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PÖRTSCHACH: WERZER GENERALI CUP - "ICH FÜHL MICH WOHL ...

... hier am Wörthersee.“ Bereits seit Jahren bekommt man vor, während und nach den beiden Pörtschacher Seniorenturnieren "Werzer Generali Cup" und der "EM für Super Senioren" diesen Satz oft zu hören. 2010 waren es v. a. die Gesichter von Peter Pokorny, Manfred Hundstorfer (Bild), Roswitha Woltsche und Sofia Garaguly, über denen sich das Lächeln von Siegern breitgemacht hatte. Und 2011


WERZER GENERALI CUP / DIE RASTER 


25. Mai 2011

FIXPUNKT IM SPORTLICHEN LEBEN
. Der Wörthersee ist 19,39 km² groß und erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 16,5 km. Er liegt in einer Senke in der Hügellandschaft des Klagenfurter Beckens, die zu einem großen Teil von Gletschern in der Eiszeit geformt wurde. Die Seewanne reicht von der Veldener Bucht bis nach Klagenfurt. Das Einzugsgebiet des Wörthersees umfasst eine Fläche von 162,1 km². Eine ziemlich große Fläche also, auf der man sich austoben kann. Und trotzdem rückt Jahr für Jahr für viele Besucher immer im Juni ein Rechteck von gerade einmal 23,77 Metern Länge und 10,97 Metern Breite in den Mittelpunkt ihres Interesses. Dann nämlich, wenn in Pörtschach zuerst der Werzer Generali Cup und dann die EM für Super Senioren über die Bühne geht. "Diese beiden Turniere", so Organisator Ing. Alexander Wendt, "haben sich mittlerweile zu einem Fixpunkt im sportlichen Leben vieler Tennisspieler aus dem In- und Ausland entwickelt."

ERSTER SIEG FÜR POKORNY. 2011 werden diese Fixpunkte von 6. bis 12. Juni (Werzer Generali Cup) bzw.  von 13. bis 19. Juni (54. Int. EM für Super Senioren) ausgetragen. Ob es dabei gelingen wird, die Vorjahresbilanz noch zu toppen? 2010 reisten 322 SpielerInnen aus 27 Ländern (Werzer Generali Cup) bzw. 352 TeilnehmerInnen aus 29 Nationen (EM) ans Ufer von Kärntens größtem See. Darunter u. a. auch Österreichs Tennis-Legende Peter Pokorny, der im Finale der 53. Internat. Europameisterschaften für Super Senioren den an Nummer 2 gesetzten Italiener Vittorio Monaco glatt mit 6:2, 6:1 besiegte und damit seinen ersten internationalen Titel in der Altersklasse Herren 70 verbuchen konnte. Mit Helmut Flagel (Herren 60), Peter Pokorny (Herren 70), Sofia Garaguly (Damen 65) und Renate Haubner (Damen 60) hatten vier von insgesamt 62 Österreichern bei der EM zumindest das Semifinale ihrer Altersklassen erreicht.

ZUM TITELSAMMELN AN DEN WÖRTHERSEE.
Eine Woche davor hatten sich Österreichs Senioren mit vier Siegen in 17 Altersklassen bereits erfolgreich für die EM warm gespielt: Im Semifinale des Werzer Generali Cups hatte Peter Pokorny seinem bereits dritten Gegner die Höchststrafe erteilt, indem er Franz Gehbauer mit 6:0, 6:0 über den Platz jagte. Und auch im Finale war es nicht anders: Pokorny traf auf das ITF Seniors Committee-Mitglied Peter Nader, der gegen ihn aber kein Rezept finden konnte: Pokorny siegte mit 6:2, 6:2 und konnte damit seinen Titel aus 2009 erfolgreich verteidigen. Bloß ein paar Bälle und nicht mehr mussten auch Roswitha Woltsche und Manfred Hundstorfer schlagen. Im Endspiel der Altersklasse Damen 55 ließ Woltsche der Titelverteidigerin Dagmar Sperneder keine Chance und siegte mit 6:0, 6:1. Hundstorfer, an Nummer 1 gesetzt, konnte hingegen seiner Titelsammlung einen weiteren hinzufügen, indem er bei den Herren 45 mit dem an Nummer 2 gesetzten Australier Manuel Radic mit 6:0, 6:2 kurzen Prozess machte. Und auch das Damen 65-Finale des Werzer Generali Cups dominierte die 68-jährige Diplomkauffrau Sofia Garaguly von Anfang an und besiegte Brigitte Hofmann (GER) glatt mit 6:4, 6:3. Stellvertretend für den Rest der rotweißroten Truppe konnte sie danach bloß eine einzige Bilanz ziehen: "Ich fühle mich am Wörthersee besonders wohl."

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