Platz 3 für Miedler, Ofner & Pichler

Nur knapp verpassten Lucas Miedler (Bild), Sebastian Ofner und David Pichler im Rahmen der Qualifikationsbewerbe der "European Summer Cups" (u18) die Qualifikation für die Finalrunden. Nach einem 3:0 gegen Slowenien belegte das ÖTV-Team letztendlich Platz 3.

Während in Kitzbühel Österreichs Nummer 1, Dominic Thiem, mit dem Einzug ins Semifinale des mit 485.760 Euro dotierten Turniers bet-at-home Cup den bisher größten Erfolg seiner Karriere feierte, verpassten nur wenige Kilometer davon entfernt Lucas Miedler, Sebastian Ofner und David Pichler im Rahmen der Qualifikationsbewerbe der European Summer Cups (u18) nur knapp die Qualifikation für die Finalrunden dieses dem Davis Cup sehr ähnlichen Nachwuchsevents. Nach einem 3:0-Sieg am ersten Tag gegen Lettland und einer 1:2-Niederlage gegen die topgesetzten Spanier Carlos Taberner, Jaume Antoni Munar Clar und Pedro Martinez Portero belegte das von ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel betreute Nachwuchsteam nach einem 3:0-Sieg zum Abschluss gegen Slowenien letztendlich Platz 3. "Das jener Rang", so Trimmel, "auf den wir - trotz zwei sehr enger Einzel gegen die Spanier - zum jetzigen Zeitpunkt auch hingehören." Um sich für die Finalrunden zu qualifzieren, hätte das ÖTV-Team entweder Platz 1 oder 2 erreichen müssen. Aufgrund starker Regenfälle hatten die ersten beiden Runden nicht im Freien, sondern indoor in Kufstein ausgetragen werden müssen. "Dem OK-Team", so Trimmel, "muss man dafür ein ganz großes Lob aussprechen. Die gesamte Veranstaltung wurde extrem professionell und mit sehr viel Liebe zum Detail organisiert."

Finalträume ausgeträumt auch für die u16-Teams
Im italienischen Trani waren für Jakob Aichhorn, Gegor Ramskogler und Gabriel Huber nach ihrer Erstrunden-Niederlage gegen England (1:2) bereits zum Auftakt der u16-Qualifikationsbewerbe die Träume ausgeträumt, sich fürs Finale zu qualifizieren. Ein ähnliches Bild auch in Rakovnik (CZE), wo Christina Wolfgruber, Anna-Lena Neuwirth und Victoria Walter sich in Runde 1 Weißrussland mit 0:3 geschlagen geben mussten. "Bei sehr langsamen Spielbedingungen, der Boden war vom Regen sehr aufgeweicht, verlor Christina Wolfgruber gegen die  Nummer 2 des weißrussischen Teams Grib Ulyana mit 5:7 und 1:6. Christina agierte in einigen Spielsituation zu ungeduldig und machte während des gesamten Matches einfach zu viele unerzwungene Fehler", so die Bilanz von ÖTV-Betreuer Walter Grobbauer. "Im zweiten Einzel spielte die Kärntnerin Anna Lena Neuwirth gegen die starke Weißrussin Vera Lapko  einen unglaublich starken ersten Satz und gewann diesen mit 7:5. Im zweiten Satz stellt ihre sehr routinierte Gegnerin ihre Taktik um und drängte Anna-Lena mit ihrem druckvollen Spiel sehr weit hinter die Grundlinie. Anna-Lena zeigte zwar einer sehr starke kämpferische Leistung, musste sich aber in den Sätzen 2 und 3 mit jeweils 2:6 und 2:6 geschlagen geben. Das bedeutungslose Doppel verloren Wofgruber / Walter gegen Grib Ulyana und  Sabalenka Aryna mit 4:6 und 4:6."

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