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ITF

Phänomenale Österreicher in Paris

Dominic Thiem schlägt Zverev klar in drei Sätzen und steht bei den French Open ebenso im Semifinale wie die Doppelspezialisten Oliver Marach und Alex Peya.

©GEPA-Pictures / Matthias Hauer

Dominic Thiem stürmte bei den French Open in Paris zum dritten Mal in Folge ins Semifinale. Der Weltranglisten-Achte besiegte im Viertelfinale die Nr. 2 des Grand-Slam-Turniers, Alexander Zverev aus Deutschland, in nur 1:50 Stunden klar mit 6:4, 6:2, 6:1. Damit erreichte der Lichtenwörther in Roland Garros ein Semifinale mehr als Thomas Muster, der 1995 den in Paris den Titel geholt hatte.

„Er ist einer der Fittesten, aber auch für ihn ist es hart, drei Fünfsatzmatches in Folge bei einem Grand Slam zu spielen. Wenn er wieder fit ist, ist er viel besser“, sagte Thiem nach dem ungleichen Duellmit dem angeschlagenen Zverev. 42 unerzwungene Fehler waren dem 21-jährigen Deutschen passiert, Thiem nur 20. Der Österreicher stellte im direkten Vergleich auf 5:2.

„Als ich ein junger Spieler war, hätte ich mir nie erwartet, dreimal in Folge in Paris im Halbfinale zu stehen, jetzt allerdings möchte ich den nächsten Schritt gehen“, sagte Thiem, der das Endspiel im Visier hat. Gegner auf dem Weg dorthin ist überraschend der Italiener Marco Cecchinato (ATP-72), der den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic mit 6:3, 7:6 (4), 1:6, 7:6 (11) in die Knie zwang.

Neben Dominic Thiem im Einzel stehen mit Oliver Marach und Alexander Peya zwei weitere Österreicher im Doppel-Semifinale der French Open, beide spielen mit kroatischen Partnern. Marach und Mate Pavic setzten sich im Viertelfinale gegen die Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah mit 3:6, 6:4, 6:3 durch, Peya und Nikola Mektic besiegten Rohan Bopanna / Edouard Roger-Vasselin (Ind / F) 7:6 (4), 6:2.

Marach qualifizierte sich nach zwei Viertelfinal-Einzügen erstmals für das Halbfinale in Roland Garros, für Peya ist es der dritte Auftritt in der Runde der letzten Vier. „Es ging um das Semifinale und auch ein bisschen um die Position eins, weil die zuletzt sehr gut gespielt haben“, sagte der Steirer, der die Kolumbianer mit Pavic im Jänner auch im Finale der Australian Open geschlagen hatte.

Zu einem Duell zwischen Marach / Pavic und Peya / Mektic kann es erst im Finale kommen. „Das wäre natürlich super. Wir scherzen eh schon die ganze Zeit. Wir drücken uns beide die Daumen, weil wir uns das wünschen würden"“, sagte Peya.



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