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On Tour: Peya! Marach! Oswald! Novak!

Je "älter" die Saison wird, umso besser kommen Österreichs Spitzenspieler offensichtlich in Form: In Paris erreichten Alexander Peya / Bruno Soares erneut das Endspiel. In Genf kommt es sogar zu einem österreichischen Final-Duell, wenn Oliver Marach (re.) / Florin Mergea auf Philipp Oswald / Frantisek Cermak treffen. Und auch im Finale des Futures in Heraklion wird mit Dennis Novak ein ÖTV-Spieler um den Titel mitspielen.


Peya / Soares im Finale
Vor wenigen Wochen lag er im Endspiel der US Open aufgrund einer Rückenverletzung noch am Boden, danach folgte mit dem Viertelfinal-Out beim Erste Bank Open ein kurzer "Einbruch", mittlerweile steht Alexander Peya genauso stark da wie zuvor: In der Vorwoche hatte er mit Partner Bruno Soares mit dem Finalsieg über Bob und Mike Bryan das Turnier in Valencia gewonnen, in dieser Turnierwoche greifen die beiden nach dem nächsten Titel. Im Halbfinale des ATP 1000-Turniers BNP Paribas Masters in Paris besiegten Peya / Soares die weißrussisch-rumänische Paarung Max Mirnyi und Horia Tecau mit 3:6, 6:2, 10:3. Das österreichisch-brasilianische Duo trifft im Endspiel erneut auf die US-amerikanischen Zwillinge Bob Bryan und Mike Bryan. Sollten Peya / Soares auch aus dem Endspiel in Paris als Sieger hervorgehen, wäre das für sie der zweite Triumph bei einem ATP-Masters-1000-Turnier nach dem Erfolg in Montreal im August.


Peya_US_Open

Philipp Oswald fightet gegen Olli Marach um den Titel
Auch beim Hardcourt-Turnier in Genf  demonstrieren heimische Doppel-Spieler derzeit, dass sie bei der Frage "Wer holt den Titel?" ein entscheidendes Wörtchen mitreden werden: Bei dem mit 64.000 Euro dotierten Challenger-Turnier kommt es nämlich zu einem österreichischen Duell im Finale. Während Philipp Oswald mit Partner Frantisek Cermak - nachdem Thiemo de Bakker / Thomas Schoorel zum Viertelfinale nicht antreten konnten - kampflos ins Halbfinale einzogen, hatte das topgesetzte österreichisch-rumänisch Duo Oliver Marach / Florin Mergea ihren "Job" gegen Matthias Bachinger / Jan-Lennard Struff bis zuletzt zu erledigen gehabt: Mit ihrem 6:2, 7:6(3)-Sieg zogen die beiden ebenfalls ins Semifinale ein und besiegten dort am Samstag Nachmittag Franko Skugor / Simon Stadler mit 6:4, 6:4. Zuletzt hatte Marach mit Julian Knowle an seiner Seite Mitte Oktober in Basel das Endspiel erreicht. Mit Florin Mergea hatte er Mitte Oktober das Challenger-Turnier in Rennes gewonnen. Da auch Oswald / Cermak am Freitag Abend ihr Semifinale gegen den Niederländer Jesse Huta Galung und den Russen Konstantin Kravchuk mit 6:4, 7:6(7) für sich entschieden, wird es damit in Genf auf jeden Fall einen österreichischen Sieger geben.

Dennis Novak im Finale
Bei dem mit 10.000 Dollar dotierten Future-Turnier in Heraklion hat auch Dennis Novak (ATP 409) das Endspiel erreicht. Der an Nummer 4 gesetzte 20-jährige Niederösterreicher hatte zum Auftakt von der Aufgabe Martin Fafls - beim Stand von 6:4, 1:2 - profitiert. Im Achtelfinale drehte er das Match gegen den Griechen Markos Kalovelonis doch noch zu seine Gunsten und ging als 3:6, 6:3, 6:2-Sieger vom Platz. Im Viertelfinale eliminierte er Tom Kocevar-Desman mit 6:3, 6:3 und überließ auch im Halbfinale seinem Gegner, dem Franzosen Laurent Malouli, keinen Satzgewinn. Mit seinem 7:6, 6:3-Sieg konnte sich Novak für sein sechstes Finale in dieser Saison qualifizieren. Gegner wird dort der an Nummer 5 gesetzte Italiener Federico Gaio sein, der Miki Jankovic (SRB) mit 6:3, 6:3 besiegte. Weniger gut ging es Bastian Trinker beim Sandplatz-Turnier in Sharm El Sheik (10.000 Dollar). Bis ins Semifinale war der an Nummer 4 gesetzte Tiroler beinahe ohne Gegenwehr durch den Raster gerast, erst im Halbfinale konnte Trinker gestoppt werden: Er unterlag dem topgesetzten Franzosen Axel Michon mit 5:7, 3:6.

LINKS

> ATP-Turnier in Paris (2,645.495 €) | Website
> ATP-Turnier in Genf (64.000 €) | Website
> ATP-Turnier in Casablanca (30.000 €) | Website
> ITF-Turnier in Sharm El Sheik (10.000 $) | Website
> ITF-Turnier in Heraklion (10.000 $) | Website
> ITF Kat. 4-Turnier in Budapest | Website

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