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WTA

Patricia Mayr-Achleitner überrascht!

"Einfach unglaublich!" Nach ihrem 1:6, 6:3, 6:4-Sieg über die an Nummer 7 gesetzte Rumänin Sorana Cirstea jubelte Patricia Mayr-Achleitner (Bild): "Es ist immer großartig vor eigenem Publikum zu spielen und ich bin einfach nur froh."


Zwei Österreicherinnen waren am zweiten Spieltag des Generali Ladies Linz angetreten, eine kam weiter. Nachdem sich Österreichs Nummer Yvonne Meusburger (WTA 52) der früheren Nummer neun der Welt  Andrea Petkovic (WTA 40) mit 3:6, 5:7 geschlagen geben musste, traf im vorletzten Einzel des Tages Patricia Mayr-Achleitner als krasse Außenseiterin auf die Rumänin Sorana Cirstea. Die Nummer 107 der Weltrangliste forderte die Nummer 21 der Welt und die Nummer 7 des Turniers. Mayr-Achleitner holte sich sofort ein Break und dies zu Null. Das sollte allerdings das einzige Erfolgserlebnis im ersten Satz bleiben. Cirstea gewann sechs Games in Folge – 6:1 für die Rumänin nach 20 Minuten. Im zweiten Satz spielte die Tirolerin druckvoller und auch variantenreicher und brachte Cirstea immer öfter in Verlegenheit. Die Rumänin schien von der Gegenwehr der Österreicherin auch etwas überrascht zu sein. Mit einem Break führte Patricia rasch mit 4:1, musste dann ein Rebreak in Kauf nehmen. Doch mit einem weiteren Break zum 5:3 servierte die Tirolerin zum Satzgewinn. Und Mayr-Achleitner verwertete den zweiten Satzball zum 6:3. Es war dies der erste Satzgewinn für Österreich im Verlauf des 23. Generali Ladies Linz. Die beiden trafen vor zwei Jahren in Acapulco schon einmal aufeinander und dabei gewann Cirstea in zwei Sätzen. 2011 kam Cirstea als Qualifikantin ins Viertelfinale in Linz. Mayr-Achleitner gewann im letzten Jahr in Linz in Runde 1 immerhin gegen die spätere Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki. Im dritten und entscheidenden Satz holte sich Patricia das Break zum 2:1 und stellte dann mit eigenem Aufschlag auf 3:1. Im 5. Game hatte Mayr-Achleitner drei weitere Breakbälle, Cirstea allerdings alle abwehren konnte. Die Rumänin verkürzte auf 2:3. Mayr-Achleitner brachte ihr Service durch und hatte bei 4:2 zwei weitere Breakbälle. Und diesmal nutzte sie bereits den ersten und servierte somit bei 5:2 auf das Match. Nach 96 Minuten hatte die Tirolerin ihren ersten Matchball, doch Cirstea wehrte ab und kam auf 3:5 heran. Mit eigenem Aufschlag verkürzte die Rumänin dann auf 4:5 und Mayr-Achleitner servierte erneut auf das Match. Nach nunmehr 106 Minuten hatte dann Patricia zwei weitere Matchbälle - und wieder vergab sie beide Möglichkeiten, einmal sogar nach einem Doppelfehler. Dann Matchball Nummer 4: Diesmal sitzt der erste Aufschlag und Cirstea schießt ins Out. Der erste Sieg für Österreich stand damit fest: Patricia Mayr-Achleitner schlug Sorana Cirstea in drei Sätzen – 1:6, 6:3, 6:4.  Die Tirolerin Babsi Schett interviewte unmittelbar nach dem Spiel am Centercourt eine überglückliche Tirolerin Patricia Mayr-Achleitner! „Nach dem schlechten ersten Satz, einfach unglaublich! Ich brauche einfach zu lange, um richtig ins Spiel zu kommen. Aber das ist dann auch mit Hilfe des Publikums gelungen. Es ist immer großartig vor eigenem Publikum zu spielen und ich bin einfach nur froh!“ Einen Tag später stand fest, dass Mayr-Achleitner die letzte im Hauptbewerb verbliebene Österreicherin ist: Melanie Klaffner musste sich der Rumänin Alexandra Cadantu mit 6:7(4), 2:6 geschlagen geben. Cadantu stand heuer schon im Semifinale von Kattowitz und Budapest und erreichte das Viertelfinale in Bogota und zuletzt in Taschkent.



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