24. April 2011
KÖLLERER UNGESCHLAGEN. Vorgestern (3.11.2010) die Operation am Handgelenk, gestern die Arbeit am Comeback, heute Future-Turniere als „Zwischenentage ins Penthouse – und das sind die Top 100“ (Daniel Köllerer). Und morgen (ab Juli) dann wieder Challenger-Turniere, um am Saisonende in der Weltrangliste an den Top 200 anzuklopfen. Für Gilbert Schaller, der bei dem mit 15.000 Dollar dotierten Future-Turnier in Padova als Coach von Köllerers Viertelfinal-Opfer Nico Reissig mit dem auf Platz 389 zurückgefallenen Oberösterreicher unangenehme Erfahrungen sammeln musste, ist diese Vorgabe durchaus realistisch: „Er präsentiert sich hier sehr stark, macht kaum Eigenfehler, ist am Court sehr fokussiert und professionell." Auch im Finale gegen Yannik Mertens (ATP 296) setzte er diesen "Trend" erfolgreich fort und besiegte den an fünf gesetzten Belgier mit 7:5, 6:1 - im fünften Turnierspiel der fünfte Sieg ohne Satzverlust für den künftigen Vater einer Tochter und im Jahr 2011 der 13. Sieg im 14. Spiel.
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