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PÖRTSCHACH: PETER POKORNY KNAPP AN DER TITELVERTEIDIGUNG VORBEI

Erst im Finale konnte Österreichs Titelsammler Nummer 1, Peter Pokorny (Bild), gestoppt werden: Der Weltranglisten-Erste unterliegt der Nummer 2 im Ranking zwei Mal im Tiebreak.

Kein weiterer Titel für Peter Pokorny
(13.6.2009)
Als leichter Favorit war Österreichs erfolgreichster Senioren-Tennisspieler Peter Pokorny in das heutige Finale gegen Peter Adrigan (GER/2.) gegangen. Immerhin traf hier die Nummer 1 der Weltrangliste auf die Nummer 2 im Ranking. Dennoch konnte der 68-jährige Steirer seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Im Endspiel musste Pokorny erstmals zwei Sätze an den Gegner abgeben. Adrigran holte sich mit dem 7:6, 7:6-Sieg Gold bei der EM der Super-Senioren. Bei der WM für Super Senioren in Perth (8.-15.11.2009) wird es keine Revanche für Pokorny geben, da „Australien für mich viel zu weit entfernt ist. Pörtschach war daher mein Saisonhighlight.“ Im kommenden Jahr wird es für den Österreicher einige Änderungen geben. „Da ich nur mehr 2009 in der Altersklasse Herren 65 mitspielen darf, fange ich 2010 bei den Herren 70 an und werde versuche, auch dort noch einige Zeit mithalten zu können.“ Ein Ende seiner Karriere ist jedenfalls noch nicht in Sicht. „Ich werde spielen, solange es mein Körper noch zulässt.“

EUROPAMEISTERSCHAFTEN für SUPER SENIOREN - DIE SIEGER
Damen 60: Sylvia Bauwens (GER)
Damen 65: Michele Bichon (FRA)
Damen 70: Siegrun Fuhrmann (GER)
Damen 75: Yvonne Van Nostrand (USA)
Damen 80: Erzsebet Szentirmay (HUN)
Herren 60: Jorge Camina-Borda (SPA)
Herren 65: Peter Adrigan (GER)
Herren 70: noch nicht gespielt
Herren 75: noch nicht gespielt
Herren 80: Clement Hopp (USA)
Herren 85: Laszlo Lenart (HUN)

Ein einziger Österreicher mit Chancen auf Gold

(12.6.2009)

Damen 65: Riesenüberraschung im Semifinale der EM: Die topgesetzte Österreicherin und Titelverteidigerin Sofia Garaguly musste sich der Nummer 4 des Turniers, Galfard Kirsten (FRA), mit 4:6, 7:5, 4:6 geschlagen geben. Kirsten trifft im Finale (Sa, 9:00 Uhr) auf Michele Bichon (FRA/2.), die in ihrem Semifinale mit Renate Schröder (GER/5.) nur im ersten Satz Probleme hatte – 7:6, 6:3.

Herren 60: Als klarer Außenseiter war Gerhard Thaler (AUT/5.) in sein Viertelfinale gegen Jorge Camina-Borda (ESP/1.) gegangen, und bereits nach wenigen Games war klar, dass der Favorit die Nase vorne haben würde. Die Nummer 1 der Weltrangliste (Camina-Borda) fegte die Nummer 11 der Weltrangliste (Thaler)  mit 6:2, 6:0 vom Court. Nach einem 7:5, 6:1 im Semifinale über Hans Adama van Scheltema (NED/3.) steht Camina-Borda wie im Vorjahr im Finale (Sa, 9:00 Uhr) und trifft dort auf Horst-Dieter Van de Loo (GER/4.).

Herren 65: Zu einem Duell der Nummer 1 der Weltrangliste (Peter Pokorny/AUT) mit der Nummer 2 der Weltrangliste (Peter Adrigan/GER) wird es im Finale am Samstag ab 9:00 Uhr kommen. Pokorny ist ebenso wie Adrigan ohne Satzverlust der Finaleinzug gelungen, im Halbfinale demonstrierte der 68-jährige Steirer beim 6:0, 7:5-Sieg über Gerhard Groell (GER) einmal mehr seine Überlegenheit. Gegen Adrigan dürfte es für Pokorny wesentlich härter als im Vorjahr werden, als er im EM-Finale Eltjo Sasker (NED) mit 6:1, 6:3 nicht den Funken einer Chance gelassen hatte.

