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ROM/PORT OF SPAIN/ALMATY/ANTALYA: TURNIERSIEGE FÜR "AHM", MARCO MIRNEGG UND TINA KANDLER. ALEX PEYA VERLIERT IM FINALE

In Rom sichert sich Andreas Haider-Maurer (Bild) nicht "bloß" seinen ersten Turniersieg 2010, sondern damit auch das Ticket für die Quali-Bewerbe der French Open und Wimbledon. Beim ITF-Junior-Turnier in Port of Spain auf Trinidad & Tobago holte sich Christina Kandler seit Juli 2009 wieder einmal einen Juniorinnen-Titel. In der Türkei gewinnt Marco Mirnegg seinen zweiten Titel 2010. In Kasachstan verliert Alex Peya sein Finale.

Zweiter Turniersieg 2010
(29.3.2010)
Ein Turniersieg (Palm Coast im Februar), ein Finaleinzug (Plantation im Jänner), ein Semifinale (Antalya Anfang März) und jetzt erneut ein Turniersieg - besser hätte die Saison für Marco Mirnegg wohl kaum beginnen können. Beim 10.000-Dollar-Future kam Mirnegg ab dem Viertelfinale immer besser in Schuss - nur in Runde 1 musste der 27-jährige Oberösterreicher einen Satz abgeben - und ließ im Finale seinem serbischen Gegenüber Ivan Bjelica mit 6:1, 6:4 keine Chance.



Über Rom zu den French Open
(28.3.2010)
Erster Turniersieg für Andreas Haider-Maurer in dieser Saison: Beim 15.000-Dollar-Future in Rom hatte der Niederösterreicher im Halbfinale  zuerst Lokalmatador Antonio Comporto mit 7:6, 6:7, 6:0 aus dem Bewerb geworfen, im Finale setzte er mit einem klaren 6:3, 7:5-Erfolg über Malek Jaziri seinen Erfolgslauf fort. Haider-Maurer: "Ich spielte von Beginn an ziemlich druckvoll und dominierte die meisten Ballwechsel. Im zweiten hatte ich schon meine Probleme. Gleich zu Beginn war ich 0:2 hinten, mir gelang aber sofort das Break zurück, und es wurde sehr eng. Als ich 4:5 hinten war, spielte ich sehr starke drei Games. Ich servierte fast nur mehr erste (Aufschläge) und holte mir das entscheidende Break mit drei Return-Winnern." Mit diesem Turniersieg sicherte sich AHM vorzeitig einen Startplatz in den Qualifikationsbewerben bei den French Open und ín Wimbledon. Nächste Woche startet Haider-Maurer beim 15.000-Dollar-Future im italienischen Foggia, danach folgt das ATP-Challenger-Turnier in Monza.


AHM im Finale
(27.3.2010)
Im Juli 2009 war Andreas Haider-Maurer das letzte Mal unter die letzten zwei eines Turniers eingezogen (Future in Montauban/FRA), knapp neun Monate später freut sich der 23-jährige Niederösterreicher, "dass ich wieder einmal ein Finale spielen kann." Im Halbfinale hatte "AHM" den Italiener Antonio Comporto mit 7:6(5), 6:7(6), 6:0 geschlagen, wobei er von Anfang die Ballwechsel dominierte, sein Gegner aber oft stark konterte. "Im zweiten Satz hatte ich viele Möglichkeiten, das Match für mich zu entscheiden." Bei 5:3 hatte Haider-Maurer den ersten Matchball, im Tiebreak bei 6:5 den nächsten. "Trotz allem gewann er den zweiten Satz, und es ging in den dritten." Nach exakt 25 Minuten aggressivem Tennis war dieser "Job" allerdings erledigt." Sein Finalgegner ist der Tunesier Malek Jaziri (ATP 337), der in der Weltrangliste rund hundert Plätze hinter dem Österreicher (ATP 224) platziert ist. Im Doppel war Haider-Maurer mit Partner Bertram Steinberger ebenfalls ins Endspiel eingezogen, das die beiden gegen die Italiener Francesco Aldi/Daniele Giorgini allerdings mit 4:6, 2:6 verloren.
Beim 15.000-Dollar-Future in Almaty ging für Alexander Peya eine erfolgreiche Turnierwoche ebenfalls mit einer Niederlage zu Ende: Im Endspiel unterlag der 29-jährige Wiener dem an Nummer 3 gesetzten Russe Andrej Kuznetsow mit 3:6, 6:7(1).

