:4, 6:2 für sich." Trotz der Niederlagen zeigten die ÖTV-Boys Kampfgeist: Im Doppel fighteten sie sich nach Satzrückstand noch zu einem Sieg im Matchtiebreak. Russegger: "Alles in allem haben die Jungs hier Matches auf absolut höchstem europäischen u12-Niveau. Jetzt geht es darum, die gespielten Matches zu reflektieren, dementsprechend zu analysieren, um für die weitere Entwicklung wertvolle Erfahrungen mitzunehmen."

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