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ATP

OSTRAU: MAXIMILIAN NEUCHRIST VERLIERT KNAPP GEGEN DIE NUMMER 2

Bei dem mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Turnier im tschechischen Ostrau bezwang Maximilian Neuchrist (Bild) in der letzten Qualifikationsrunde seinen "Angstgegner" Jan Konecny und kam damit erstmals seit dem "Salzburg Indoors" (Wildcard) im Vorjahr wieder in den Hauptbewerb eines Challenger-Turniers. Dort musste er sich allerdings dem an Nummer gesetzten Russen Teymuraz Gabashvili mit 4:6, 6:7 geschlagen geben.



OSTRAU

 

1. Mai 2012

MAXIMALE LEISTUNG.
Für das Salzburg Indoors im Vorjahr hatte er von Turnierdirektor Edwin Weindorfer noch eine Wildcard "benötigt", um in den Hauptbewerb zu kommen. Bei dem mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Turnier in Ostrau ergriff Maximilian Neuchrist (ATP 743) diesmal selbst erfolgreich die Initiative: Der 20-jährige im Leistungszentrum Südstadt von Gilbert Schaller betreute Wiener kämpfte sich durch die Qualifikation, indem er in der letzten Quali-Runde seinen Angstgegner Michal Konecny (CZE, ATP 342), gegen den er in ihren bisher fünf Begegnungen ebenso oft verloren hatte, mit 7:5, 7:5 bezwang. "Konecny ist ein äußerst unangenehmer Gegner, der viele Bälle wieder zurückbringt", so Schaller unmittelbar nach der Partie. "Gegen einen wie ihn bekommt man keine leichten Punkte, sondern muss drei, vier Mal ansetzen und muss sehr gut bei der Vorhand stehen. Für Max hat es sich bezahlt gemacht, dass er körperlich um einiges besser in Form ist als noch vor einem halben Jahr und mittlerweile auch seine Schläge um einiges besser sitzen." Zusätzlich zur körperlichen Weiterentwicklung war es im Match gegen Konecny aber v. a. auch die mentale Stärke Neuchrists, die zum Erfolg führte. Schaller: "Im zweiten Satz war Max mit 3:5 hinten, hat aber sehr gut gefightet und bei 6:5 bei einem engen Game - mit Vorteil und Einstand - das Match mit einem Vorhand-Winner für sich entschieden." Der ÖTV-Headcoach freute sich über diesen Erfolg "vor allem für ihn selber, weil er einer ist, der so hart wie kaum ein anderer in der österreichischen Szene arbeitet und jetzt dafür belohnt wird." In der ersten Runde bekam es Neuchrist allerdings mit einer der schwerstmöglichen Auslosungen zu tun: Der an Nummer 2 gesetzte Russe Teymuraz Gabashvili (ATP 165) rangiert im ATP-Ranking knapp 580 Plätze vor dem Österreicher und hat in dieser Saison in Kazan bereits ein Challenger-Semifinale erreicht. Neuchrist konnte über weite Strecken der Partie gut mithalten, musste sich letztendlich aber doch mit 4:6, 6:7 geschlagen geben. "Das Resultat spiegelt das Match ziemlich genau wieder: Im ersten Satz hab ich ein ziemlich nervöses erstes Games gehabt und daher gleich ein Break bekommen. Auf der anderen Seite hat er aber sehr gut gespielt und mich mit schnellen Schlägen überrollt. Danach war das Match ausgeglichen. Im zweiten Satz ist es immer wieder hin und her gegangen. Das einzige, das bei mir heute zu bemängeln war, war der erste Aufschlag - dadurch bin ich gezwungen worden, bei seinen Aufschlaggames mehr zu riskieren. Schade, dass es keinen dritten Satz mehr gegeben hat - den hätte ich mir noch sehr gerne angeschaut."

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