Herren 75: Als klarer Favorit war Hans Jell (AUT/1.) in sein Semifinale gegen John O’Brien (AUS/4.) gegangen. Beim Stand von 0:4 musste er allerdings aufgrund einer Fußverletzung den Platz verlassen und konnte damit seinen Finaleinzug aus dem Vorjahr nicht wiederholen. O’Brien trifft im Finale (Sa, 9:00 Uhr) auf den ungesetzten Tschechen Jiri Dobes.

Herren 80: Ohne Satzverlust war Laci Legenstein (AUT/4.) der Einzug ins Finale gelungen. Gegen den Titelverteidiger Clement Hopp  konnte er sich zwar den ersten Satz holen, danach ließ sich der an Nummer 2 gesetzte US-Amerikaner das Match allerdings nicht mehr aus der Hand nehmen. Das Resultat: 6:3, 4:6, 1:6.

Herren 85: Oskar Jirkovsky (AUT/3.) hatte bis zum Finale mit seinen Gegnern nur wenig Probleme, im Semifinale musste sogar die Nummer 2 des Turniers, Cornelis Marre (NED), daran „glauben“ (6:3, 6:1). Erst im Endspiel fand Jirkovsky im Ungarn Laszlo Lenart (4.) seinen Meister. Das Resultat: 1:6, 5:7.

6:0, 6:0 - 6:0, 6:0 - 6:1, 6:0
(10.6.2009)

Damen 65: Ohne Probleme, nämlich durch ein w.o. ihrer Achtelfinal-Gegnerin Brigitta Pford (GER), gelingt Titelverteidigerin Sofia Garaguly der Einzug in die Runde der letzten acht. Dort trifft die an Nummer 1 gesetzte Österreicherin am Donnerstag (10:30 Uhr) auf die Nummer 8 des Turniers, die Deutsche Brigitte Hofmann.

Herren 60: Gerhard Thaler (AUT/5.) hatte nach einem lockeren 6:1, 6:0 über Miroslav Ondrej (SLO) in der 2. Runde im Achtelfinale mit Paolo Lazzari wesentlich härter zu kämpfen. Erst nach einem 3:6, 6:2, 6:1 über den an Nummer 9 gesetzten Italiener konnte Thaler ins Viertelfinale (Do, 12:00 Uhr) einziehen. Dort wartet mit der Nummer 1, dem Titelverteidiger Jorge Camina-Borda (SPA), allerdings eine hohe Hürde. Mit Wolfgang Metzger (AUT) und Martin Höfling (AUT/11.) sind zwei weitere Österreicher in die Runde der letzten acht eingezogen.

Herren 65: Keinen Zweifel, über wen der EM-Titel auch heuer führen wird, hat bisher Peter Pokorny (AUT/1.) aufkommen lassen. Sowohl in der ersten als auch der zweiten Runde fegte er seine Gegner mit der Höchststrafe (6:0, 6:0) vom Platz. Erst im Achtelfinale war es dem Deutschen Rolf Trill als erstem Gegner gelungen, dem 68-jährigen Steirer zumindest ein Game abzunehmen. Pokorny siegte mit 6:1, 6:0 und trifft im Viertelfinale am Donnerstag (9:00 Uhr) auf Klaus Kreuzhuber (AUT/10.). Mit Johannes Mühlenburg (AUT/10.) ist einem weiteren Österreicher der Einzug in die Runde der letzten acht gelungen.

Herren 75: In der zweiten Runde musste er kämpfen (4:6, 6:0, 6:3 gegen Karl-Ernst Klipper/GER), das Achtelfinale war beim Stand von 2:0 für Hans Jell (AUT/1.) vorbei, da sein Gegner Helmut Lotz (GER) verletzungsbedingt aufgeben musste. Im Viertelfinale (Do, 10:30 Uhr) wartet Wim Heeremans (NED/9.) auf Jell.

Herren 80: Ohne Satzverlust war Laci Legenstein (AUT/4.) der Einzug ins Halbfinale (Do, 10:30 Uhr) gelungen. Dort wartet mit der Nummer 1 des Turniers, dem Italiener Guido Trevisan, allerdings eine hohe Hürde auf ihn.

