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Fed Cup

ÖTV VERLÄNGERT ALFRED TESARS VERTRAG NICHT. DER NEUE FED CUP-KAPITÄN SOLL BIS 2010 GEFUNDEN WERDEN.

Der ÖTV und Fed-Cup-Kapitän Alfred Tesar (Bild) gehen nach achtjähriger Zusammenarbeit getrennte Wege. Eine Entscheidung über die Nachfolge Tesars wird in den kommenden Monaten fallen. ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl: "Wir stehen nicht unter Zeitdruck."

Zwei Mal Semifinale
(16.4.2009)
Alfred Tesar legte 2002 mit einem 3:2-Auswärtstriumph in den USA einen sensationellen Start als rot-weiß-roter Fed Cup-Kapitän hin. Der Wiener führte die heimischen Tennis-Damen zweimal (2002, 2004) in das Semifinale. Im Vorjahr stieg das ÖTV-Team nach einer 2:3-Niederlage gegen die Schweiz in Dornbirn aus der Weltgruppe II in die Europa/Afrika-Zone I ab. In dieser Leistungsstufe hat die österreichische Equipe, die nach den Absagen von Sybille Bammer, Tamira Paszek und Yvonne Meusburger nicht in der stärksten Besetzung angetreten war, im Februar dieses Jahres in Tallinn (EST) mit einem Erfolg im Abstiegsduell gegen Luxemburg gerade noch den Klassenerhalt geschafft.

Kein gemeinsamer Nenner
„Alfred Tesar hat mit dem Fed-Cup-Team herausragende Erfolge gefeiert und Österreich zweimal unter die vier besten Tennis-Nationen der Welt geführt. Nach acht Jahren seiner Tätigkeit als Kapitän ist jetzt aber die Zeit für einen Neustart gekommen“, erklärt ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl. „Was die Nachfolge betrifft, stehen wir nicht unter Zeitdruck, da der nächste Fed Cup in der Europa/Afrika-Zone I ja erst im Februar 2010 auf dem Programm steht“, ergänzt Teuschl. Alfred Tesar hat es als Kapitän in 20 Länderkämpfen auf acht Siege bei zwölf Niederlagen gebracht. „Die Erfolge gegen die USA 2002 in Charlotte und 2004 in Innsbruck waren ebenso Höhepunkte wie das zweimalige Erreichen des Semifinales“, bilanziert Tesar, der die Trennung vom ÖTV wie folgt kommentiert: „Wir haben unter den derzeit gegebenen Voraussetzungen keinen gemeinsamen Nenner für eine erfolgreiche Fortsetzung meiner Tätigkeit gefunden.“

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