"Pipo" Oswald verlängert Erfolgsserie

Im Österreicher-Duell in der ersten Runde der French Open ging Philipp Oswald (im Bild hinten) mit Partner Guillermo Garcia-Lopez als Sieger gegen Julian Knowle / Michal Mertinak vom Court. Ebenfalls in Runde 2: Oliver Marach und Alexander Peya.


"Mit Melzer, Knowle, Marach und Oswald haben wir zusätzlich zu Alexander Peya einige herausragende Doppel-Spieler, denen immer alles zuzutrauen ist", hatte ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel im Vorfeld der French Open analysiert. "Für den einen oder anderen könnte es sicherlich ein längerer Weg werden, den er im Raster zurücklegen kann." Dass dieser Weg für einen der Österreicher aber schon zum Auftakt zu Ende gehen sollte, da er ausgerechnet auf einen Landsmann treffen würde, hatte Trimmel so sicherlich nicht "geplant" gehabt. Da es Julian Knowle mit Partner Michal Mertinak in der ersten Runde aber mit Philipp Oswald / Guillermo Garcia-Lopez zu tun bekam, sollte es wohl so sein, gingen Oswald / Garcia-Lopez als 6:4, 6:2-Sieger vom Platz und treffen nun in der zweiten Runde auf die an Nummer 12 gesetzten Spanier Marcel Granollers / Marc Lopez. Ebenfalls weiter: Oliver Marach / Jeremy Chardy nach ihrem 6:1, 7:5-Sieg gegen Mathias Bourque / Paul-Henir Mathieu und Alexander Peya / Bruno Soares, die sich mit 7:5, 6:4 über Denis Istomin / Lukas Rosol hinwegsetzten.

"Pipo" in Peyas Fussstapfen?
Im Vorjahr hatten Alexander Peya / Bruno Soares mit dem Turniersieg zu Saisonbeginn in Sao Paulo ihre bisher beste Saison eingeleitet. 2014 dürfte "Pipo" haargenau das Gleiche gelingen: Im März 2014 hatte Philipp Oswald im Alter von 28 Jahren über seinen ersten ATP-Titel jubeln dürfen, zwei Monate später über seinen zweiten. An der Seite des Spaniers Guillermo Garcia-Lopez hatte er sich zunächst beim Sandplatz-Turnier von Sao Paulo gegen das Nummer an zwei gesetzte kolumbianische Duo Juan Sebastian Cabal / Robert Farah durchgesetzt. Unmittelbar vor den French Open hatte er sich mit Partner Martin Klizan im Endspiel des ATP-World-Tour-250-Turniers sensationell über die an Nummer eins gesetzte Paarung Rohan Bopanna / Aisam-Ul-Haq Qureshi mit 6:2, 6:0 hinweg gesetzt und sich damit den zweiten Titel in seiner Karriere geholt.


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