Herren 85: Nach einem Freilos in der ersten Runde und einem hart erkämpften 6:4, 7:6 über Gianni Coi (ITA) im Viertelfinale steht Oskar Jirkovsky (AUT/3.) bereits im Semifinale (Do, 10:30 Uhr). Sein Gegner: Titelverteidiger Cornelis Marre (NED/2.).

LINK ZUR TURNIER-WEBSITE
 

Wörthersee als Highlight
(8.6.2009)
381 TeilnehmerInnen, darunter 62 ÖsterreicherInnen, treffen von 8. bis 14. Juni in elf Bewerben in Pörtschach aufeinander, um bei der 52. EM für Super-Senioren (= Altersklasse 60 aufwärts) den/die Beste/n Europas zu ermitteln. Österreichs einzige Titelverteidiger aus dem Vorjahr: Peter Pokorny und Sofia Garaguly, jeweils in der Altersklasse 65. Nachdem weder Pokorny noch Garaguly in diesem Jahr zur WM nach Perth (AUS) reisen werden, konzentrieren sich beide "auf die EM im eigenen Land“, so Pokorny. „Als persönliches Highlight 2009.“ In diesem Jahr kann Österreichs Titelsammler Nr. 1 noch in der Kategorie Herren 65 an den Start gehen. Und danach? „Dann fange ich bei den Herren 70 an und werde versuchen, auch dort noch einige Zeit mithalten zu können." Sein Erfolgsgeheimnis? „Ich mach ein bissl Gymnastik in der Früh und das auch nicht gerade regelmäßig. Meine Kondition hole ich mir ausschließlich auf dem Tennisplatz und auch am Golfplatz. Da muss ich mich gegenüber meinen Golfpartnern aber schon manchmal genieren, wenn ich sie frage: So, ich hab jetzt gerade drei Stunden Tennis gespielt, schlagen wir noch ein paar Bälle?“ In diesem Jahr könnte die EM zum Knackpunkt in der Karriere des 68-jährigen Steirers (Geb.datum: 25.7.1940) werden. "Bei den 65er-Herren könnte ich in Pörtschach schon meine Probleme bekommen, da heuer sehr starke 60er in die 65er-Klasse aufgestiegen sind.“

Junges Material
Für Sofia Garaguly wird die Heim-EM ein Zwischenstopp vor ihrem eigentlichen Höhepunkt sein. „2010 wird die WM wieder in der Türkei veranstaltet. In Antalya an einem Ort, an dem ich mich schon immer sehr wohl gefühlt habe. 2008 habe ich das Turnier (Völkl Senior Open; Anm.) und auch 2009 im April (Wilson Senior Open) gewinnen können. Die Highlights 2009 werden daher die EM, der Werzer Cup und diverse Kategorie I-Turniere sein. Immer vorausgesetzt, dass man nicht verletzt ist. Klopfen wir auf Holz.“ Ihr Erfolgsgeheimnis dürfte das regelmäßige Training mit jüngeren männlichen Spielern sein.  „Es hat sich im Lauf der Zeit einfach so ergeben, da in meinem Club schlicht und einfach mehr männliche als weibliche Spieler sind. Ich bin darüber richtig glücklich, wenn ich einmal m it einer Dame spielen kann. In Amstetten gibt es z. B. eine junge Juristin, mit der ich regelmäßig am Platz stehe.

Alle SiegerInnen des diesjährigen „Werzer Generali Cups 2009“
(7.6.2009)

DAMEN 40: Lucie Schwab-Zelinka (AUT)
DAMEN 50: Gundula Wieland (GER)
DAMEN 55: Dagmar Sperneder (AUT)
DAMEN 60: Sylvia Bauwens (GER)
DAMEN 65: Heide Orth (GER)
DAMEN 70: Nanda Fischer (GER)
DAMEN 75: Ilse Michael (GER)
DAMEN 80: Pinuccia Russo (ITA)

HERREN 40: Luca Vigani (ITA)
HERREN 45: Manfred Hundstorfer (AUT)
HERREN 50: Glenn Busby (AUS)
HERREN 55: Radovan Cizek (CZE)
HERREN 60: Jorge Camina-Borda (ESP)
HERREN 65: Peter Pokorny (AUT)
HERREN 70: Bob Howes (AUS)
HERREN 75: Günter Hermann (GER)
HERREN 80: Clement Hopp (USA)
HERREN 85: Laszlo Lenart (HUN)

