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ÖTV-KADERSPIELER IM LSZ SÜDSTADT: TRISTAN-SAMUEL WEISSBORN (7)

Im September 2009 wurden die ÖTV-Südstadt-Kader neu strukturiert. Die Trainer der SpielerInnen werfen nun einen Blick hinter die Kulissen. Heute: ÖTV-Herren-Nationaltrainer Jürgen Hager und ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt über Tristan-Samuel Weissborn.

TRISTAN-SAMUEL WEISSBORN

Stats & Facts

Name:
Tristan-Samuel Weissborn
Geb. datum, -ort:
24.10.1991, Wien
Größe: 178 cm
Körpergewicht: 64 kg

Schlaghand: links
bevorzugter Belag: Hartplatz
Spielanlage: aggressives Grundlinienspiel
Stärken: Übersicht
Trainer: Jürgen Hager
Landesverband: NÖTV
Aktueller Verein: UTC Stockerau

Schläger: k. A.
Saiten: k. A.
Bekleidung: k. A.
Sponsoren: k. A.

Career High: 30 (ITF-Junior-Ranking; 1.1.2009)
Karrierehighlights:2009: Einzel: Erste ATP-Punkte bei den Futures in Vandans und Pörtschach, Turniersieg beim La Vie Sport Junior Cup (Kat. 2) in Villach
Doppel: Gold bei den U18 European Junior Championships (mit Maximilian Neuchrist), Turniersieg beim Interspa Slovakia Cup (Kat. 2) in Piestany, Turniersieg bei der 26th Copa Gerdau (Kat. 1) in Porto Alegre, Turniersieg bei der Asuncion Bowl (Kat. 1) in Lambare, Semifinale bei den AEGON International Junior Tennis Championships (Kat. 1) in Roehampton.
2008: Einzel: Turniersieg beim Slovakia Cup (Kat. 2.) in Piestany
Doppel: Turniersieg bei der Nicolas Machivello Almaeida "Copa Graiman" (Kat. 2) in Cuenca, Semifinale beim Zentiva Czech Junior Open (Kat. 2) in Prag, Semifinale beim La Vie Sport Junior Cup (Kat. 2) in Villach, Semifinale bei der 26th Copa Gerdau (Kat. 1) in Porto Alegre, Semifinale bei der Inka Bowl (Kat. 2) in Lima

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JÜRGEN HAGER, Herren-Nationaltrainer (11.2.2010)


Für mich ist Sam ein „Allrounder“, der sich sehr gut auf den jeweiligen Gegner und Untergrund einstellen kann. Ein Spieler ohne große Schwächen, der über ein großes Schlagrepertoire und technische Möglichkeiten verfügt. Leider gelingt es ihm noch zu selten, dieses Potential auch in „Modelle“ bzw. Programmbälle zu verpacken. Grundsätzlich baut er sein Spiel über solide Grundschläge auf, versucht dabei,  durch frühes „Nehmen“, das Kommando in der Rallye zu übernehmen, um auch immer wieder rasch den Übergang ans Netz zu schaffen. Oft passiert es ihm noch, dass er mit Fortlauf eines Matches zu passiv wird und die nahe Position zur Grundlinie verliert. Dementsprechend nimmt dann auch die Aggressivität bzw. Qualität seiner Schläge ab und er „verliert“ sich zu sehr in der Defensive. Auch im Aufschlagspiel hat er noch einiges an Reserven. Nicht nur bewegungstechnisch, auch die Möglichkeiten, die ihm ein „Linkshänderservice“ bieten, nützt er noch zu wenig aus. Ohne Zweifel aber ein „Rohdiamant“, der – wenn er es lernt, richtig hart an sich zu arbeiten – schon bald für positive Schlagzeilen sorgen könnte.

FLORIAN PERNHAUPT, ÖTV-Konditionstrainer

Er ist in allen Bereichen des Konditionstrainings unglaublich geschickt und talentiert – wenn er mit dem Kopf dabeibleibt! Teilweise muss man ihn daher sehr „kurz“ an der "Leine" führen, damit er Tennis nicht nur als Spaßfaktor, sondern in erster Linie als Job sieht. Betrachtet man bei ihm das Verhältnis zwischen kalendarischem Alter und seinen physischen Parametern, so ist er derjenige, der – kombiniert mit den spielerischen Fähigkeiten – die beste Formel aller Kaderspieler insgesamt hat. Seine Start- und Bremsschnelligkeit sollte sich im Verlauf der kommenden Wochen und Monate dennoch um einiges noch erhöhen. Woran er ebenfalls noch arbeiten muss, ist auf jeden Fall seine Körpersprache, da er oft ein verzweifeltes und damit destruktives Bild am Platz bietet


TEIL 8: MICHAEL EIBL (15.2.2010)
TEIL 9: DOMINIC WEIDINGER (18.2.2010)
TEIL 10: PATRICIA HAAS (22.2.2010)
TEIL 11: JULIA DINHOF (25.2.2010)
TEIL 12: ANNA-MARIA HEIL (1.3.2010)


TEIL 6: MAXIMILIAN NEUCHRIST (8.2.2010)

TEIL 5: DOMINIK WIRLEND (4.2.2010)


TEIL 4: GERALD MELZER (1.2.2010)


TEIL 3: DANIEL GEIB (28.1.2010)

TEIL 2: MARC RATH (25.1.2010)

TEIL 1: NICO REISSIG (20.1.2010)

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