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ATP

PRAG: AHM UND SLANAR IM ACHTELFINALE GESCHEITERT

Beim hoch dotierten 64.000 Euro Challenger in Tschechiens Hauptstadt, mussten sich sowohl Andi Haider-Maurer (Bild) als auch Martin Slanar in der Runde der besten 16 geschlagen geben!

Bittere Niederlagen für AHM und Martin Slanar
Dieser Achtelfinaltag fällt unter die Kategorie "Tag der vergebenen Chancen". Andi Haider-Maurer und Martin Slanar spielten ihre Achtelfinalpartien parallel und bei beiden war der Matchverlauf ähnlich. AHM erwischte einen Bombenstart und lag rasch 4:0 in Front. Nach zwei hart umkämpften Games schaffte Jan Minar (ATP 184) den Ausgleich zum 4:4. Danach hatte AHM beim Stand von 5/4 und Aufschlag Minar insgesamt drei Satzbälle, konnte diese aber nicht verwerten. Wenig später im Tie-Break, drehte AHM einen 1:3 Rückstand in ein 6:3 um und fand wieder drei Satzbälle vor. Doch auch diese Chance liess der junge Waldviertler aus und Minar holte sich den Satzgewinn mit 9/7 im Tie-Break. Im zweiten Duchgang kämpfte AHM, doch eine ungenutzte Breakchance bei 2:2 besiegelte dann den Satzverlust mit 2/6. Besonders bitter für AHM, denn mit diesem Sieg wären die Top 200 in Reichweite gewesen. Martin Slanar spielte am Center Court gegen Lukas Dlouhy (ATP 173) und hatte beim Stand von 5:4 im ersten Satz die Chance zum Satzgewinn. Auch Slanar verwertete seine Chance nicht und musste sich letztlich mit 5/7 3/6 geschlagen geben. Einziger Trost für den Deutsch-Wagram-Legionär bleibt aber der Einzug in die Top 200 der ATP-Rangliste.

AHM mit Nervenstärke und Slanar profitiert von Aufgabe

Besser hätte der 64.000 Euro ECM Challenger in Prag für rot-weiss-rot nicht beginnen können. Zunächst setzte sich Martin Slanar gegen den Georgier Irakli Labadze (ATP 243) klar durch, denn Labadze musste beim Spielstand von 6/1 3/1 aus der Sicht von Slanar vereltzungsbedingt aufgeben. Im Achtelfinale trifft Slanar nun auf den Tschechen Lukas Dlouhy (ATP 174). Am Mittwoch schaffte dann Südstadt-Profi Andi Haider-Maurer den Sprung unter die besten 16. In einer engen Partie setzte sich AHM gegen den Ex ATP-Top 60 Mann Jan Vacek (ATP 223) mit 7/6 7/6 durch unsd bewies dabei Nervenstärke. Im Achtelfinale bekommt AHM nun die Gelegenheit zur Revanche. Er trifft auf Jan Minar (TCH/ATP 184), gegen den er im letzten Jahr klar unterlegen war.

bh

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