Internationale Meisterschaften mit rotweißrotem Touch

(5.6.2009)
Tag 5 der 26. Meisterschaften von Österreich, und in den meisten Altersklassen sind ÖsterreicherInnen noch immer am richtigen Weg Richtung Turniergewinn bzw. haben den „Werzer Generali Cup 2009“ bereits als SiegerIn beendet:

Damen 40: Lucie Schwab-Zelinka (AUT), an Nummer 1 gesetzt, dominierte ihre Altersklasse von Anfang an und setzte diesen „Trend“ auch im Finale erfolgreich fort: Schwab-Zelinka besiegte die Nummer 2 des Turniers, die Russin Svetlana Sinitsyna, klar mit 6:2, 6:2.

Damen 55: Dagmar Sperneder (AUT), an Nummer 2 gesetzt, steht einem etwas skurrilen Semifinale – sie besiegte Radomila Martinicova(CZE/3.) mit 6:7, 6:0, 6:0 und trifft im Finale (SA, 9:00 Uhr) auf die topgesetzte Australierin Lyn Mortimer.

Herren 45: Bereits vor den Semifinal-Partien steht fest, dass es zu einem rein österreichischen Finale kommen wird. Titelverteidiger Manfred Hundstorfer (AUT/1.) gab im Verlauf des gesamten Turniers bisher niemals mehr als drei Games pro Match ab und geht als Favorit in sein Semifinale (SA, 9:00 Uhr) gegen Karl Glanschnig (AUT/4.). Der zweite Finalplatz wird im Duell zwischen Andreas Koepf (AUT/2.) und dem Sieger der Partie Manuel Radic (AUT) – Wolfgang Kunstmann (AUT/3.) ermittelt.

Herren 50:
Ohne Probleme war Michael Maldoner (AUT/2.) der Einzug ins Finale gelungen, dort fand er in Glenn Busby allerdings seinen „Meister“: Der an Nummer 1 gesetzte Australier siegte 6:3, 6:1.

Herren 65: Österreich gegen Deutschland lautet hier das Endspiel. Titelverteidiger und Österreichs erfolgreichster Senioren-Tennisspieler Peter Pokorny trifft nach Startproblemen (6:1, 4:6, 6:0 in der ersten Runde gegen Bruce Burns/AUS) im Endspiel (So, 13:30 Uhr) auf Peter Adrigan (GER/2.).

Herren 70: In der ersten Runde hatte Ebert Madlsperger (AUT) den an Nummer 4 gesetzten Robert Duesler (USA) ausgeschaltet, im Viertelfinale hatte Landsmann  Robert Kruck (AUT/5.) im dritten Satz w.o. geben müssen, im Semifinale ließ Madlsperger dem topgesetzten Deutschen Bodo Nitsche keine Chance. Im Finale (Sa, 10:30 Uhr) trifft der Österreicher auf Bob Howes (AUS/7.).

TAG 3 DES WERZER GENERALI CUPS

(3.6.2009)

Damen 60: Helga Dreier (AUT) steht nach einem klaren 6:1, 6:2-Sieg in der ersten Runde gegen Angie Arthurs (AUS) und einem lockeren 6:4, 6:1 gegen Tamara Rudenko (RUS) bereits im Viertelfinale des Turniers und wird dort auf die an Nummer 1 gesetzte Deutsche Alena Klein treffen. In der unteren Rasterhälfte bekommt es die an Nummer 6 gesetzte Luise Moser in der Runde der letzten acht mit der Titelverteidigerin Marianna Karolyi (HUN) zu tun.

Damen 65: Die Nummer 2 des Turniers, Zsofia Garaguly (AUT), konnte nach einem Freilos in der ersten Runde im Achtelfinale von Ruhan Esen (TUN) kaum gefordert werden und gewann 6:2, 6:1. Ihre nächste Gegnerin: Heather Barwick (AUS/5.).

Herren 50: Herbert Riederer (AUT/4.) fegte im Achtelfinale Andrea Cavicchioli (ITA) mit 6:0, 6:2 vom Platz und trifft im Viertelfinale auf Valeriu Popa (ITA/6.). Der an Nummer 2 gesetzte Michael Maldoner (AUT) steht ebenfalls bereits in der Runde der letzten acht und bekommt es dort mit Pavel Novak (CZE) zu tun.

