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PLANTATION: BORG, McENROE, FEDERER UND JETZT THIEM! DAS SUPERTALENT GEWINNT DIE "ORANGE BOWL"!

Mit seinem heutigen 6:1, 6:0-Sieg über Patrick Ofner reiht sich Dominic Thiem (Bild) in eine Liste von Legenden ein, die mit dem Sieg bei der "Orange Bowl" ihre oft einzigartigen Karrieren eingeleitet haben. "Dominic ist mit diesem Sieg ein Abschluss im Juniorentennis gelungen wie man ihn sich nicht besser wünschen könnte" (ÖTV-Headcoach Gilbert Schaller).


ORANGE BOWL



11. Dezember 2011

THIEM GEWINNT. Schlusspunkt einer einzigartigen Karriere im Jugendtennis: Mit dem gleichen Resultat (6:1, 6:0), mit dem er vor einer Woche Patrick Ofner in Bradenton überrollt hatte, besiegte Dominic Thiem den Kärntner auch in Plantation und fügte sich damit in die Siegerliste der Orange Bowl ein, die vor ihm Tennislegenden wie z. B. Tony Roche (1962), Björn Borg (1972), John McEnroe (1976), Ivan Lendl (1977), Joakim Nyström (1989), Jim Courier (1987), Roger Federer (1998) oder Andy Roddick (1990) gewonnen hatten. "Ich hab sehr aggressiv gespielt und heute nur sehr wenige Fehler gemacht, das war der Schlüssel zum Sieg“, erklärte Thiem gegenüber www.tennisnet.com  nach dem Spiel. "Jeder, der Tennis spielt, kennt die Orange Bowl, sie zu gewinnen, ist definitiv eine große Sache für meine Karriere." Auch ÖTV-Headcoach Gilbert Schaller konnte vor dieser Leistung des NÖTV-Supertalents nur den Hut ziehen: "Dominic ist mit diesem Sieg ein Abschluss im Juniorentennis gelungen wie man ihn sich nicht besser wünschen könnte. Er hat heute sehr solide gespielt, während Patrick vom Kopf leider nicht in der Lage war, an seinen Matches anzuschließen, die er davor gespielt hat und mehr Gegenwehr zu leisten. Er hat sehr viele Eigenfehler begangen und hat sehr stark gehemmt gewirkt. Nichtsdestotrotz hat Dominic sehr verdient gewonnen." Nach Markus Hipfl (1994) und Horst Skoff (1984) ist Dominic Thiem damit der dritte Österreicher, der mit der Orange Bowl die inoffizielle Tennis-WM für sich entscheiden konnte. Damit geht für den 18-jährigen Niederösterreicher eine Saison zu Ende, wie sie besser wohl nicht hätte verlaufen können: Turniersiege in Plantation ("Orange Bowl"), Bradenton, Merida und Halle. Während für ihn im kommenden Jahr der Einstieg ins Herrentennis als wichtigster Punkt am (Karriere)Programm stehen wird, wird für Patrick Ofner die Schule bzw. die Matura in den Vordergrund treten. "Ich habe ihm empfohlen", so Schaller, "diese Zeit dann auch für Training und Veränderungen v. a. im technischen Bereich zu nutzen, da er wohl nur sehr wenige Turniere spielen wird." Danach wird sich Ofner auf den Herrencircuit konzentrieren und das eine oder andere Mal vielleicht erneut auf jenen Spieler treffen, der bereits seit Jahren zurecht als Österreichs größtes Nachwuchstalent gilt: Dominic Thiem.

» Welche Tennislegenden mit einem Sieg bei der Orange Bowl ihre oft einzigartigen Karrieren eingeleitet haben, sehen SieHIER



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