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ATP

OSTRAVA: ERFOLGREICHE "ANGELTOUR" FÜR "FISCH" - SIEG IM DOPPEL GEMEINSAM MIT PHILIPP OSWALD

Beim 42.500-Euro-Challenger in Ostrava kam im Einzel für Martin Fischer (Bild) im Viertelfinale das Aus, mit Partner Philipp Oswald an seiner Seite holte er sich dafür im Doppel den Turniersieg.

Außenseitersieg
(2.5.2010)
Im Einzel kam bei dem mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Turnier Prosperita Open in Ostrava (CZE) für Martin Fischer gegen Antonio Veic (CRO) bereits im Viertelfinale das Aus (7:5, 4:6, 0:6). "Veic ist einer, der gerne die Rallies spielt, der einem keinen Zentimeter freiwillig überlässt. Nachdem ich zuerst meine Breakchancen nicht nutzen konnte, übernahm ich mehr und mehr das Kommando. Nach zähem Ringen holte ich mir Satz eins mit 7:5. Dann begann er etwas aktiver zu agieren, mehr zu riskieren" Drei nicht genutzte Breakchancen in Satz zwei und der Gegner bekam "immer mehr Überwasser und mir fehlte zum Ende schlicht weg die Kraft." Wesentlich besser verlief für Fischer mit Partner Philipp Oswald an seiner Seite das Finale des Doppelbewerbs. Obwohl die beiden, an Nummer drei gesetzt, als Außenseiter in das Endspiel gegen die an Nummer zwei gesetzte polnische Paarung Tomasz Bednarek/Mateusz Kowalczyk gegangen waren, hatten sich "Fisch" und "Pipo" vorgenommen, "alles daran zu setzen, um unsere Finalbilanz makellos zu halten" (Fischer). Gesagt, getan: das Duo aus dem Ländle siegte mit 2:6, 7:6(6), 10:8.

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Ganz Österreich spielt morgen Tennis ...
(30.4.2010)
... auch außerhalb der Landesgrenzen: Bei dem mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Turnier Prosperita Open in Ostrava (CZE) steht Martin Fischer (mit Partner Philipp Oswald) in seinem bereits dritten Doppelfinale in dieser Saison (Monza, Kyoto). "Das Finale", so Fischer, "wird am Samstag gespielt, die Gegner müssen noch ermittelt werden." An Nummer 3 gesetzt eliminierte das Duo aus dem Ländle im Semifinale Sadik Kadir und Lukas Rosol (war zuletzt in Rom in Runde 1 an Daniel Köllerer gescheitert; Anm.) mit 7:5, 7:5. "Beinahe fünf Stunden habe ich heute am Platz verbracht", schnaufte "Fisch" danach in seinem Webblog auf www.martinfischer.at, "das genügt erst mal für heute."

Im Einzel gegen "Crazy"-Gegner
Im Einzel steht Fischer nach einem harten 2:6, 7:6(5), 6:4-Sieg gegen Grzegorz Panfil (POL) in der Runde der letzten acht. Sein Fazit danach: "Viele unerzwungene Fehler. Kein Rythmus beim Aufschlag und ein Gegner, der viel präsenter war als ich." Erst beim Stand von 2:6, 0:1 "fand ich langsam ins Match. Ich kam zumindest dazu mich hineinzukämpfen, und auch meine Körpersprache wurde offensiver. Ich drehte das Match und hatte beim Stand von 5:2 Satzball. Doch den konnte ich nicht nutzen und so gab ich meinen Vorsprung aus der Hand. Bei 5:6 schlug er dann sogar aufs Match auf, doch da zeigte er Nerven. Wilde Fehler, die er davor das ganze Match nicht machte, gaben mir neuen Aufwind." Im Viertelfinale trifft Fischer auf Antonio Veic - ebenfalls ein Köllerer-Gegner beim Challenger in Rom. Österreichs Nummer 2 hatte den im ATP-Ranking an Position 225 platzierten Kroaten im Achtelfinale mit 6:1, 6:2 aus dem Bewerb geworfen.

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