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Turniersieg mit Verspätung
(26.3.2010)
Vor zwei Monaten jubelte Christina Kandler: "Ich bin erstmalig  in der WTA-Rangliste auf Position 870 angeführt!! Ich freue mich sehr darüber und bin voll motiviert! Ein tolles Gefühl!!! Und jetzt geht es weiter!!!" Weiter geht es für die 15-jährige Tochter des ehemaligen Daviscup-Spielers Hans-Peter tatsächlich - wenn vorerst auch "nur" auf der Junioren-Tour: Beim ITF-Junior-Turnier in Port of Spain auf Trinidad & Tobago (Kat. 4) kam "Tina" ohne Satzverlust bis ins Finale und dort erst mit Verspätung auf Touren. Den ersten Satz musste sie der topgesetzten Italienerin Gaia Sanesi überlassen, danach dominierte sie aber das Spiel und holte sich mit 1:6, 6:1, 6:4 den Turniersieg - der erste seit Preveca (GRE) und Korfu (GRE) im Juli 2009.


Drei Österreicher im Finale
(26.3.2010)
Die Leistung im Viertelfinale? "War heute gut."  Der erste Satz? "War hart umkämpft, aber ich konnte einen 2:4-Rückstand aufholen und den Satz für mich entscheiden." Das Gefühl im Magen? "Ich fühle mich von Partie zu Partie besser und freue mich schon aufs Halbfinale gegen den Italiener Antonio Comporto. Den kenn ich gar nicht, aber ich bin auf jeden Fall mit seinen Ergebnissen gewarnt." Nach seinem 6:4, 6:2-Sieg über Alberto Giraurdo (ITA) im Viertelfinale des mit 15.000 Dollar dotierten Future-Turniers in Rom und seinem zweiten Future-Halbfinale in Folge - in der Vorwoche in Trento out gegen Johannes Ager - hatte Andreas Haider-Maurer im Tagebuch seiner Website (www.haider-maurer.at) allerdings eine wichtige News vergessen: Im Doppelbewerb steht der 23-jährige Niederösterreicher gemeinsam mit Bertram Steinberger nach ihrem 6:7(3), 7:6(3), 10:7-Sieg über das an Nummer 2 gesetzte Kolumbianer-Duo Juan-Sebastian Cabal/Alejandro Gonzalez bereits im Endspiel und trifft dort auf die Italiener Francesco Aldi/Daniele Giorgini.


Erfolgreich ins Finale
Ähnlich erfolgreich verfolgen auch Alexander Peya beim 15.000-Dollar-Future in Almaty bzw. Christine Kandler beim ITF-Junior-Turnier in Port of Spain in Port auf Spain auf Trinidad & Tobago ihre Erfolgsstrategien: Nachdem sein Gegner, der an Nummer 4 gesetzte Russe Alexander Kudryavtsev, beim Stand von 6:2, 2:0 w.o. geben musste, steht Peya einen Monat nach Sarajewo erneut im Finale eines Future-Events. Sein Gegner ist der an Nummer 3 gesetzte Russe Andrej Kuznetsow, gegen den der Österreicher zuletzt in der Qualifikation des Challengers in Bergamo im Februar in drei Sätzen knapp ausgeschieden war. In Port of Spain steht Tina Kandler, die Tochter des ehemaligen Daviscup-Spielers Hans-Peter Kandler, nach einem hart umkämpften 7:6(5), 7:5-Sieg im Semifinale über die an Nummer 2 gesetzte Kanadierin Emma Onila im Endspiel des Kat. 4-Turniers und trifft dort auf die topgesetzte Italienerin Gaia Sanesi.

