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PADUA: NADINE NEUWIRTH UNTER DEN BESTEN VIER

Beim 1. ETA U12-Turnier in Padua trumpften v. a. Österreichs Mädchen groß auf. Als beste erreichte Nadine Neuwirth (Bild) das Semifinale.

Aggressiv und taktisch intelligent
(29.6.2009)
Martin Taudes, sportlicher Leiter des Leistungszentrums TZO, konnte nach seinem Tripp nach Italien mit der Leistung seines Teams mehr als nur zufrieden sein. "Insbesondere die Mädls spielten beim 1. ETA U12-Turnier in Padua groß auf." Bei diesem internationalen U12-Turnier war Österreichs Tennisteam mit Nadine Neuwirth, Jasmin Buchta, Lukas Führling und Julian Zorn vertreten und traf vor Ort auf starke internationale Konkurrenz. Taudes' Bilanz: "Aufgrund der full hospitality scheuten Teams aus Kanada, Israel, Russland, Algerien oder der Schweiz die weite Anreise nicht. Natürlich war bei diesem Turnier auch die italienische Spitze mit dabei. Umso erfreulicher ist vor allem das Abschneiden unserer Mädls zu bewerten. Nadine Neuwirth erreichte sensationell das Semifinale und hatte die ersten drei Runden trotz passabler Gegner keine Probleme. Sie beeindruckte vor allem durch ihr aggressives und taktisch intelligentes Spiel. Ihre Vorhandwaffe setzte sie im richtigen Moment gezielt ein. Im Semifinale musste sie sich jedoch der stark spielenden Italienerin Gulia Sartori knapp in drei Sätzen geschlagen geben ...

Erfahrung für die Burschen
"... Jasmin Buchta überzeugte ebenfalls mit einer sehr guten Leistung und erreichte das Viertelfinale. Sie schaffte es, geduldig und aggressiv die Punkte aufzubauen und auch im entscheidenden Moment die Nerven zu behalten. Dadurch konnte sie auch in den ersten beiden Runden gegen gute Gegnerinnen aus Italien und Kanada bestehen. Leider konnte auch Jasmin die Leistung vom Achtelfinale im Viertelfinale nur teilweise wiederholen und verlor gegen die stark spielende Italienerin Silvia Chinellato relativ knapp." Weniger positiv fiel die Bilanz für die Leistung der Burschen aus: Sowohl Lukas Führling als auch Julian Zorn, der in Padua sein erstes internationales Turnier bestritt, verloren bereits zum Auftakt. Taudes: "Sie konnten aber internationale Erfahrung sammeln. Für unsere jüngeren Spieler ist das von enormer Wichtigkeit, damit sie möglichst früh die Scheu vor solchen Turnieren  verlieren und erfahren, wie gut die Spieler international im gleichen Alter sind, um das eigene Level realistischer einschätzen zu können."

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