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PETTAU: SÜDSTADT-"FESTSPIELE" AN DER SLOWENISCHEN DRAU - MICHAEL EIBL GEWINNT SEIN ERSTES ITF-TURNIER, WEIDINGER UND HEIL VERLIEREN ERST IM FINALE

Drei ÖTV-Spieler (Michael Eibl, Dominic Weidinger, Anna-Maria Heil) beim ITF Kat. 4-Turnier in Pettau im Endspiel, einer von ihnen (Eibl/Bild) fährt als Turniersieger wieder heim in Richtung Südstadt.


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Eibl gewinnt, Weidinger und Heil im Endspiel
(29.8.2010)
Premiere für Michael Eibl: Im Finale des ITF Kat. 4-Turniers in Pettau schlägt der 16-jährige Steirer seinen Kollegen aus der ÖTV-Südstadtgruppe Dominic Weidinger mit 6:4, 6:2 und holt sich damit den ersten Turniersieg auf der ITF Juniors-Tour. "Im ersten Satz", so ÖTV-Coach Florian Pernhaupt, "haben sich beide schwer getan, das Service durchzubringen, da der Boden vom gestrigen Regen noch sehr tief war. Im zweiten Satz hat Eibl extrem konstant gespielt und in seinen Bällen immer eine sehr schöne Länge gehabt. Auf der anderen Seite des Netzes hat Dominic etwas mit körperlichen "Abnützungserscheinungen" zu kämpfen gehabt, da er schon seit Wochen unterwegs war." Im Mädchenbewerb hatte Anna-Maria Heil den Turniersieg bereits in der Hand, verlor aber dann drei vergebenen Matchbällen doch noch gegen Petra Überalova (SVK/2.) mit 1:6, 6:3, 5:7. "Sie hat bei 5:4 bei eigenem Aufschlag drei Matchbälle, hat dann aber die Zitterhand ausgepackt und das Match noch verloren." Überalova hatte in der Vorwoche das Kat. 4-Turnier in Zilinia für sich entscheiden können, "und hat heute immer wieder mit ihrer Rückhand-Longline gepunktet und in ihren Schlägen gute Länge und Präzision gehabt." Ein Turniersieg, drei Spieler im Endspiel, "mit dieser Bilanz", so Pernhaupt, "muss man mehr als nur zufrieden sein. Am meisten hat mich aber gefreut, dass bei diesem Turnier all die konditionellen und technischen Investitionen aus dem bisherigen Training aufgegangen sind."

Premiere für Weidinger oder Eibl?
(29.8.2010)
Holt der eine (Dominic Weidinger) oder doch der andere (Michael Eibl) seinen ersten Titel auf der ITF-Juniors-Tour? Da Weidinger im Finale des ITF Kat. 4-Turniers in Pettau auf Eibl trifft, wird es für einen der beiden von Florian Pernhaupt betreuten Südstadt-Youngsters am Sonntag auf jeden Fall eine Premiere geben. Weidinger hatte sich im Semifinale über den an Nummer 15 gesetzten Kroaten Marin Sujica mit 7:5, 4:6, 6:4 hinweggesetzt. Pernhaupt: "Eine ganz enge Partie, bei der zum Schluß nur wenige Punkte entschieden haben." Eibl, in Pettau an Nummer 2 gesetzt, hatte mit Matteo Faber (CRO/6.) weniger Probleme und siegte mit 6:3, 6:2. "Er hat dabei fantastisch gespielt - aggressiver Spin, immer ganz knapp an die Grundlinie des Gegners, hat Faber immer wieder links und rechts geschickt und ihn damit permanent "aufgearbeitet", so der ÖTV-Konditionstrainer. Mit einem Sieg im Finale könnte Eibl sein bisheriges Karriere-Higlight - das Semifinale in Skopje (Kat. 5) im August 2009 - toppen. Da mit Anna-Maria Heil eine weitere Verbandsspielerin den Einzug ins Finale geschafft hat, könnten die ProSigma-Terme Ptuj Open auch in Südstadt Open umbenannt werden. Im Halbfinale hatte sie gegen die topgesetzte Kroatin Bernarda Pera bereits mit 4:1 ("Gutes Service, gute Länge in den Schlägen") geführt, nach einem Fehltritt an der Grundlinie konnte Pera allerdings aufgrund einer Zerrung die Partie nicht mehr zu Ende spielen. Im Finale trifft Heil nun auf Petra Überalova (SVK/2.), die in der Vorwoche das Kat. 4-Turnier in Zilinia für sich entscheiden konnte.

Zweimal Semi-, einmal Viertelfinale
(28.8.2010)
Mit Zuckerbrot und "Peitsche" ist ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt derzeit mit einer kleinen Südstadt-Truppe im slowenischen Pettau unterwegs. Eine Spielerin (Anna-Maria Heil) steht bereits im Halbfinale des Kat. 4-Turniers, zwei Spielern (Dominic Weidinger, Michael Eibl) ist der Einzug in die Runde der letzten vier bzw. acht gelungen. Zuckerbrot? "Anna-Maria hat im Viertelfinale gegen Nina Nagode (SLO/7.) hervorragend gespielt, 6:3, 6:1 gewonnen und ist dabei über eine lange Phase dermaßen mörderisch am Drücker gewesen, dass ihr einmal sogar schlecht geworden ist und sie sich am Platz übergeben musste. Sie hat fantastisch nach vorne gearbeitet und mit ihrem präzisen Spiel von der Grundlinie dominiert." "Peitsche"? "Sie bleibt allerdings auch noch viel zu oft dort stehen, wo sie den Ball geschlagen hat und geht dem Ball viel zu selten situativ in den Platz nach. Das müssen wir im Training noch ausmerzen." Ihre nächste Gegnerin ist die an Nummer 1 gesetzte Kroatin Bernarda Pera.

Vorteile in der Halle
Im Burschenbewerb hat Dominic Weidinger am Samstag ein Monsterprogramm auf seinem Kalender. Nach seinem glatten Zwei-Satz-Erfolg über Marwin Tavasi (GER/16.) im Viertelfinale muss der an Nummer 10 gesetzte Youngster am gleichen Tag auch noch das Semifinale bestreiten. Zuckerbrot? "Da es regnet, musste er seine Viertelfinal-Partie in der Halle spielen. Er orientiert sich in der Halle allerdings wesentlich besser und hat von Anfang an keinen Zweifel aufkommen lassen, wer letztendlich als Sieger vom Platz gehen wird." "Peitsche"? "Er hat allerdings eine Schwäche mit dem Aufrücken. D. h. wenn er den Ballwechsel dominiert, dann klebt er noch viel zu oft an der Grundlinie und rückt zu selten nach."

 

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