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PLANTATION: TRITT DOMINIC THIEM IN DIE FUSSSTAPFEN VON FEDERER & CO?

Von 5. bis 11. Dezember geht mit dem weltweit prestigeträchtigsten Turnier "Orange Bowl" das Turnierjahr der Junioren zu Ende. Österreichische SpielerInnen am Start: Patrick Ofner, Barbara Haas (beide 18u), Lucas Miedler, Sebastian Ofner, Anna-Maria Heil, Karoline Kurz (alle vier 16u). Die größten Chancen auf den Titel hat allerdings Dominic Thiem (li.), der im Vorjahr nur von einer Bauchmuskelverletzung gestoppt werden konnte. Rechts im Bild: Titelverteidiger George Morgan.


ORANGE BOWL



1. Dezember 2012

TOPGESETZTER THIEM.1994 war es Markus Hipfl gewesen, der mit seinem 7:6(6), 3:6, 6:4-Sieg über Mariano Zabaleta zuletzt rotweißrote Tennisgeschichte geschrieben hat. Genau zehn Jahre vor ihm hatte Horst Skoff mit seinem Sieg bei den Orange Bowl seiner Karriere den Startschuss gegeben. Und auch im Vorjahr sah es lange Zeit danach aus, als könnte der Sieger eines der weltweit prestigträchtigsten Jugendturniere erneut aus Österreich kommen: Als klarer Favorit war Dominic Thiem 2010 nach Key Biscayne gereist, hatte er doch mit Siegen beim Yucatan World Cup (ITF Kat. 1) und bei den Eddie Herr International Junior Championships (ITF Kat. 1) die letzten beiden Turniere vor der inoffiziellen Jugend-WM für sich entscheiden können. Im Viertelfinale war Thiem dann allerdings im Viertelfinale am Belgier Joris De Loore und an einer Bauchmuskelverletzung gescheitert (3:6, 2:3 ret.). Ein kleiner "Kratzer" in der Karriere, den der 18-jährige Seebensteiner heuer korrigieren könnte, kommt Österreichs bester Nachwuchsprofi doch erneut mit einem Sieg beim Yucatan World Cup und einem Achtelfinale in Bradenton (das Turnier wird noch gespielt; Anm.) im Gepäck ins Frank Veltri Tennis Center in Plantation (Florida). Der French Open-Finalist wird an Nummer 1 gesetzt ein Feld von 64 Spielern anführen, die erstmals seit 1998 die Orange Bowl wieder auf Sand spielen werden. Härtester Konkurrent im Kampf um den Titel dürfte der Brite Liam Broady werden, der in der Weltrangliste zwei Plätze hinter Thiem (ITF 8) rangiert und heuer zwei Turniersiege (Beaulieu Sur Mer, Roehampton) und einen Finaleinzug (Wimbledon) verbuchen konnte. Welche Bedeutung ein Sieg bei den Orange Bowl hat, erkennt man, sobald man einen Blick auf die Namen vergangener Champions wirft: Roger Federer, Elena Dementiava (beide 1998), Andy Roddick (1999), Marcos Baghadathis (2003), Jim Courier (1987), Ivan Lendl (1977), John McEnroe (1976), Björn Borg (1972), Chris Evert (1969, 1970).

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