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Peya / Soares scheitern im Achtelfinale!

Es sollte (vorerst) nicht sein: Bei seinem siebenten Antreten bei den Australian Open hatte Alexander Peya (Bild) mit Partner Bruno Soares an seiner Seite erstmals das Achtelfinale erreicht. Dort kam gegen die an Nummer 13 gesetzten Franzosen Michael Llodra und Nicolas Mahut allerdings das Aus.


Ausgeträumt vom ganz großen Titelgewinn ist vorerst der Traum für Alexander Peya: Österreichs Nummer 1 musste sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Partner Bruno Soares an seiner Seite den an Nummer 13 gesetzten Franzosen Michael Llodra und Nicolas Mahut, French Open-Finalisten 2013, mit 6:7(4), 4:6 geschlagen geben. Llodra / Mahut hatten bereits in der ersten Runde mit Philipp Oswald (Partner: Simon Stadler) einen weiteren Österreicher geschlagen. Die Franzosen treffen im Viertelfinale nun auf Leander Paes/Radek Stepanek. Die Bilanz für Österreichs besten Doppelspieler fällt aufgrund der Niederlage durchwachsen aus: Einerseits hatte er bei seinem siebenten Antreten in Melbourne erstmals die Runde der letzten sechzehn Teams erreicht. Andererseits hatte er sich selbst die Latte für die aktuelle Saison sehr hoch gelegt: Nachdem er und Soares im Vorjahr u. a. mit Turniersiegen in Montreal, Eastbourne, Barcelona, dem US Open-Finale und der Qualifikation für das Masters die beste Saison ihrer Karriere hinter sich gebracht hatten, "muss es 2014 unser Ziel sein, ein Grand Slam-Turnier zu gewinnen. Ich glaube ganz fest daran, dass wir das Zeug dazu haben", so Peya. Die nächste Gelegenheit, den großen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen, bietet sich von 25.5. - 8.6.2014 in Paris und danach von 23.6. - 6.7.2014 in Wimbledon. Peya: "Könnte ich mir das Grand Slam-Turnier, das wir vielleicht gewinnen sollten, aussuchen, dann wäre das aufgrund seiner Tradition und des Flairs Wimbledon. Sollte es "bloß" ein anderes Turnier sein, wäre ich logischerweise trotzdem unendlich dankbar. Ansonsten wollen wir 2014 so konstant wie im Vorjahr spielen, um unsere Leistungen zu bestätigen. Ein großes Ziel, das sich dann mehr oder weniger automatisch ergeben würde, wäre dann auch die Masters-Teilnahme am Ende des Jahres."


Links
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