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ÖTV-KADERSPIELER IM LSZ SÜDSTADT: MAXIMILIAN NEUCHRIST (6)

Im September 2009 wurden die ÖTV-Südstadt-Kader neu strukturiert. Die Trainer der SpielerInnen werfen nun einen Blick hinter die Kulissen. Heute: ÖTV-Herren-Nationaltrainer Jürgen Hager und ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt über Max Neuchrist (re.).

MAXIMILIAN NEUCHRIST

Stats & Facts

Name: Maximilian Neuchrist
Geb. datum, -ort: 22.7.1991, Wien
Größe: 192 cm
Körpergewicht: 87 kg
Hobbies: Computer, Volleyball, Fussball

Schlaghand: rechts
bevorzugter Belag: Hartplatz
Spielanlage: aggressives Grundlinienspiel
Stärken: Aufschlag, Vorhand
Schwächen: Beine, Rückhand
Trainer: Thomas Weindorfer, Jürgen Hager
Landesverband: WTV
Aktueller Verein: Post SV

Schläger: Wilson
Saiten: Isospeed
Bekleidung: k. A.
Sponsoren: k. A.

Career High: 51. (30.3.2009; ITF-Junioren-WRL)
Karrierehighlights:2009: Einzel: Semifinale bei den Indonesia International Junior Championships (Kat. 2) in Jakarta, Viertelfinale bei den Mitsubishi-Lancer International Juniors Championships (Kat. 1) in Manila, bei den ITF World Junior Tennis Championships (Kat. 1) auf Malaysia
Doppel: Gold bei den U18 European Junior Championships (mit Tristan-Samuel Weissborn), Sieg beim Interspa Slovakia Cup in Piestany, Semifinale bei den International Junior Tennis Championships (Kat. 1) in Roehampton
2008: Einzel: Sieg beim Radenska Open (Kat. 4) in Marburg
Doppel: Sieg beim Epitok Cup (Kat. 2) in Budapest, Sieg bei Nicolas Machivello Almaeida "Copa Graiman" (Kat. 2) in Cuenca, Finale beim Gerry Weber Junior Open (Kat. 2) in Halle, Semifinale beim La Vie Sport Junior Cup (Kat. 2) in Villach, Semifinale bei der Copa Gerdau (Kat. 1) in Porto Alegre, Semifinale bei der Inka Bowl (Kat. 2) in Lima


JÜRGEN HAGER, Herren-Nationaltrainer (8.2.2010)

Ein Offensivspieler mit „Waffe“ Aufschlag. Max ist ein großgewachsener Athlet  (1,92 m, Anm.), der versucht, mit  aggressiven Grundlinienschlägen dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen. Ziel ist es dabei, durch frühes „Nehmen“, sich nicht allzu lange in der Rallye aufzuhalten, sondern rasch den Punkt am Netz zu erzielen. Während ihm das mit der Vorhand schon ganz gut gelingt, agiert Max mit der Rückhand teilweise noch viel zu passiv. Auch seinen gut ausgeprägten Rückhand-Slice setzt er dabei noch zu selten, sowohl als Angriffsschlag, als auch als Vorbereitungsschlag, ein. Generell gilt es noch mehr „Ruhe“ in das Angriffsspiel zu bekommen, nicht zu überhastet zu agieren. Oft passiert es ihm noch, dass er einfach „zu früh“ auf den Punkt bzw. „Winner“ geht. Im Volleyspiel konnte sich Max in den letzten Wochen sehr verbessern, wobei er im „Übergangsbereich“, betreffend Beinarbeit und Stellungsspiel, schon noch große Reserven besitzt. Trotz seiner Größe kann er sich aber durchaus auch an der Grundlinie behaupten und überrascht dort mit einer „flexiblen, weichen“ Beinarbeit. Dennoch sollte sich sein  Spiel mehr und mehr in der Offensive und „am Netz“ abspielen, so wird auch das Training ausgerichtet. Aufschlag-Volley, Return-Volley und Angriffs- bzw. Offensiv-Modelle bilden neben „ technische Optimierungen“ dabei die Schwerpunkte. Zweifellos eine berechtigte Hoffnung für die Zukunft und das Daviscup-Team. Nicht nur fürs Einzel, sondern auch im Doppel kann ich mir Max einmal gut als „fixe Größe“ vorstellen. Wenn alles „nach Plan läuft“, wird er im Juni mit der Matura die Schule abschließen. Dann geht’s mit dem Tennis eigentlich erst „richtig los“.

FLORIAN PERNHAUPT, ÖTV-Konditionstrainer

Was seine athletischen Faktoren sowie seine Disziplin und Konzentration betrifft, sind wir mit ihm sehr zufrieden. Längerfristig werden wir mit ihm auf jeden Fall verstärkt den laktaziden Faktor, d. h. den Schnelligkeitsausdauerfaktor, trainieren müssen. Derzeit ist das in seinem Alter aber nicht unbedingt primär zu bearbeiten, sondern jetzt geht es mehr um den alaktaziden Faktor. D. h. dass er in der reinen Schnelligkeit und deren Variationen effizienter wird und er das auch über einen längeren Zeitraum halten kann. Weiters tut sich Max, sobald er im Konditionstraining einen Schläger in der Hand hält, schwer mit dem dynamischen Gleichgewicht. D. h. es gibt Übungen, die er verstärkt mit einem Schläger in der Hand isoliert trainieren muss, damit er lernt, in der Bewegung das Gleichgewicht zu halten. Von der Grundvoraussetzung ist Max aber – nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch von den einzelnen Entwicklungsfaktoren – sehr, sehr gut, was die gesamte Athletik betrifft.

TEIL 7: TRISTAN-SAMUEL WEISSBORN (11.2.2010)
TEIL 8: MICHAEL EIBL (15.2.2010)
TEIL 9: DOMINIC WEIDINGER (18.2.2010)
TEIL 10: PATRICIA HAAS (22.2.2010)
TEIL 11: JULIA DINHOF (25.2.2010)
TEIL 12: ANNA-MARIA HEIL (1.3.2010)



TEIL 5: DOMINIK WIRLEND (4.2.2010)


TEIL 4: GERALD MELZER (1.2.2010)


TEIL 3: DANIEL GEIB (28.1.2010)

TEIL 2: MARC RATH (25.1.2010)

TEIL 1: NICO REISSIG (20.1.2010)

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