Zum Inhalt springen

PADUA: PHILIPP OSWALD UND SANDRA KLEMENSCHITS EROBERN ITALIEN

Padua fest im Hand von Österreich: Sowohl das Herren-Einzelturnier (Future) durch Philipp Oswald (Bild) als auch das Damen-Doppelturnier (Challenger) durch Sandra Klemenschits geht an die Alpenrepublik.

Auf Bonaparte folgen Oswald und Klemenschits
(21.6.2009)
Padua ist eine der ältesten Städte Italiens. Am 28. April 1797 wurde sie von den Franzosen besetzt und im Frieden von Campo Formio am 17. Oktober 1797 an Österreich abgetreten, aber im Pressburger Frieden vom 26. Dezember 1805 kam es an das von Napoléon Bonaparte gegründete Königreich Italien. 204 Jahre später erobern Österreicher erneut diese 210.000-Einwohner-Stadt am Rand der Poebene: Sandra Klemenschits holt beim WTA-Challenger in Padua mit ihrer ungarischen Partnerin Aniko Kapros den Sieg im Doppel-Bewerb. Das an Nummer 3 gesetzte österreichisch-ungarische Duo besiegt im Finale die Nummer 4 des Turniers, die Italienerinnen Elena Pioppo/Velentina Sulzpizio mit 7:6(4), 6:1. Für die 28-jährige Salzburgerin ist es der erste Titel auf der Challenger-Tour.
Same time, same station, also victory: Beim zugleich in Padua durchgeführten 15.000-Dollar-Future raste der eigentlich als Doppel-Spezialist verschrieene Vorarlberger Philipp Oswald durch den Raster des Einzelbewerbs: Ohne Satzverlust kam die Nummer 4 des Turniers bis ins Finale, und auch hier wußte sein Gegenüber mit dem aggressiven Netzattacken Oswalds nichts anzufangen. Philipp Oswald besiegte den ungesetzten Italiener Antonio Comporto mit 6:3, 6:3. Für Oswald war dasder bereis zweite Turniersieg innerhalb von vierzehn Tagen: Anfang Juni hatte er das Italien-Future in Bergamo für sich entscheiden können.

wowo

Top Themen der Redaktion

ATP

"Es war ein Vergnügen - auch wenn ich verloren habe"

Dominic Thiem unterlag bei den ATP-Finals in London zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. Der Niederösterreicher musste sich dem Russen Daniil Medvedev, der mit Fortdauer der Partie immer stärker wurde, in drei Sätzen geschlagen geben.