Herren 75: Hans Jell (AUT), in seiner Altersklasse topgesetzt, machte bisher seiner Nummer 1-Position alle „Ehre“ und steht nach einem 6:0, 6:0 über Paolo Bertini (ITA) bereits im Viertelfinale. Sein nächster Gegner: Günter Hermann (GER).

Weitere Altersklassen: Die Titelverteidiger Maria Pichler (Damen 55), Manfred Hundstorfer (Herren 45) und Peter Pokorny (Herren 65) sind heute bzw. morgen im Einsatz.

WEITERE INFORMATIONEN


Seit 29 Jahren erfolgreich

(21.5.2009)
Pörtschach ist ein Ort, der vieles in sich vereint. Wörtherseeromantik, Lifestyle, Urlaubsfeeling "und seit vielen Jahren das Ambiente einer einzigartigen Tennisturnierlocation", strahlt Kurt Reautschnig, Hoteldirektor von "Werzer`s Hotel Resort Pörtschach", sobald er an die nahe Zukunft denkt. "Seit 29 Jahren werden schon Seniorenturniere in Pörtschach ausgetragen. Ich freu mich jedes Jahr aufs Neue darauf." Auch heuer werden wieder im Rahmen der 26. Internationalen Meisterschaften von Österreich für Senioren und Super-Senioren, dem Werzer Generali Cup (1.-7. Juni), sowie von 8. bis 14. Juni im Umfeld der 52. Europameisterschaften für Super-Senioren (= Altersklasse 60 aufwärts) rund 600 Spieler und Zuschauer nach Pörtschach kommen. "Und diese Übernachtungszahlen sind selbstverständlich für die Touristik von großem Interesse", sagt Peter Nader, ITF Seniors Committee-Mitglied.

Qualität und Quantität
Einen ersten Eindruck über die sportliche Bedeutung dieser beiden Veranstaltungen gewinnt man beim Blick auf die Turnierraster der einzelnen Bewerbe des Werzer Generali Cups:

* Insgesamt 389 Spieler - davon 101 Österreicher - werden in 18 Bewerben um den Turniersieg kämpfen.

* 15 Titelverteidiger werden versuchen, Pörtschach erneut als Sieger zu verlassen, darunter etwa die Deutsche Heide Orth (Damen 65), die Ungarin Marianne Karolyi (Damen (60), der Holländer Cornelis Marre (Herren 85), der US-Amerikaner Clement Hopp (Herren 80), der Deutsche Bodo Nitsche (Herren 70), Österreichs Aushängeschild Peter Pokorny (Herren 65) oder Manfred Hundstorfer, der Anfang Mai bei der Einzel-WM auf Mallorca seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte.

* Die meisten Österreicher - nämlich 16 von 28 bzw. 16 von 39 Spielern - werden in der Altersklasse Herren 45  bzw. Herren 65 antreten.

* In fünf Bewerben gehen ÖsterreicherInnen als Topfavoriten ins Rennen um die 26. Internationalen Meisterschaften von Österreich: Hans Jell (Herren 75), Peter Pokorny (Herren 65), Manfred Hundstorfer (Herren 45), Julia Smutny (Damen 50) und Lucie Schwab-Zelinka (Damen 40) sind in ihren jeweiligen Altersklassen an Nummer 1 gesetzt. Aber auch weitere international erfahrene und erfolgreiche ÖsterreicherInnen werden beim Kampf um den Turniersieg vorne mitmischen, darunter etwa Gerhard Thaler (Herren 60), Harald Hellmondseder (Herren 55), Michael Maldoner (Herren 50), Sofia Garaguly (Damen 65), Luise Moser (Damen 60) oder Dagmar Sperneder (Damen 55).

