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ÖTV-KADERSPIELER IM LSZ SÜDSTADT: MARC RATH (2)

Im September 2009 wurden die ÖTV-Südstadt-Kader neu struktruriert. Die Trainer der SpielerInnen werfen nun einen Blick hinter die Kulissen. Heute: ÖTV-Touring Coach Thomas Weindorfer und ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt über Marc Rath.

MARC RATH

Stats & Facts

Name: Marc Rath
Geb. datum, -ort: 4.12.1989, Rottenmann
Größe: 188 cm
Körpergewicht: 87 kg
Hobbies: Skifahren, Mountainbiken, Klettern, Eislaufen, Fischen

Schlaghand: rechts
bevorzugter Belag: Hartplatz
Spielanlage: Das Spiel mit dem Aufschlag und aggressiven Grundschlägen zu bestimmen und den Punkt am Netz abschließen
Stärken: Vorhand, Aufschlag
Schwächen: Rückhand
Trainer: Thomas Weindorfer, Jürgen Hager
Landesverband: STV
Aktueller Verein: STC Stiegl

Schläger: Wilson K Blade 98
Saiten: Isospeed Pulse

Career High: ATP-1334 (23.11.2009)
Karrierehighlights:2009: Einzel: Achtelfinale beim Austria F9, F3 und F2; Doppel: Viertelfinale beim Austria F8
2008:
Einzel: Achtelfinale beim Austria F9; Doppel: Sieg beim Austria F8, Semifinale beim Future in Gabon, Semifinale beim Austria F7, Viertelfinale beim Challenger in Graz, Finale beim Austria F2
2007: Doppel: Finale beim Austria F10, Viertelfinale beim Austria F8


THOMAS WEINDORFER, Head Coach Touring (25.1.2010):


Ein Spieler mit zwei großen Stärken: Ein sehr guter Aufschlag – sowohl sein erster als auch sein zweiter. Und auch seine Vorhand ist eine richtige Waffe. Bei Rückhand und Return hat er allerdings gewisse Schwächen, an denen wir aber permanent arbeiten. Im körperlichen Bereich schwächelt er noch etwas im feinkoordinativen Bereich. Er hat zwar keine schlechten Werte, muss allerdings lernen, speziell auf der Rückhand noch „geschickter“ zu werden. Das wird ihm zweifellos auch gelingen, da seine Trainingseinstellung außerordentlich gut ist. Woran es derzeit bei ihm allerdings noch fehlt, ist, dass er diese Trainingseinstellung auch auf dem Platz 1:1 umsetzt: Er hat nicht das für sein Alter und seine Einstellung adäquate Ranking. Zu seinem Schutz muss man allerdings sagen, dass er 2009 maturiert und damit aufgrund der Schulzeit sehr viel „Tenniszeit“ verloren hat. Er steht daher in der Weltrangliste deutlich schlechter als er tatsächlich spielt. Die Matura ist aber bereits Geschichte, daher ist 2010 für ihn ein Schlüsseljahr – heuer muss eine ordentliche Verbesserung im Ranking passieren.

FLORIAN PERNHAUPT, ÖTV-Konditionstrainer:

Eigentlich ein idealer Spieler für jeden Trainer, da er – was Kraft, Schnelligkeit, sportmotorische Fähigkeiten und Ausdauer betrifft – größtenteils sehr gute Werte hat. Er hat allerdings ein großes Problem: Dabei geht es um die Sensibilität in der Bewegung und die koordinativen Fähigkeiten – nicht nur im laktaziden, sondern auch im alaktaziden Bereich. In der alltäglichen Praxis sieht das so aus, das wir ihm abseits des Courts bei sportmotorischen Übungen auch einmal den Schläger in die Hand drücken. Ohne Schläger in der Hand „erledigt“ er den Großteil der Übungen nämlich ohne Probleme. Sobald er aber etwas in der Hand hat, bekommt er manchmal – z. B. bei der Beinarbeit – koordinative Probleme. D. h. wir arbeiten bei ihm bzw. mit ihm vor allem an technischen Details. Insgesamt benötigt er mehr Ruhe, Effizienz und etwas konstruktivere Spannung in allen Bewegungen. Den ständigen Wechsel zwischen Spannung und Entspannung – das muss er noch lernen, um allgemein ökonomischer und runder zu werden.

TEIL 3: DANIEL GEIB (28.1.2010)
TEIL 4: GERALD MELZER (1.2.2010)
TEIL 5: DOMINIK WIRLEND (4.2.2010)
TEIL 6: MAXIMILIAN NEUCHRIST (8.2.2010)
TEIL 7: TRISTAN-SAMUEL WEISSBORN (11.2.2010)
TEIL 8: MICHAEL EIBL (15.2.2010)
TEIL 9: DOMINIC WEIDINGER (18.2.2010)
TEIL 10: PATRICIA HAAS (22.2.2010)
TEIL 11: JULIA DINHOF (25.2.2010)
TEIL 12: ANNA-MARIA HEIL (1.3.2010)

TEIL 1: NICO REISSIG (20.1.2010)

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