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ATP

On Tour: Peya triumphiert in Valencia!

Absolute Top-Leistung von Alex Peya: Im fünften Duell mit dem weltbesten Doppel-Duo Bob und Mike Bryan holte er sich mit Partner Bruno Soares an seiner Seite am Sonntag Nachmittag den ersten Sieg. Die Entscheidung fiel in einer wahren Nervenschlacht – zwei Mal im Tiebreak, einmal im Match-Tiebreak. Im Endspiel des ATP 500-Turniers in Valencia gewinnt das österreichisch-brasilianische Duo mit 7:6, 6:7, 13:11.


Österreichs weltbester Doppelspieler schien lange Zeit nur von Verletzungen (US Open-Finale) oder einem Brüderpaar aus Amerika zu stoppen zu sein: Gegen Bob und Mike Bryan mussten sich Peya / Bruno Soares in sämtlichen ihrer bislang vier Saisonduelle geschlagen geben. Trotz Niederlagen gegen die besten Doppeltennis-Spieler der Welt "wird sich bei uns keine Bryan-Phobie breitmachen", hatte Peya unlängst in einem Interview dennoch Licht am Ende des Tunnels gesehen. "Irgendwann werden auch die zu schlagen sein." Im fünften Saisonduell konnte der Wiener diese "Prophezeiung" in die Tat umsetzen: Im Endspiel des mit 1,496.095 Euro dotierten ATP-500-Turniers ging das österreichisch-brasilianische Duo nach 1:46 Stunden Spielzeit mit 7:6(3), 6:7(1), 13:11 als Sieger vom Court und verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr.

"Konnten jede Chance nutzen"
Mit dem Break zum 6:5 hätten Peya / Soares die Vorentscheidung im ersten Satz bereits „am Schläger“ gehabt. Nach dem Rebreak der Bryans musste die Entscheidung im Tiebreak fallen, in das Peya / Soares perfekt starteten – 1:0, 2:0, 3:0, 3:1, 4:1, 5:1, 5:2, 6:2, 6:3, und 7:3 nach 47 Minuten Spielzeit. Auch im zweiten Satz sollte die Entscheidung erst in der „Zielgerade“ fallen, nämlich erneut im Tiebreak, in dem diesmal die Amerikaner den längeren Atem hatten. Im Match-Tiebreak konnten die Bryans zunächst drei Matchbälle nicht verwerten, danach vergaben Peya / Soares einen Matchball, die Bryans konnten mit ihrem vierten Matchball erneut das Match nicht beenden, während Peya / Soares sich mit ihrem zweiten Matchball wieder einmal den größten Erfolg ihrer Karriere sicherten. "Von Anfang an war es ein hautenges Match", so Peya unmittelbar nach dem Titelgewinn. "Wir konnten aber jede Chance nutzen, die sich uns geboten hat. Als es dem Ende zuging, als wir (im Match-Tiebreak) 6:9 hintenlagen und Bob aufschlug, waren die Chancen nicht allzu groß, dass wir das Match noch drehen könnten. Wir haben nicht aufgegeben und es trotzdem geschafft und jetzt stehen wir hier mit dem Pokal. Wir sind sehr, sehr happy!"

Peya unglaublich stark in diesem Jahr!
Das Jahr 2013 ist das bisher absolut beste in Alexander Peyas Karriere: Sieg in Valencia, Finale bei den US Open, Turniersieg in Montreal, Finale in Hamburg, Viertelfinale in Wimbledon, Turniersieg in Eastbourne, Finale in London Queen’s Club, Semifinale bei den French Open, Finale in Madrid, Turniersieg in Barcelona, Semifinale in Indian Wells, Semifinale in Acapulco, Semifinale in Memphis, Turniersieg in Sao Paulo. Mit seinem Sieg beim ATP-Masters-1000-Tennisturniers in Montreal hatte sich der 33-jährige Wiener in der am 12. August veröffentlichten ATP-Weltrangliste von Platz 6 auf Platz 3 verbessert - das beste jemals fixierte Doppelranking eines ÖTV-Spielers. Derzeit belegt Peya Platz 4 im ATP-Ranking.

> ATP-Turnier in Valencia (1,496.095 €) | Website


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