Der Link zur Turnier-Website:

25. Int. Meisterschaften von Österreich um den WERZER GENERALI CUP für SENIOREN und SUPER SENIOREN - DIE TITELVERTEIDIGER


Damen 40: Svetlana Sinitsyna (UZB)
Damen 45: Moeller, Karin (AUT)
Damen 50: Lyn Mortimer (AUS)
Damen 55: Maria Pichler (AUT)
Damen 60: Mariana Karolyi (HUN)
Damen 65: Heide Orth (GER)
Damen 70: Brigitte Jung (GER)
Damen 75: Magdalena Jauch (GER)
Damen 80: Pinuccia Russo (ITA)
Herren 40: Ivica Tolic (CRO)
Herren 45: Manfred Hundstorfer (AUT)
Herren 50: Glenn Busby (AUS)
Herren 55: Andrew Rae (AUS)
Herren 60: Jorge Camina-Borda (ESP)
Herren 65: Peter Pokorny (AUT)
Herren 70: Bodo Nitsche (GER)
Herren 75: Lorne Main (CAN)
Herren 80: Clement Hopp (USA)
Herren 85: Cornelis Marre (NED)

51. Int. EUROPAMEISTERSCHAFTEN für SUPER SENIOREN  - DIE TITELVERTEIDIGER


Damen 60: Mariana Karolyi (HUN)
Damen 65: Sofia Garaguly (AUT)
Damen 70: Nola Collins (AUS)
Damen 75: Mariette Boswell (USA)
Damen 80: Pinuccia Russo (ITA)
Herren 60: Jorge Camina-Borda (SPA)
Herren 65: Peter Pokorny (AUT)
Herren 70: Bodo Nitsche (GER)
Herren 75: Lorne Main (CAN)
Herren 80: Clement Hopp (USA)
Herren 85: Cornelis Marre (NED)
Herren 90: Claude De Montgolfier (FRA)

Die Auslosung online:

Die EM als Knackpunkt?
Sportlich werden auch heuer wieder beide Turniere für die SpielerInnen eine große Herausforderung werden, "da die besten Seniorentennisspieler Europas nach Pörtschach kommen werden", so Nader. "Wir haben Teilnehmer aus praktisch ganz Europa. Die großen Tennisnationen Russland, Spanien, Italien, England, Skandinavien sind jedesmal mit einem ganz starken Kontingent vertreten. Aufgrund der geografischen Nähe wird logischerweise das jeweilige SpielerInnen-Kontingent aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien besonders groß sein." Wie stark immer wieder der sportliche Gegenwind bei beiden Turnieren für die heimischen SpielerInnen ist, belegt alleine die Tatsache, dass 2008 mit Peter Pokorny "nur" ein einziger heimischer Spieler bei beiden Events erfolgreich sein konnte: Der 68-jährige Steirer gewann sowohl den Werzer Generali Cup als auch EM-Gold. Bei den Damen sorgte Sofia Garaguly für Österreichs zweiten EM-Titel, ebenfalls in der Altersklasse 65.

Pokorny & Garaguly als Titelverteidiger
Und mit welchen Erwartungen werden die beiden Titelverteidiger heuer nach Pörtschach reisen? Nachdem weder Pokorny noch Garaguly in diesem Jahr zur WM nach Perth (AUS) reisen werden, bleibt für beide als persönliches Highlight 2009 " logischerweise die EM im eigenen Land“, so Pokorny. 2009 kann Österreichs Titelsammler Nr. 1 noch in der Kategorie Herren 65 an den Start gehen. Und danach? „Dann fange ich bei den Herren 70 an und werde versuchen, auch dort noch einige Zeit mithalten zu können." In diesem Jahr könnte die EM zum Knackpunkt in der Karriere des 68-jährigen Steirers (Geb.datum: 25.7.1940) werden. "Bei den 65er-Herren könnte ich in Pörtschach schon meine Probleme bekommen, da heuer sehr starke 60er in die 65er-Klasse aufgestiegen sind.“
Für Sofia Garaguly wird die Heim-EM ein Zwischenstopp vor ihrem eigentlichen Höhepunkt sein. „2010 wird die WM wieder in der Türkei veranstaltet. In Antalya an einem Ort, an dem ich mich schon immer sehr wohl gefühlt habe. 2008 habe ich das Turnier (Völkl Senior Open; Anm.) und auch 2009 im April (Wilson Senior Open) gewinnen können. Die Highlights 2009 werden daher die EM, der Werzer Cup und diverse Kategorie I-Turniere sein. Immer vorausgesetzt, dass man nicht verletzt ist. Klopfen wir auf Holz.“

Weitere Informationen gibt es unter: www.vetspoertschach.at

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