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ATP

PARIS: JÜRGEN MELZER UNTERLIEGT MONFILS IN VIER SÄTZEN

Nichts wurde es aus der Premiere: Gael Monfils verhinderte am Samstag Jürgen Melzers (Bild) Einzug in sein erstes Grand-Slam-Achtelfinale. Der Franzose siegte mit 2:6, 6:4, 3:6, 1:6

Wieder nichts
(30.5.2009)
Jürgen Melzer muss weiterhin auf sein erstes Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier warten. Auch im zehnten Versuch, die Runde der letzten 16 zu erreichen, musste sich Österreichs Nummer 1 am Samstag geschlagen geben. Der 28-jährige Niederösterreicher unterlag bei den French Open in Paris dem Weltranglisten-Zehnten Gael Monfils (FRA) mit 2:6, 6:4, 3:6, 1:6. Monfils verwertet nach 2:17 Stunden seinen vierten Matchball. Der 28-jährige Österreicher wartet damit weiterhin bei einem Grand-Slam-Turnier auf einen Achtelfinal-Einzug.

Die nächste Hürde: Monfils

(29.5.2009)
Jürgen Melzer hat am Donnerstag als einziger Österreicher im Einzel die dritte Runde der French Open erreicht. Der 28-jährige Niederösterreicher rang den 18-jährigen Franzosen Guillaume Rufin nach 2:15 Stunden mit 6:2, 7:5, 6:4 nieder und steht damit zum zehnten Mal in der dritten Runde eines Major-Turniers. Im Kampf um sein erstes Achtelfinale bei einem der vier Slams trifft Melzer am Samstag auf den als Nummer 11 gesetzten Gael Monfils. Österreichs Nummer 1  zeigte sich nach dem Match zufrieden: "Der Junior hat wirklich ausgezeichnet gespielt und vor allem auf meinen zweiten Aufschlag sehr viel Druck ausgeübt. Normalerweise kann ich von meinem zweiten Service sehr gut leben, aber ich habe eine tadellose Leistung gebracht. Es war sicherlich eine Steigerung zur ersten Runde." Nach dem fünften Einzug en suite in die Runde der besten 32 Spieler wünscht er sich nun nichts sehnlicher, als endlich auch einmal die nächste Hürde zu nehmen. Das Projekt "Achtelfinale" wird allerdings alles andere als leicht, auf jeden Fall aber spannend: 2008 hatte Melzer ebenfalls in Roland Garros gegen Monfils in fünf Sätzen (6:4, 5:7, 6:4, 0:6, 2:6) verloren. Im Doppel ist Melzer mit Partner Julian Knowle an seiner Seite bereits ausgeschieden: Das ÖTV-Duo musste sich in der zweiten Runde der an Nummer acht gesetzten Paarung Pablo Cuevas (URU) und Luis Horna (PER) in zwei Sätzen mit 3:6 und 4:6 geschlagen geben.

Die letzte Österreicherin
(28.5.2009)
Eigentlich hoffte man im Lager von Sybille Bammer nach dem von Nacken- und Schulterverletzungen geprägten Jahr darauf, "dass die Pechsträhne nun vorbei ist", so Bammer-Coach Jürgen Waber. In der zweiten Runde der French Open kam dennoch das Aus für Österreichs Nummer 1: Bammer musste sich der Ungarin Melinda Czink nach 174 Minuten mit 6:4, 3:6, 8:10 geschlagen geben, nachdem sie im dritten Satz, der 91 Minuten lang hin und her wogte, drei Matchbälle bei 4:5 abgewehrt und selbst einen bei 6:5 vergeben hatte. Bammer: "So viel Glück wie meine Gegnerin bei meinem Matchball gehabt hat, habe ich überhaupt noch nicht erlebt. Sie hatte zwei Netzroller in einem Ballwechsel. Das ist schon sensationell." Wie knapp die Partie der beiden Linkshänderinnen war, beweist der Blick auf die Statistik: Bammer gewann im Verlauf des Matches 125 Punkte, Czink bloß 119, allerdings konnte die aggressiv spielende Ungarin insgesamt 51 Winner für sich verbuchen, Bammer nur 31.

Kurz und schmerzlos
(27.5.2009)
32 Minuten für den ersten Satz, 25 für den zweiten - mehr Zeit musste Österreichs Daviscupp-Duo Jürgen Melzer/Julian Knowle nicht investieren, um in der ersten Runde der French Open das spanische Doppel Oscar Hernandez/Albert Montanes klar mit 6:4, 6:1 aus dem Bewerb zu werfen. Hauptausschlaggebend für den Erfolg war am heutigen Tag die Aufschlagleistung: Während Hernandez/Montanes bloß 50 Prozent ihrer ersten Auschläge in direkte Punkte "umwandeln" konnten, waren es bei Melzer/Knowle beeindruckende 84 Prozent. Ihre nächste Gegner werden in der Begegnung Pablo Cuevas/Luis Horna (URU/PER) - Arnaud Clement/ Nicolas Devilder (FRA/FRA) ermittelt. Seinen nächsten Auftritt im Einzel wird Jürgen Melzer am Donnerstag haben: Österreichs Nummer 1 trifft in der zweiten Runde auf Guillaume Rufin. Melzer: "Rufin trifft den Ball relativ satt, ist recht groß und sucht eine frühe Entscheidung. Das wird schwierig, ich bin gegen die Nummer 599 der Welt aber natürlich klarer Favorit." Weiter geht hingegen die Krise von Österreichs Supertalent: Nach ihrem Erstrunden-Out im Einzel gegen Gisela Dulko (ARG) verliert Tamira Paszek auch im Doppel mit ihrer Partnerin Marta Domachowska (POL) gegen Ditty/Salerni (USA/ARG) mit 7:6,(3), 5:7, 2:6.

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