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PÖRTSCHACH: EM FÜR SUPER SENIOREN MIT SPIELER/INNEN AUS USA, AUS, VEN, CAN, ARG, ...

... und logischerweise auch aus Österreich. Die größten Chancen auf den Turniersieg dürfte auch heuer wieder Peter Pokorny in der Altersklasse Herren 70 haben.



EM FÜR SUPER SENIOREN

15. Juni 2011

POKORNY-PARADE, TEIL 2? 2010 waren 322 SpielerInnen aus 27 Ländern (Werzer Generali Cup) bzw. 352 TeilnehmerInnen aus 29 Nationen (EM für Super Senioren) ans Ufer von Kärntens größtem See gereist. Darunter u. a. auch Österreichs Tennis-Legende Peter Pokorny, der im Finale der 53. Internat. Europameisterschaften für Super Senioren den an Nummer 2 gesetzten Italiener Monaco glatt mit 6:2, 6:1 besiegte und damit seinen ersten internationalen Titel in der Altersklasse Herren 70 verbuchen konnte. Mit Helmut Flagel (Herren 60), Peter Pokorny (Herren 70), Sofia Garaguly (Damen 65) und Renate Haubner (Damen 60) hatten vier von insgesamt 62 Österreichern bei der EM das Semifinale ihrer Altersklassen erreicht. Ob es heuer vielleicht gelingen wird, diese Bilanz noch etwas aufzubessern? Die Chancen stehen nicht schlecht, kommen 2011 von den insgesamt 304 SpielerInnen doch immer 67  aus der Alpenrepublik. Die weiteste Anreise zur EM mussten heuer Arseni Markoff (Venezuela/Herren 65) und Ana Obarrio (Argentinien/Damen 75) hinter sich bringen. "Wir dürfen heuer aber auch SpielerInnen aus Australien, Kanada und Amerika bei uns begrüßen", freut sich Turnier-Organisator Alexander Wendt über die Tatsache, "dass Tennis die Menschen verbindet - gleichgültig, ob es sich dabei um Jung oder Alt handelt." Die größten Chancen auf den Turniersieg dürfte auch heuer wieder Peter Pokorny in der Altersklasse Herren 70 haben. Mit insgesamt 56 Gegnern ins "seinem" Raster wird ihm das Projekt "Titelverteidigung" allerdings nicht gerade leicht gemacht.

LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT.
237 SpielerInnen aus aller Welt sind auch heuer wieder nach Pörtschach gereist, um hier Österreichs-Tennislegenden rund um Peter Pokorny, Johannes Mühlenburg, Helmut Flagel, Zsofia Garaguly oder Luise Moser ihr sportliches Leben schwer zu machen. Und die meisten machen das nicht zum ersten Mal, sondern bereits seit Jahren. Stellvertretend für den Rest der "Legionäre" sollen drei der bekanntesten und erfolgreichsten Vertreter des internationalen Senioren-Tennissports in den Vordergrund gerückt werden.

Jorge Camina-Borda (Herren 60). Ein Name, ohne den die Pörtschacher Siegerlisten in den letzten Jahren undenkbar waren: Der 64-jährige Spanier holte sich 2010 sowohl den Werzer Generali Cup als auch die EM für Super Senioren, in Perth gewann er 2009 WM-Gold und beide Turniere in Pörtschach, 2008 die WM in Antalya und beide Turniere in Pörtschach, 2007 beide Turniere in Pörtschach undsoweiter, undsofort.

Vittorio Monaco (Herren 70). Ein "Lieblingsgegner" von Peter Pokorny. 2010 traf der Steirer zwei Mal auf den 70-jährigen Italiener, und zwei Mal ging er als Sieger vom Platz: Im Finale der WM der Super Senioren in Antalya überließ Pokorny seinem Gegenüber gerade einmal zwei Games (6:0, 6:2), im Endspiel der EM der Super Senioren in Pörtschach waren es drei (6:2, 6:1). Bei sämtlichen anderen Turnieren (insgesamt: sechs), bei denen Pokorny seine Finger nicht im Spiel hatte, hieß der Turniersieger dann wieder Vittorio Monaco.

Heide Orth (Damen 65). Dass Roger Federer ihr großes Vorbild ist, merkt man auch an der Erfolgsbilanz der 68-jährigen Deutschen: Im Vorjahr gab es bloß ein einziges Turnier, bei dem sie nicht bis ins Finale kam, und das war ausgerechnet der Werzer Generali Cup in Pörtschach – out im Viertelfinale gegen Sylvie Kirsten-Galfard. Bei der WM der Super Senioren in Antalya holte sie Silber, bei der Team-WM sogar Gold.


EM für Super Senioren – die SiegerInnen 2010

Damen 60: Sylvia Bauwens (GER)
Damen 65: Inge Kubina (GER)
Damen 70: Renate Castellucci (GER)
Damen 75: Brigitte Jung (GER)
Damen 80: Betty Howard (GBR)

Herren 60: Jorge Camina-Borda (SPA)
Herren 65: James Parker (USA)
Herren 70: Peter Pokorny (AUT)
Herren 75: Kingdon Van Nostrand (USA)
Herren 80: Lorne Main (CAN)
Herren 85: Neville Halligan (AUS)

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