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Paris-Doppel: Melzer weiter, Peya out

Jürgen Melzer fixierte den Achtelfinale-Einzug relativ locker, bei Alex Peya hieß es bei einem Kampf auf Biegen und Brechen leider: Brechen.

An der Seite des Spaniers Feliciano Lopez reichten Melzer zwei Breaks - jeweils eines in beiden Sätzen - zum 6:3, 6:4-Sieg über die Finnen Henri Kontinen und Jarkko Nieminen. Auch die Chancen auf einen weiteren Sieg stehen nicht schlecht: Zumindest laut Papier sind der zweifache Grand-Slam-Champion und Lopez gegen ihre Achtelfinal-Gegner Marin Draganja und Florin Mergea in der Favoritenrolle. Aber Achtung: Der Kroate und der Rumäne warfen in Runde eins immerhin die starken Polen Fyrstenberg / Matkowski aus dem Bewerb.

Peya-Aus nach hartem Kampf
Einen Kampf auf Messers Schneide hatten sich bereits zuvor Alex Peya und sein brasilianischer Doppel-Partner Bruno Soares mit der deutsch-niederländischen Paarung Andre Begemann / Robin Haase geliefert - leider mit dem schlechteren Ende für den Wiener. Satz eins ging auf dem prall gefüllten Court 7 trotz frühem Rückstand noch an die US-Open-Finalisten des Vorjahres, weil Peya und Soares ausgerechnet bei 4:5 das Rebreak gelang, sowie gleich darauf ein weiteres Break zum Satzgewinn. Nicht so in Satz zwei, in dem Begemann und Haase sich den Vorsprung (Break zum 3:2) nicht mehr nehmen ließen. In der spannenden Entscheidung erwiesen sich der Deutsche und der überragende Niederländer als wahre Defensivkünstler - sowohl im Spiel als auch auf der Ergebnistafel -, als sie beim Stand von 3:3 ein 40:0 aus Sicht Peyas noch zum entscheidenden Break und nach 2:07 Stunden zum 5:7, 6:4, 6:4-Sieg verwandelten.

Immerhin durfte sich Peya am Abend mit dem Sieg im direkten Duell gegen Melzer in der Mixed-Konkurrenz trösten: 6:4, 6:2 an der Seite von Abigail Spears (USA) gegen das Ehepaar Jürgen und Iveta Melzer. Oliver Marach scheiterte mit der Slowakin Janette Husarova an Timea Babos (Ungarn) und Eric Butorac (USA).

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