Zum Inhalt springen

Davis Cup

Peya/Thiem stellen auf 2:1 für Österreich

Der nächste Fünfsatz-Krimi für Thiem in Portugal: Nach 0:2 Satzrückstand drehten die Schützlinge von Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek die Doppel-Partie. Am Sonntag wird noch ein Punkt benötigt.

Alexander Peya (im GEPA-Bild links) führte Dominic Thiem (rechts) in Guimaraes zum hart umkämpften 6:7 (6), 6:7 (4), 6:1, 6:3, 6:4-Sieg über Gastao Elias/Joao Sousa. Nach dem Doppel steht es somit 2:1 für Österreich. Thiem hat am Sonntag im Duell mit Sousa den ersten Matchball für das SIMACEK Austrian Davis-Cup-Team. Misslingt diese Mission, könnte Gerald Melzer – wie schon im Vorjahr in Schweden – den entscheidenden Punkt im Erstrunden-Match der Europa-Afrika-Zone 1 holen. Gegner wird der Portugiese Elias sein, der in den vergangenen zwei Tagen hervorragenden Sport geboten hat.

Die Österreicher starteten am Samstag schleppend in die Partie, mussten sich erst aneinander gewöhnen, den Spielstil abstimmen, die Uneinigkeiten minimieren. Das gelang nach zwei engen Tiebreaks, in denen die guten Portugiesen das bessere Ende für sich hatten. Ab dem dritten Satz dominierte Rot-Weiß-Rot. Thiem kam meist mit roher Gewalt zum Erfolg, Peya vollstreckte herausragend am Netz. Eine spannende Partie, die, wie schon jene Thiems am Vortag gegen Elias, im fünften Satz entschieden wurde. Den Österreichern gelang sofort ein Break, das sie tapfer verteidigten. Nach 3:48 Stunden, als der vierte Matchball endlich verwertet war, fielen sich Peya, Thiem und Kapitän Stefan Koubek in die Arme, glückselig, dass die Aufholjagd geglückt war.

"Es war extrem schwer am Anfang", sagte Peya, der 14 Doppeltitel auf der ATP-Tour gewonnen und heuer bereits drei Endspiele erreicht hat. "Ich habe schlecht serviert, wir haben zu viele leichte Fehler gemacht. Im dritten Satz sind wir schnell davon gelaufen, am Ende war es ganz gut spannend. Ich bin froh, dass wir die Partie drehen und den zweiten Punkt holen konnten", sagte der 35-Jährige.

Am Sonntag geht’s um 13 Uhr los, ORF Sport+ ist wieder live am Tennis-Ball.

Top Themen der Redaktion

COVID-19

Wie der Saisonbeginn aussehen könnte

eTennis und tennisnet.com führten die Online-Umfrage "Tennis nach der Corona-Krise" durch, an der sich mehr als 1000 Funktionäre und Trainer von mehr als 830 Vereinen beteiligten. Die Ergebnisse werden dem Sportminister übermittelt.

COVID-19

Bleib im Verein!

Sport Austria, ASVÖ, ASKÖ, SPORTUNION und die ÖTV-Landesverbände appellieren, Mitglied zu bleiben und damit mitzuhelfen, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs zu decken.

ATPWTA

Die Profi-Touren erwägen eine Saisonverlängerung

Die Tennissaison könnte aufgrund der Coronavirus-Pandemie später enden als geplant. ATP und WTA ziehen in Betracht, die Saison über den November hinaus zu verlängern. Kitzbühel wäre Ende Juli bereit.