 
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Österreichisches Finale?
(25.3.2010)
Andreas Haider-Maurer vs. Rainer Eitzinger - im Einzel des mit 15.000 Dollar dotierten Future-Turniers in Rom hat es dieses Duell bereits im Achtelfinale gegeben: "AHM" gewann mit 6:1, 6:2 und trifft im Viertelfinale auf Alberto Giraurdo (ITA). Im Doppel könnte Eitzinger zum "Rückschlag" ausholen. Mit seinem rumänischen Partner Petru-Alexandru Luncanu an der Seite steht Eitzinger bereits in der Runde der letzten vier und trifft dort auf die "Hausherren" Francesco Aldi/Daniele Giorgini. Bei einem Sieg über die Italiener winkt ein Finale mit Haider-Maurer/Bertram Steinberger, die ebenfalls bereits im Halbfinale stehen. Davor muss die rein österreichische Paarung allerdings mit den an Nummer 2 gesetzten Kolumbianern Juan-Sebastian Cabal/Alejandro Gonzalez eine hohe Hürde überwinden. Für Haider-Maurer geht es bei seiner "Tournee" durch Italiens Future-Turniere - Einzel-Semifinale in der Vorwoche in Trento - "v. a. darum viel Matchpraxis zu sammeln und Selbstvertrauen zu gewinnen." Und auch darum, sich unter Wettkampfbedingungen an Neues zu gewöhnen: "Ich spiele die ersten Turniere mit meinem neuen Schläger (Wilson; Anm.)."

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Erster Erfolg nach hartem Training
Die Tage im Februar sahen für Christine Kandler eigentlich immer gleich aus: "Ich habe extrem viel und hart trainiert." Mit Fitnesscoach Mark Wellington wurde in der ITA Academy in Delray Beach "intensiv an meiner spielerischen Weiterentwicklung und am Volley" gearbeitet - "eigentlich jeden Tag außer Sonntag." Dazu kamen Einheiten in der Kraftkammer und am Court, um die Schnelligkeit zu verbessern. Der "Job" von Headcoach Louis Miguel Nasimento bestand v. a. daraus, "an meinem Aufschlag zu arbeiten." Mittlerweile zeigt dieser Trainingsblock seine erste Wirkung: Beim ITF-Junior-Turnier in Port of Spain auf Trinidad & Tobago (Kat. 4) steht die an Nummer 3 gesetzte 15-jährige Niederösterreicherin nach einem 7:6(6), 6:2-Sieg über Francoise Abanda (CAN) bereits im Semifinale und trifft dort auf die Nummer 2 des Turniers, die Kanadierin Emma Onila. Für Kandler ist das das erste Semifinale seit Split (CRO) im August 2009.

Rotweißrote Semifinal-"Welle"
In der "Stadt der Äpfel" (russ. für Almaty) greift auch Alexander Peya nach seiner nächsten Erfolgsfrucht: Beim 15.000-Dollar-Future steht der an Nummer 2 gesetzte 29-jährige Wiener nach hartem Kampf in der Runde der letzten vier. Davor musste Peya im Viertelfinale gegen Marek Semjan (SVK) über drei Sätze gehen (6:7, 7:5, 6:1), ehe er nach Sarajewo im Februar in sein zweites Future-Semifinale 2010 einziehen konnte. Sein nächster Gegner ist der an Nummer 4 gesetzte Russe Alexander Kudryavtsev, der sich in Kasachstan sehr wohl zu fühlen scheint: In der Vorwoche konnte er das Turnier in Astana für sich entscheiden. Beim 10.000-Dollar-Future im türkischen Antalya steht mit Marco Mirnegg ein weiterer Österreicher bei einem Future-Event in der Runde der letzten vier: Nach Startschwierigkeiten - 6:(5), 6:2, 6:1 in der ersten Runde - kam Mirnegg immer besser in Schuss und erreichte mit einem glatten 6:1, 6:2-Sieg über den Franzosen Gianni Mina im Viertelfinale sein bereits drittes Semifinale in dieser Saison. Sein nächster Gegner ist der norwegische Qualifikant Erling Tveit.

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